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Archiv der Kategorie: Christ or church

Strafanzeige gegen Joseph Ratzinger

Strafanzeige gegen Joseph Ratzinger.

 

Die Politiker und der Papstbesuch

Die Politiker und der Papstbesuch

„Ave Papa, die Höllengeweihten grüßen dich!“
Wer kam eigentlich auf die Idee, den Papst ausgerechnet zu einer Rede im deutschen Bundestag einzuladen? Nach eigener Aussage war es der CDU-Katholik und Bundestagspräsident Norbert Lammert, der bereits 2007 aus Anlass des 50. Jahrestags der römischen EU-Verträge diese Einladung ausgesprochen hatte. Jetzt, kurz vor Weihnachten 2010, habe der Papst die Einladung eben angenommen.

Wie ernst der Bundestagspräsident sein Amt nimmt, wenn er den letzten Diktator Europas zu einer Rede in einem demokratisch gewählten Parlament einlädt, steht auf einem anderen Blatt. Von so etwas wie Gewaltenteilung gibt es im Vatikan, diesem Ministaat von Mussolinis Gnaden, nämlich nicht mal einen Hauch, von Gleichberechtigung der Frau ganz zu schweigen, und die Europäische Menschenrechtskonvention hat der Vatikan bis heute nicht unterzeichnet. Könnte er bei den Zuständen auch gar nicht.

Wie haben nun die Politiker darauf reagiert? Bei CDU und CSU natürlich einhellige Zustimmung, ist doch klar! Aber ist es wirklich so klar? Dass die Katholiken Norbert Lammert und Hermann Kues (beide CDU) und Alexander Dobrindt (CSU) ihren Chef, sei er so undemokratisch wie er will, gerne reden hören, mag man noch verstehen. Wobei sie dazu ja auch nach Rom fahren oder Radio Vatikan aufdrehen könnten.

Doch was ist mit dem CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der vollmundig verlauten ließ: „Wenn der Papst im Bundestag redet, ist dies eine große Ehre für das Parlament.“ Normalerweise ist es doch für ein Staatsoberhaupt eine besondere Ehre, im Parlament eines demokratischen Staates reden zu dürfen. Hier soll es nun plötzlich umgekehrt sein? Was ist mit CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich, der die Papstrede, noch lange bevor sie gehalten wurde, schon als „besonderes Highlight auch der deutschen Parlamentsgeschichte“ preist? Was ist mit CDU-Fraktionsvize Volker Kauder, der sich für einen „großen öffentlichen Gottesdienst“ während des Papstbesuchs in Berlin ausspricht, denn „die Kirche solle auch zu einer missionarischen Präsenz“ in Berlin stehen?

Die drei genannten Herren, die hier, mehr als ihre katholischen Fraktionskollegen, vor dem Papst katzbuckeln, haben eines gemeinsam: Sie sind Lutheraner. Und sie haben eines noch nicht begriffen: Und wenn sie noch so sehr dem Papst zujubeln (und hoffen, dass ein wenig von seiner Publicity auf sie herunterrieseln möge), so bleiben sie in den Augen des obersten Katholikenpriesters doch nur protestantische Ketzer, die in der Hölle schmoren werden, so sie nicht rechtzeitig vor dem Tod noch katholisch werden.

Für die meisten Lutheraner ist die Doppelbödigkeit der katholischen Lehre und Botschaft offenbar so völlig jenseits ihres Horizonts, dass sie den schönen Worten der Päpste bereitwillig auf den Leim gehen und die bösartigen Abgründe, die dahinter lauern, nicht einmal im Traum wahrnehmen. Wobei damit nicht gesagt sein soll, dass die lutherische Lehre keine Abgründe hätte – man denke nur an die Prädestinationslehre und die damit verbundene Leugnung des freien Willens.

Wie ist die Vatikankirche wirklich gestrickt? Sie verfügt über ein von römischen Juristen über Jahrhunderte aufgetürmtes Dogmensystem, hinter das sie selbst nicht mehr zurückkann, selbst wenn sie es wollte: Was einmal zum Dogma erklärt wurde, bleibt ewig gültig – denn die Päpste sind ja angeblich jedes Mal unfehlbar gewesen, wenn sie neue Dogmen verkündet haben.

Die Vatikankirche bindet im Zeitalter der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte ihre intellektuellen Grausamkeiten allerdings niemand so gern direkt auf die Nase. Da muss man schon zu einem Buch greifen, z.B. zum „Neuner-Roos“, „Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung“, gedruckt in 13., aktueller Auflage mit kirchlichem Imprimatur, versteht sich. Würden unsere CDU-Lutheraner einmal darin blättern, so könnten sie z.B. die Randnummer 381 finden:

„Die heilige römische Kirche … glaubt fest, bekennt und verkündet, dass »niemand außerhalb der katholischen Kirche weder Heide« noch Jude, noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter [Anmerkung: Damit sind auch die Protestanten gemeint] – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr (der Kirche) [selbstverständlich der katholischen Kirche] anschließt.“

Und wer jetzt glaubt (glauben heißt bekanntlich: nicht wissen), dies sei ja seit dem 2. Vatikanischen Konzil anders geworden, der kennt erstens nicht die angeblich ewige Dauer wichtiger Dogmen. Und er könnte zweitens unter Randnummer 373 den Gegenbeweis finden: einen Text aus ebendiesem Konzil aus dem Jahr 1965:

„Darum könnten jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit wissen, in sei aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen.“

„Nicht gerettet“ heißt wiederum: Ab in die Hölle! Und es will doch kein deutscher Protestant, zumal ein Politiker, ernsthaft behaupten, er kenne die katholische Kirche nicht!

Also, Herr Kauder, es nützt Ihnen gar nichts, wenn sie besonders fromm sind oder gar „der „katholischste Evangele, den ich kenne“, wie Ihr CDU-Kollege Georg Brunnhuber einmal sagte. Und auch Sie, Herr Gröhe und Herr Friedrich: Das Dogma kennt in diesem Punkt auch für Sie keine Gnade. Lesen Sie nach, wie das gerade zitierte Dogma 381weitergeht:

„Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wen er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt.“

Wobei jetzt noch hinzufügen wäre, dass auch die Katholiken im wahrsten Sinn des Wortes höllisch aufpassen müssen: So sie nämlich auch nur eines der katholischen Dogmen nicht glauben – im Angebot wären z.B. Jungfrauengeburt, die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel, Zwang zur Säuglingstaufe oder die Heilwirkung von Reliquien usw. – so ist auch der vermeintlich brave Katholik automatisch exkommuniziert!

Ob dies auch auf den Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse zutrifft, mag er selbst beurteilen. Wenig verwunderlich ist jedenfalls, dass Thierse, der im Zentralkomitee der deutschen Katholiken sitzt, den geplanten Auftritt seines obersten Chefs bedingungslos unterstützt. Kritik aus den Reihen der Grünen an der geplanten Papstrede im Bundestag, so Thierse, sei „schlicht und ergreifend kleinkariert“. So ist das also: Wer auf die demokratische Integrität des deutschen Parlaments Wert legt, wird von dessen Vizepräsidenten, der gleichzeitig ein hochrangiger katholischer Kirchenfunktionär ist, als „kleinkariert“ beschimpft.

Ähnlich wie bei der CDU/CSU sind auch bei der SPD gerade die auf ewig verdammten Protestanten eifrige Verteidiger der Möglichkeit des Papstes, im deutschen Parlament zu reden. Thomas Oppermann z.B., Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD, findet, es sei „gut, wenn er im Bundestag spricht“. Die lutherische Kirchenfunktionärin Kerstin Griese MdB , EKD-Synodalin und im Bundesvorstand des Diakonischen Werks, erwartet zwar „deutliche Worte zur Ökumene und zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche.“ Doch zur Ökumene hat der Papst längst deutlich gesagt, dass er die Lutherkirche nicht für eine der Vatikankirche vergleichbare Organisation hält. Geht es noch deutlicher? Und zu seiner eigenen Verstrickung in die Kinderschänderverbrechen wird der Papst auch im Bundestag mit Sicherheit nichts sagen. Dabei ist offenkundig, dass er als Kurienkardinal spätestens 2001 über alle Verbrechen genauestens bescheid wusste, weil er nämlich die Unterrichtung seiner Behörde, der „Glaubenskongregation“, ausdrücklich zur Pflicht machte.

Immerhin äußert der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz „Vorbehalte“ und will erst innerhalb der Fraktion darüber diskutieren. Schwanitz hat den Arbeitskreis „Laizistinnen und Laizisten in der SPD“ (www.laizistische-sozis.de) mit gegründet, der für eine Trennung von Staat und Kirche eintritt und von Kirchenfunktionär Thierse prompt ausgebremst wurde: Kein Auftritt auf der offiziellen SPD-Webseite!

Bei der FDP ist es wiederum der Protestant Stefan Ruppert, der den geplanten Auftritt des Papstes am meisten bejubelt. Er erwarte sich davon „wichtige Impulse“ für den Dialog mit den Religionsgemeinschaften. Doch wie soll dieser „Dialog“ aussehen? „Ihr müsst alle katholisch werden, sonnst landet ihr in der Hölle“ – das müsste der Papst allen Nicht-Katholiken sagen, wenn er ehrlich wäre. In seinen Lehraussagen steht es so drin. Wie gut, dass es doch in allen Parteien nützliche Naivlinge gibt, wird er sich denken, die gar nicht merken, dass sie selbst schon verdammt sind und mich trotzdem feiern.

Etwas turbulenter geht es bei den Grünen zu. Dass der katholische Kirchenfunktionär Josef Winkler (Zentralkomitee der Katholiken) den Papst unbedingt im Parlament reden hören will, ist klar. Dass es die lutherische Kirchenfunktionärin Karin Göring-Eckardt (EKD-Synode, Theologin und mit einem lutherischen Pfarrer verheiratet) auch will, passt in Bild, obwohl sie als hochrangige Lutheranerin eigentlich wissen müsste, was ihr nach katholischer Lehre blühen wird. Aber man genießt ja in ökumenischer Eintracht die Milliardensubventionen des Staates und die zahlreichen Privilegien, die der deutsche Staat den Kirchen zukommen lässt. Eher uniformiert ist wohl die Alevitin Ekin Deligöz, die zwar irritiert ist, „dass ein Kirchenoberhaupt sich auf eine so weltliche Bühne wie ein Parlament“ begibt – aber der Papst sei schließlich „unser Gast“. Frau Deligöz: Der Vatikan macht seit fast zwei Jahrtausenden auf der Weltbühne knallharte Politik! Und auch die Aleviten sind in vatikanischen Augen „Heiden“ und somit künftige Nahrung für das Höllenfeuer.

Wenig von „Gastfreundschaft“ am falschen Platz hält allerdings das grüne Urgestein Christian Ströbele, der ankündigte, das Plenum zu verlassen, sobald der Papst dort das Wort ergreife. Er nehme es dem Papst besonders übel, dass dieser sich in Lateinamerika nicht zur historischen Schuld seiner Kirche bekannt habe und als Präfekt der Glaubenskongregation immer wieder gegen Befreiungstheologen vorgegangen sei. Auch Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck bestand darauf, dass der Bundestag „weltanschaulich neutral“ bleiben müsse. Lasse man den Papst reden, so stelle sich die Frage, „welche Repräsentanten von anderen Religionsgemeinschaften man einlädt.“

Eine gute Idee! Wie wäre es z.B. mit Vertretern der religiösen Minderheiten, die beide großen Kirchenkonzerne seit Jahrzehnten als „Sekten“ verleumden und diskriminieren?

Außerdem, so Beck, sei der Papst intolerant gegenüber Schwulen und Lesben. Wobei „intolerant“, Herr Beck, noch ein harmloser Begriff ist. Nach katholischer Lehre ist die gesamt Bibel von Gott inspiriert – und darin wird unter anderem verlangt, Schule und Lesben zu steinigen …

Doch die Widerspenstigkeit einiger grüner Abgeordneter fand ein rasches Ende – weil Renate Künast Berliner Bürgermeisterin werden will. Und dazu braucht sie Stimmen aus dem konservativen Westberliner Lager. Also pfiff die Fraktionschefin ihre gegenüber dem Papst zu Recht misstrauischen Kollegen zurück: „Der Papst ist eingeladen, das ist in Ordnung so. Da gehen wir hin, und zwar respektvoll“. Immerhin plädiert auch Künast dafür, auch anderen Glaubensführern Rederecht einzuräumen. Siehe oben …

Ähnlich schwer wie die Grünen tun sich auch die Linken mit dem Papstbesuch. Am Ende ist die Mehrheit aber für die Durchführung der Rede. Gregor Gysi versteigt sich in einem Interview mit der Welt sogar zu der Aussage: „Im Augenblick sind nur die Kirchen in der Lage, einigermaßen allgemeinverbindlich Moralnormen zu formulieren.“ Als ob gerade die Vatikankirche nicht in ihrer ganzen Geschichte bewiesen hätte, dass ihre „Moral“ sich in ihrer eigenen Macht und „ihrem“ Geld erschöpft, das sie zuvor anderen weggenommen hat. Der konfessionslose Grüne Raju Sharma erwartet: „Der Papst hat sicher interessante Dinge zu erzählen.“ Immerhin protestiert der Abgeordnete Andrej Hunko („Nicht in meinem Namen“) auf seiner Webseite (www.andrej-hunko.de) gegen die Papstrede und fordert eine „Anti-Papst-Bewegung“.

Nur einer ist vollständig abgetaucht: Unser Bundespräsident Christian Wulff. Der ist zwar katholisch. Aber er weiß offenbar ganz genau: Als Geschiedener, der wieder geheiratet hat, ist er von den katholischen Sakramenten ausgeschlossen. Und nicht nur das: Ehebrechern droht nach der Bibel auch noch die Steinigung …

Ja, was wird das für ein Schauspiel, wenn der Papst tatsächlich im Bundestag sprechen sollte? Der Oberpriester einer Religion, die mindestens 5,7 Milliarden Menschen auf der Erde für „ewig verdammt“ hält – und die Mehrheit der Parlamentarier dazu? In der römischen Arena riefen die Gladiatoren: Ave Cäsar, morituri te salutant – die Todgeweihten grüßen dich! Was werden die Abgeordneten des Bundestags rufen: „Ave Papa – die Höllengeweihten, die auf ewig Verdammten grüßen dich!“?

 

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CSU-Generalsekretär Dobrindt warnt…. …vor Werten des Grundgesetzes

CSU-Generalsekretär Dobrindt warnt…

… vor Werten des Grundgesetzes

Wie lange sollen wir noch unter der kirchlichen Leid-Kultur leiden?
In Deutschland ist es offenbar möglich, dass ein kirchlich geprägter Parteisekretär vor der Einhaltung des Grundgesetzes warnen darf, ohne dass ein Aufschrei quer durch alle demokratischen Parteien erfolgt.

Dobrindt warnt vor rechtlicher Gleichstellung der Glaubensgemeinschaften“.

Diese Meldung verbreitet Yahoo Deutschland am 4.1.2011. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt habevor einer rechtlichen Gleichstellung aller Glaubensgemeinschaften in Deutschland gewarnt. „Deutschland ist ein christlich geprägtes Land, und wir tun gut daran, die besondere Stellung der christlichen Kirchen zu erhalten.“

Nun sieht aber unsere Verfassung neben der individuellen Freiheit und Gleichheit aller Bürger auch die Religionsfreiheit und die Trennung von Staat und Kirche vor. Wie kommt ein Generalsekretär einer demokratischen Partei zu einer solchen Forderung, die den Werten der Verfassung widerspricht?

Dobrindt reagierte auf ein Interview von FDP-Generalsekretär Christian Lindner in der „Zeit“-Beilage „Christ Welt“. Lindner hatte in diesem Interview gesagt, dass „eine nüchterne Debatte über das Staatskirchenrecht kein antiklerikaler Akt“ sei. Nach mehr als 200 Jahren dürften Regelungen und Zahlungen hinterfragt werden. „Es muss zudem besprochen werden, welche Privilegien auch andere Religionsgemeinschaften irgendwann beanspruchen dürfen.“ Erst der weltanschaulich neutrale Staat könne das Miteinander in einer multireligiösen Gesellschaft befrieden, „indem er mit allen Religionsgemeinschaften kooperiert, die seine Regeln akzeptieren“, sagte Lindner. Dabei müssten die verschiedenen Glaubensgemeinschaften in Deutschland rechtlich gleichgestellt werden. Er erwähnte dabei auch die Möglichkeit, dass der Staat eines Tages nicht nur für die Großkirchen, sondern auch für die Muslime Kirchensteuer einziehen könnte.

Dies wiederum hält der CSU-Generalsekretär Dobrindt für „eine abwegige Vorstellung“: „Was die großen christlichen Kirchen vor anderen Religionsgemeinschaften auszeichnet, ist ihr starkes positives Engagement für unser Gemeinwesen und unsere Gesellschaft, vom sozialen Bereich bis zur Wertorientierung“, so Dobrindt. „Das sollten wir nicht durch eine falsch verstandene Gleichmacherei in Frage stellen.“

Diese Reaktion wirft ein bezeichnendes Licht auf die Situation der Religionsfreiheit in Deutschland. Christian Lindner hat nichts anderes ausgesprochen, als was das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland schon immer fordert: Einen weltanschaulich neutralen Staat, in dem alle Glaubensgemeinschaften rechtlich gleichgestellt werden, wie dies in anderen westlichen parlamentarischen Demokratien eine Selbstverständlichkeit ist.

In Deutschland ist es aber, wie gesagt, offenbar möglich, dass ein kirchlich geprägter Parteisekretär vor der Einhaltung des Grundgesetzes warnen darf, ohne dass ein Aufschrei quer durch alle demokratischen Parteien erfolgt. Das lässt für das Grund – und Menschenrecht der Religionsfreiheit in Deutschland das Schlimmste befürchten. In der Tat hat man sich in Deutschland offenbar schon so daran gewöhnt, dass die beiden Amtskirchen mithilfe der Funktionäre, die sie in allen Schlüsselpositionen des Staates untergebracht haben, die verfassungsmäßigen Grundwerte in Bezug auf Gleichheit und Religionsfreiheit weitgehend außer Kraft gesetzt haben. Dabei ist der Umstand, dass der Staat zum Handlanger der Amtskirchen verkommt, wenn es für diese zwangsweise die Mitgliedsbeiträge der durch Zwangstaufe rekrutierten Mitglieder eintreibt, noch das kleinste Übel. Und es ist kaum anzunehmen, dass eine andere, nicht auf materiellen Interessen gegründete Glaubensgemeinschaft, daran interessiert ist, diesem Beispiel zu folgen.

Das eigentlich Bedenkliche an der Ungleichbehandlung religiöser Bekenntnisse ist, dass die römisch-katholische und die lutherische Amtskirche sich in vielen Bereichen außerhalb des demokratischen Rechtsstaates bewegen. Genannt sei hier nur beispielhaft die Außerkraftsetzung von Grundrechten kirchlicher Arbeitnehmer. Beide Kirchen nehmen für sich über 37 Privilegien in Anspruch, die sie in vielen rechtlichen und gesellschaftlichen Bereichen außerhalb der für jeden Staatsbürger sonst verbindlichen Rechtsordnung stellen. Deutlichstes Zeichen dieser rechtlichen Ungleichbehandlung, die gleichzeitig zu einer schweren Benachteiligung aller übrigen Bürger führt, sind die finanziellen Nachteile, die der demokratische Staat und damit jeder Staatsbürger dadurch erleidet, dass die beiden Amtskirchen jedes Jahr finanzielle Vorteile des Staates in Höhe von 15 Milliarden Euro in Anspruch nehmen.

Wenn Dobrindt von einem “positiven Engagement“ der Kirchen „für unser Gemeinwesen und unsere Gesellschaft, vom “sozialen Bereich bis zur Wertorientierung“ spricht, so versucht er, uns einen uralten kirchlichen Bären aufzubinden. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Die Kirchen saugen den Staat trotz dessen leerer Kassen ständig weiter aus. Und was sie als „Beitrag zum Gemeinwohl“ auf ihre Fahnen schreiben, das lassen sie sich auf Heller und Pfennig vom Staat und den jeweiligen Nutzern wieder ersetzen: Ihre Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime finanzieren die großen Kirchenkonzerne nur zu einem Bruchteil selbst!

Es ist heute völlig unbestritten, dass die Amtskirchen von den Milliarden, die sie dem Gemeinwesen entziehen, höchstens 10 % in Form von Leistungen wieder zurückgeben – ein dankbar schlechtes Geschäft für das Gemeinwesen und unsere Gesellschaft, das den Amtskirchen bisher ein geschätztes Vermögen von rund 500 Milliarden Euro eingebracht hat. Und was die Werteorientierung der großen Amtskirchen betrifft, muss man sich nicht erst mit den Verbrechen der Vergangenheit dieser Organisationen beschäftigen, um zu erkennen, dass serienweise Vergewaltigungen von Kindern (nicht nur durch Beschäftigte der römisch-katholischen Kirche: der Leiter der Odenwaldschule war lutherischer Kirchenfunktionär), deren Vertuschung und die Verweigerung der Wiedergutmachung für die Opfer eine „Werteorientierung“ darstellen, die unserem Grundgesetz diametral entgegenlaufen.

Das von amtskirchlichen Politikern gerne verwendete Wort von der „christlichen Leitkultur“ – gemeint ist die kirchliche Leitkultur – ist für den demokratischen Rechtsstaat längst zu einer Leid-Kultur geworden. Dieses Gerede ist ebenso irreführend wie die längst entlarvte kostspielige “Soziallüge“ von den angeblich sozialen Wohltaten der Kirchenkonzerne. Folgerichtig hat FDP-Generalsekretär Christian Lindner dafür geworben, dass für eine Leitkultur das Grundgesetz selbst als Wertordnung dienen solle. Dies ist eine Forderung, die jeder verfassungstreue Politiker einschränkungslos unterstützen müsste. Demgegenüber ist der Ruf nach einer “christlichen” Prägung oder nach einer “christlichen” Leitkultur aus dem Mund von Kirchenpolitikern als schwerwiegende Bedrohung der Verfassung anzusehen. Denn diese meinen mit „christlich“ nicht die Friedenslehre des Jesus von Nazareth, sondern die Kirchenlehre und Tradition der römisch-katholischen Kirche und ihrer lutherischen Abspaltung, die beide eine grausame Blutspur der Intoleranz und Gewalt in der abendländischen Geschichte hinterlassen haben, bis hinein in die Gegenwart mit ihrer beispiellosen Verkommenheit der Schwerverbrechen an wehrlosen Kindern.

 

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Hier Staat, dort Kirche

Die Welt: 07:30|   Die Welt-Online.de

Dokumentation

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Hier Staat, dort Kirche

 

Sozialdemokratische Kirchenkritiker, die am Samstag einen “Arbeitskreis Laizistinnen und Laizisten in der SPD” vorbereitet haben, streben eine stärkere Trennung von Staat und Kirche an. In einem Konzeptentwurf nennen sie zehn Forderungen, die wir in Auszügen dokumentieren . Die Website www.spd-laizisten.de wurde gestern gesperrt.

1. Gesetze und öffentlicher Raum müssen neutral bleiben: Verfassungen, Gesetze und öffentliche Bauten gehören allen Bürgern. Zur Wahrung der weltanschaulichen Neutralität gehören religiöse Symbole nicht in Gerichte, Parlamente, Rathäuser, staatliche Krankenhäuser, Kindertagesstätten und Schulen sowie Behörden.

2. Neutrales öffentliches Bildungswesen: Der Staat darf weder religiös bestimmte Erziehungsziele vorgeben noch einen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach an den Schulen gewährleisten. Statt des bisherigen Bekenntnisunterrichtes sollen alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Herkunft und Religionszugehörigkeit einen Unterricht über die ethischen Grundlagen des Zusammenlebens, über die Inhalte der großen Religionen und über die weltanschaulichen Grundlagen unserer Kultur erhalten.

3. Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen: Die Vorschrift des Grundgesetzes, alle auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften abzulösen, ist bisher nicht erfüllt. Der Bundesgesetzgeber muss endlich die hierfür notwendigen Gesetze erlassen. Die direkte und indirekte Finanzierung der Klerikergehälter, der Theologenausbildung und des Religionsunterrichts sind zu beenden.

4. Abschaffung von Rechtsprivilegien: Alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind nach dem allgemeinen Vereinsrecht zu behandeln. Die katholische Kirche ist in internationalen Gremien als NGO einzustufen, wie es bei allen anderen Religionsgemeinschaften bereits üblich ist. Der Straftatbestand der “Gotteslästerung” (§ 166 StGB) ist ersatzlos zu streichen.

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5. Abschaffung von Steuerprivilegien: Die Einziehung der Kirchensteuer durch den Staat ist zu beenden.

6. Abschaffung von Finanzprivilegien: Über die Kirchensteuern hinaus beziehen bestimmte Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in den Bundesländern hohe Zuschüsse auf Basis von Konkordaten bzw. Staatsverträgen. Diese Verträge sind so umzugestalten, dass sie sich auf ein sinnvolles Minimum, z.B. bei der Unterstützung kultureller Angelegenheiten, beschränken, wobei der Grundsatz der Gleichbehandlung aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften einzuhalten ist.

7. Beendigung der Priesterausbildung durch den Staat: Die theologischen Fakultäten an staatlichen Hochschulen sind abzuschaffen. An ihrer Stelle sind religionswissenschaftliche Institute einzurichten.

8. Gleiche Mitarbeiterrechte: Über die für alle Tendenzbetriebe geltenden Besonderheiten hinaus dürfen die Rechte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht beschnitten werden.

9. Keine öffentliche Militärseelsorge: Ihre staatliche Organisierung und Finanzierung ist zu beenden.

10. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist kein Kirchenfunk: Die Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sind so umzugestalten, dass dort keine Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft übermäßigen Einfluss erhält.

 

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Church Before the Courts

Free Christians for the Christ of the Sermon on the Mount in All Cultures

Worldwide Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Germany

Press Release Feb. 14 ,2010

Church Before the Courts

“Apparently, No One Disputes Anymore

That the Church Is Unchristian”


May the Church continue to call itself “Christian”? This question was the focal point of a trial on Feb. 10, 2010 in Freiburg in Breisgau. Six plaintiffs, Free Christians for the Christ of the Sermon on the Mount, wanted to have Archbishop Robert Zollitsch, the President of the German Bishops’ Conference, enjoined from doing this. That this was not achieved in the first instance before the Administrative Court of Freiburg was no surprise to the plaintiffs: “We won,” commented Dr. Gert-Joachim Hetzel on the result as legal spokesman for the Free Christians. “This is a historic day. For hundreds of years, the Church had people, who did not share their faith, indicted, tortured and killed in the name of Christ. Now, for the first time, it has to answer before the court.

And during the trial, no one disputed the fact that until the present time, the Catholic-Church is considerably burdened with crime and can therefore only be declared unchristian. ”

The plaintiffs not only pointed out the Church’s crimes in the past, but also the sexualcrimes by priests in the present, as well as, among other things, the ominous doctrine of “eternal damnation,” under which countless people suffer until today. However, in the judges’ opinion, the plaintiffs lacked the so-called “right of action.” They could not prove that they are entitled, in the name of Jesus Christ, to defend his reputation against the fraudulent labeling practiced by the Church.

The plaintiffs countered this by saying that according to the doctrine of the churches, through baptism already as infants they had become a part of the “mystical body of Christ,” namely, of the Church. According to Hetzel, “That’s as close a blood relation as you can get.” He continued that if the court, however, considers this church doctrine false, then it must intervene all the more now, because then it would have been determined that for 1500 years, mankind has been led astray by a “false magic” and the name of Jesus, the Christ, is being trampled underfoot.

Prior to the trial, the judges refused to provide information on their denominational affiliation. It has not yet been determined whether the plaintiffs will appeal. On March 16, 2010, the Lutheran Church will also stand before the courts in Hannover. It was also charged to no longer call itself “Christian.”

More information: www.christus-oder-kirche.de, telephone +49 (0)9391-50 42 13

 

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“Die Kirche ist unchristlich – das hat niemand bestritten!”

“Die Kirche ist unchristlich – das hat niemand bestritten!”

Die Freiburger Verwaltungsrichter hätten an diesem Mittwoch im Februar 2010 die Chance gehabt, ein Stück Rechtsgeschichte und Kirchengeschichte  zu schreiben. Von den äußeren Voraussetzungen wären sie dafür eigentlich gut gerüstet gewesen – denn der große Gerichtssaal liegt im fünften Stock eines Hochhauses, das das winterliche Häusermeer der Umgebung um einiges überragt und einen weiten Ausblick verschafft. Doch um diesen Weitblick und Durchblick zu entwickeln, dazu hätte auch eine Portion Mut gehört.


Auch der ungewöhnliche Anlass hat sie nicht beflügelt, so wenig wie die ungewohnt drangvolle Enge im Gerichtssaal und auf den Fluren, die Fernsehkameras und Rundfunkmikrofone nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Spanien, Italien, Polen und Kroatien. Zwischen einer Baugenehmigung und einer Aufenthaltsbewilligung für einen ausländischen Mitbürger durften sie sich mit der spannenden Frage befassen: “Darf sich die katholische Kirche weiter als christlich bezeichnen?”


Durften sie? Oder mussten sie? Der Vorsitzende Richter Jens Michaelis hatte die brisante Verhandlung von vorne herein auf magere eineinhalb Stunden beschränkt, und die beisitzende Richterin war zwar gut geschminkt, trug aber demonstrative Langeweile zur Schau. Lediglich der berichterstattende Richter strahlte kurzzeitig so etwas wie Dynamik aus, als er in den Sachstand einführte und aufzählte, weshalb die sechs Kläger, allesamt “Freie Christen für den Christus der Bergpredigt”, der vatikanischen Kirche das “christlich” absprechen wollen: Inquisition, Kreuzzüge, Hexenverfolgung, die Eroberung Amerikas kamen zur Sprache, aber auch die Rechtfertigung von Kriegen bis in die Gegenwart hinein, das zusammen geraubte Vermögen der Kirche, die unheilvolle Lehre der ewigen Verdammnis. Sexualverbrechen von Priestern wurden ebenso erwähnt wie die Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in katholischen Erziehungsheimen bis in die 70-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die Aktualität des Themas untermauerten mehrere Exemplare der am Montag zuvor erschienenen Ausgabe des Magazins “Der Spiegel”, die auf dem Tisch der Kläger und im Publikum zu sehen waren. Das Titelbild zeigt einen Priester, der in der einen Hand die Bibel trägt, während er sich mit der anderen unter die Soutane fasst. Täglich melden sich in Deutschland gerade weitere Opfer zu Wort, die an kirchlichen Privatschulen missbraucht wurden, diesmal von Jesuiten.


Bestritten wurden all diese Vorwürfe während der gesamten Verhandlung von niemandem. Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, ließ sich merkwürdigerweise durch einen protestantischen Anwalt vertreten, der keinerlei Anstalten machte, den christlichen Geist der Kirche zu beschwören. Es ging ihm statt dessen nur um juristische Dinge, vor allem um die Frage: Dürfen die Kläger überhaupt klagen? Sie bezeichnen sich als “Blutsverwandte” des Jesus von Nazareth, des großen Liebe-Weisheitslehrers der Menschheit, die diesen vor einem Missbrauch Seines Namens schützen wollen. Aber können sie das auch beweisen?


Nachdem der Vorsitzende Richter sehr einsilbig bleibt, nützen die Kläger ihre Chance, der Öffentlichkeit darzulegen, welches Anliegen sie haben. Sie versuchen, die katholische Kirche mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Sie wurden als Säuglinge getauft und sind damit nach Lehre der Kirche Teil des “mystischen Leibes Christi” – denn so nennt sich die Kirche. “Blutsverwandter geht es nicht”, sagt der Journalist Alfred Schulte. “Mit der Taufe wird jeder Gläubige zu einem Adoptivsohn von Christus”, sagt Dieter Potzel, ein ehemaliger lutherischer Pfarrer. “Und mit jeder Kommunion erneuert er diese Verbundenheit.” Falls das Gericht dies jedoch nicht anerkenne, so stelle es fest, dass die Kirche hier einen “falschen Zauber” verbreite, der mit Jesus nichts zu tun habe. Dann wäre ihre Klage umso berechtigter.


Die Richter schweigen. “Was soll ich den Kindern sagen, die zu mir in die Praxis kommen?”, fragt Dr. Peter Thurneysen, ein Psychotherapeut. “Sie erzählen mir, wie sie unter der Vorstellung einer ewigen Verdammnis leiden, die Jesus nie lehrte. Wer verhilft ihnen zu der Klarheit, dass eine Institution, die so etwas lehrt, niemals christlich sein kann?” “Ich war selbst Richter”, sagt Dr. Gert-Joachim Hetzel, “und ich weiß, dass ein Gericht immer einen Weg findet, wenn es möchte.” Und der Journalist Matthias Holzbauer fügt hinzu: “Sie müssen sich entscheiden, wem Sie dienen wollen: dem Volk oder der Kirche. Sie als Richter werden von den Steuergeldern des Staates bezahlt. Die Kirche zahlt keine Steuern, sondern sie nimmt sich Geld vom Staat, Subventionen in Milliardenhöhe. Wem also wollen Sie dienen?” Nach katholischer Lehre müsse auch ein Laie in seiner Berufsausübung den Weisungen der Kirche folgen – doch die Richter hatten sich geweigert, im Vorfeld des Prozesses anzugeben, welcher Konfession sie angehören. Sie weigerten sich – doch jeder deutsche Bürger muss auf seiner Lohnsteuerkarte seine Konfession angeben, ob er will oder nicht – eine Vorschrift von 1933, als Adolf Hitler mit dem Vatikan ein Konkordat abschloss.


Die Richter ziehen sich zur Beratung zurück. Doch jedem im Saal ist klar, dass sie ihr Urteil längst gefällt haben: Die Klage wird abgewiesen. Und so kommt es auch. Die Sensation findet nicht statt. Der Vorsitzende Richter hebt gerade an, zu erklären, dass den Klägern die “Aktivlegitimation2 fehle. Da ertönt aus dem Publikum der Ruf: “Wo bleibt hier die Gerechtigkeit? Wo bleibt hier die Wahrheit?” Sichtlich entnervt bricht der Richter die Urteilsverkündung ab und verlässt fluchtartig den Saal. Er hat seine “Pflicht” getan – im Sinne der Kirche, der er möglicherweise selbst angehört.


Die Kläger sind jedoch keineswegs niedergeschlagen, eher kämpferisch gestimmt. Sie haben zwar den Prozess verloren, doch dennoch haben sie gewonnen. “Niemand hat bestritten, dass die Kirche nicht christlich ist”, sagt Dr. Hetzel in die Kameras. “Sie haben es nicht einmal versucht”. “Das ist ein historischer Tag”, sagt Matthias Holzbauer. “Jahrhundertelang wurden sogenannte Ketzer vor Gericht gestellt, weil sie angeblich den falschen Glauben hatten. Und heute stand zum ersten Mal die Kirche selbst vor Gericht. Die Wahrheit kommt mehr und mehr ans Licht – unaufhaltsam.” “Die Justiz hat sich durch ihr gezieltes Ausweichen entlarvt und gezeigt, wem sie sich noch immer verpflichtet fühlt”, sagt Dr. Christan Sailer, Rechtsanwalt und einer der Kläger. Man werde prüfen, ob eine Revision angestrebt werde. Auf jeden Fall aber gehe die Aufklärung der “Freien Christen” weiter: Am 16. März klagen sie in Hannover gegen die deutsche Lutherkirche: Sie soll sich nicht länger “christlich” nennen.


© 2009 Universelles Leben e.V., http://universelles-leben.org,

• E-Mail: info@universelles-leben.org

 

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Katholische Kirche vor dem Verwaltungsgericht Freiburg – Religiöser Verbraucherschutz auf dem Prüfstand

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 1.2.2010

Katholische Kirche vor dem Verwaltungsgericht Freiburg Religiöser Verbraucherschutz auf dem Prüfstand

Der Schutz des Verbrauchers im Verkehr mit Waren und Dienstleistungen ist in Deutschland eingehend geregelt. Niemand soll durch falsche oder irreführende Angaben getäuscht und hinters Licht geführt oder geschädigt werden. So kann durch die Gerichte beispielsweise untersagt werden, irreführende oder missbräuchliche Angaben im Rechtsverkehr zu unterlassen.

Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob ein ähnlicher Schutz des Bürgers im Bereich der Religion nicht wünschenswert wäre.

Einen Vorstoß in diese Richtung haben jetzt einige Bürger, die sich Freie Christen für den Christus der Bergpredigt nennen, in Richtung auf die Marktführer im religiösen Bereich unternommen. Sie haben analog den Verbraucherschutzvorschriften die katholische Kirche abgemahnt, den Gebrauch des Begriffs „christlich“ für ihre Konfession zu unterlassen.

Nachdem die katholische Kirche dieser Aufforderung nicht nachkam, erhoben sie Unterlassungsklage beim Verwaltungsgericht Freiburg. Dort wird am 10. Februar 2010 über diese Klage verhandelt.

Die Kläger, unter ihnen ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen, weisen nach, dass die römisch-katholische Dogmatik mit der Person und der Lehre des Jesus von Nazareth, wie sie in den Evangelien überliefert ist, nichts zu tun hat, sondern weitgehend dazu konträr ist.

Die katholische Kirche hat die Argumente der Kläger nicht widerlegt. Sie vertraut darauf, dass der von den Klägern beanstandete Etikettenschwindel und die damit verbundene Irreführung der Bürger von den Freiburger Richtern nicht beanstandet wird. Es wäre in der Tat das erste Verfahren eines effektiven Schutzes des Bürgers vor religiösem Etikettenschwindel.

Ob die Freiburger Richter in der Lage sind, für die Bürger und gegen die katholische Kirche zu entscheiden, bleibt abzuwarten. Ihr religiöses Bekenntnis mochten die Richter den rechtssuchenden Bürgern nicht offenbaren. Inwieweit sie durch ihr Glaubensbekenntnis der katholischen Kirche verpflichtet sind, könnte aber für den Ausgang des Verfahrens nicht ohne Bedeutung sein.

Nähere Informationen: www:christus-oder-kirche.de Telefon 09391-50 42 13

 

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Das Geheimnis der Richter von Freiburg

Pressemitteilung

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld
25.10.2010

Das Geheimnis der Richter von Freiburg
oder der Verlust unparteiischer Richter

Vergeblich bemühten sich 6 Kläger vor dem Verwaltungsgericht Freiburg, den Gerichtspräsidenten Jens Michaelis sowie die Richterin Kraft-Lange und den Richter Wiestler zu veranlassen, ihre Konfessionszugehörigkeit bekanntzugeben. Die Richter sollen nämlich der römisch-katholischen Kirche untersagen, sich weiter “christlich” zu nennen. Das verlangen die Kläger, die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt, mit der Begründung, dass viele Verhaltensweisen und die Lehre der Kirche mit Jesus Christus, wie er in den Evangelien beschrieben ist, unvereinbar sind. Verklagt wurde stellvertretend für die Gesamtkirche das Erzbistum Freiburg des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Zollitsch. Die Kläger fürchten allerdings, dass die Richter nicht unbefangen entscheiden können, wenn sie selbst katholisch sind. Würden sie der Klage stattgeben, müssten sie einräumen, einer unchristlichen Organisation anzugehören. Deshalb fragten die Kläger nach dem Bekenntnis der Richter. Diese lehnten die Bekanntgabe jedoch strikt ab. Daraufhin lehnten die Kläger die Richter wegen Besorgnis der Befangenheit ab. Doch das Gericht sah keine Veranlassung, den Befangenheitsantrag zu prüfen: Er sei unzulässig und unbeachtlich, denn die Konfession eines Richters gehe die Kläger nichts an. Mit Beschluss vom 13.1.2010 hielt das Gericht trotz Gegenvorstellung der Kläger an dieser Rechtsauffassung fest.

Dr. Gert-Joachim Hetzel, Jurist und einer der Freien Christen, ist empört: “Die Prozessordnung und das Grundgesetz gewährleisten das Recht, dass die Besorgnis, dass ein Richter nicht unbefangen entscheiden könne, sachlich geprüft wird. Die Ablehnung dieser Prüfung durch das Verwaltungsgericht ist willkürlich und verfassungswidrig.”

Deshalb riefen die Kläger das Bundesverfassungsgericht an. Doch dort wurden sie am 20.1.2010 mit einem Satz abgefertigt: “Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.” Die Entscheidung über die Nichtentscheidung erging unter dem Vorsitz des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier, der enge Kontakte zur katholischen Kirche, insbesondere zu Erzbischof Dr. Zollitsch pflegt. Der Kläger Dr. Hetzel fragt sich nun: “Ist das Recht auf einen unparteiischen Richter in Deutschland abgeschafft, wenn es um Klagen gegen die Kirche geht? Wir haben daraufhin den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof angerufen. Er sollte veranlassen, dass das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht solange ausgesetzt wird, bis über unseren Befangenheitsantrag sachlich entschieden ist. Denn nach Art.6 der Europäischen Menschenrechtskonvention hat ‚jedermann einen Anspruch darauf, dass seine Sache … von einem unabhängigen und unparteiischen Gericht gehört wird’. Aber soeben erhielten wir aus Straßburg die Mitteilung, dass eine vorläufige Maßnahme nur in lebensbedrohlichen Situationen oder ausnahmsweise zum Schutz des Privat- und Familienlebens in Betracht kämen.”

Damit verlieren die Kläger endgültig das Recht auf einen unparteiischen Richter, denn ihre berechtigten Besorgnisse, dass die Freiburger Richter im vorliegenden Verfahren befangen sind, wenn sie katholisch sind, bleiben unberücksichtigt. Sie müssen nunmehr am 10.2.2010 vor Richtern verhandeln, die mit verdeckten Karten spielen. Der Rechtsstaat und die Fairness der Gerichtsbarkeit bleiben zugunsten der Kirche auf der Strecke.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de,
Telefon 09391-50 42 13

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Schilda läst grüßen

Schilda läst grüßen

Soll das größte private Biotopverbundsystem Deutschlands einen Parkplatz erhalten, damit die aus dem In- und Ausland anreisenden Besucher ihre Fahrzeuge am Rand dieses einmaligen Naturerlebnisgebietes abstellen können? Und sollen diese Besucher die Möglichkeit erhalten, nach ihrem Besuch noch eine Tasse Kaffe oder einen Tee zu trinken, um die Erlebnisse, die sie mit Wild- und Weidetieren hatten, nachklingen zu lassen?

Kein Frage, wird man sagen, das ist doch selbstverständlich! Da wird sicher ein Weg gefunden! Den zuständigen Behörden wird es sicher ein Anliegen sein, dies zu ermöglichen. Denn welcher Beamte, welcher Bürgermeister, welcher Gemeinderat ist nicht ein wenig stolz darauf, was seine Umgebung, in der er zu Hause ist, so alles zu bieten hat?

Sollte man meinen. Aber was ist, wenn die Menschen, die dieses Biotopverbundsystem aufgebaut haben, weder katholisch noch evangelisch sind?
“Na und”, wird man nun einwenden. “Wir leben ja schließlich nicht mehr im Mittelalter!” Wirklich?

Schaun wir uns den Fall mal näher an. Nahe bei dem unterfränkischen Dorf Greußenheim hat die Internationale Gabriele-Stiftung kilometerlange Hecken angelegt, Bauminseln und Feuchtbiotope gestaltet und Weideflächen angelegt für zahlreiche Rinder und Schafe, die beherzte Menschen vor dem Schlächter gerettet haben. Seltene Vögel finden sich ein, Fuchs und Hase sagen sich nicht nur gute Nacht, sondern auch Guten Tag. Auf verschiedenen TV-Sendern im In- und Ausland laufen regelmäßig Berichte über dieses kleine Paradies, übersetzt in mehrere Sprachen.

Und nun beantragten die Landwirte des Hofgutes Terra Nova, auf dessen Flächen dieses Land des Friedens entsteht, bei der zuständigen Gemeinde, ein kleines Hofcafé einrichten und dafür ein Schild an der nächstgelegenen Kreisstraße aufzustellen zu dürfen. Und außerdem möchten sie Parkplätze anlegen, damit die vielen Besucher ordentlich und sicher parken können. Die Fläche dafür besitzen sie bereits. Der Gemeinde entstehen also keinerlei Kosten, niemand will irgendwelche Gelder des Steuerzahlers. Es sollen nur die Standards erreicht werden, die für vergleichbare Gebiete, etwa Naturparks oder dergleichen, längst üblich sind. Also im Gegenteil: Die Gemeinde muss nicht nur nichts zahlen, sie hat sogar einen Vorteil: Es kommen Besucher in die Gegend, deren Image und Wirtschaftskraft dadurch steigen könnten.

Könnten. Möchten. Dürften. Doch jetzt kommt das Aber: Die großen Kirchenkonzerne Katholisch und Lutherisch haben was gegen diese Menschen, denn sie sind Ketzer! Sie sind nämlich Urchristen, die ein Leben nach den Zehn Geboten und der Bergpredigt anstreben, ein Leben in Einheit mit der Natur und den Tieren. Und weil Politiker und Journalisten noch immer meist gehorsam das tun, was die Kirchenkonzerne wollen, lehnte der Greußenheimer Gemeinderat die Anträge der Landwirte erst mal ab.

Das Hofcafé widerspreche dem Flächennutzungsplan, sagte in der fraglichen Sitzung Georg Trompeter, Leiter des Bauamtes der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt. Und das Schild beeinträchtige das “Landschaftsbild”, und zwar sogar “erheblich”. Was Beamte und Politiker eben so sagen, wenn sie etwas partout nicht wollen. Da half es dann auch weder, dass Hofcafes von den zuständigen staatlichen Behörden in Bayern ausdrücklich empfohlen werden, noch dass den Gemeinderäten ein Bericht vorgelegt wurde, in dem der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen Landwirt für sein Engagement, seine Kreativität und seinen Mut lobte, weil er ein Hofcafe eingerichtet hatte.

Und die Parkplätze? Das Wasserwirtschaftsamt (also eine Fachbehörde, die weiß, wovon sie redet), habe zwar signalisiert, dass diese “unter bestimmten Voraussetzungen möglich” seien, so Trompeter. Aber auch diese Pläne lehnte der Gemeinderat gleich mit ab – einstimmig sogar. Bürgermeister Thomas Rützel kritisierte vollmundig die “riesige Anlage”.

Die kleinkarierten Kommunalvertreter scheinen überhaupt noch nicht gemerkt zu haben, was sich da vor ihren Augen (oder besser gesagt: hinter ihrem Rücken, denn sie wollen es ja nicht sehen) entwickelt: ein Juwel, das im Begriff ist, internationale Beachtung und eine ebensolche Vorbildfunktion zu gewinnen. Statt zügig in ein Gespräch einzutreten, um noch anstehende Fragen des “Wie?” zu klären, wird erst mal blockiert. Dies ist umso verwunderlicher, als die übergeordnete Behörde am Ende soundso dem geltenden Recht zum Durchbruch verhelfen muss – und das erlaubt grundsätzlich solche Anlagen, sonst gäbe es sie ja nicht überall. Aber es dauert auf diese Weise eben alles länger. Und niemand kommt in den Geruch, einem “Ketzer” ohne Widerstand sein Recht gewährt zu haben. Das müsste man ja schließlich beichten …

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Genmanipulation – Schachzug der Dämonen

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Genmanipulation – Schachzug der Dämonen

Gene sind die Träger der Erbanlagen; sie sind Bewusstsein, sind Leben in konzentrierter Form. Wer auf die Gene Einfluß nimmt, greift in das Leben ein und somit in die Kompetenz in den Willen Gottes. Wer Gene verändert, ist verantwortlich für unermeßlich viel Leid.

Man sagt, die Gentechnologie sei eine der Industrien, welche die Zukunft der Menschheit sichern. Man sagt, sie werden die Medizin revolutionieren, das heisst auf eine neue Basis stellen, die den veränderten Erfordernissen der Zukunft gerecht wird.
Bisher war es die Mutter Erde, die uns mit allem versorgte, was zum Erhalt unserer physischen Hülle, unseres Körpers, notwendig war. Sie schenkte und schenkt uns Nahrung, sie schenkte und schenkt uns auch die Medizin zur Gesunderhaltung und Heilung. Was die Kräfte der Natur vollzogen, soll nun durch Eingriff in die Gene bewirkt werden. Großkonzerne lassen sich ihre “Rechte auf Leben” patentieren. Wesentliche Bereiche unseres Leben sind damit der Herrschaft der Macher der Großindustrie überantwortet und somit von diesen abhängig.
Bis in die jüngste Vergangenheit galt, dass die Gene der Menchen, ihre Keimzellen und der Embryo vor dem Zugriff der Wissenschaft, vor der Manipulation, geschützt waren. So sollte die Identität des Individuums bewahrt werden.
Es wird jedoch offenbar, daß weder das Kapital noch gewisse Wissenschaftler Halt machen, wenn etwas “machbar” ist, sofern es den Menschen als Fortschritt verkauft werden kann und den entpsrechenden Profit verspricht.

Welche Versprechungen werden gemacht?
- Die Lösung des Hungerproblems: genügend
Nahrung für alle.
- Die Lösung vieler Umweltprobleme: sogenannte
“Bioreaktionen” statt schmutziger Industrien.
- Die Heilung vieler Krankheiten: Man sagt, fast alle
seien “genetisch bedingt”, und es bedürfe nur
fehlerfreier Gene, um Heilung herzustellen.
- Die beliebige Verlängerung des Lebens: “Ab-
nutzungs-” und “Todesgene” werden inaktiviert.
- Die Zeugung und Erzeugung von gesunden
Kindern nach Wunsch und Maß.

Wer diese Aufstellung kritisch betrachtet, erkennt, daß hier die Erfüllung von Wünschen versprochen wird, die Menschen zu allen Zeiten gehegt haben, weil sie schon immer gern auf bequeme Weise den Folgen ihres Tuns und Lasssens entgegen wollten.
Das Gesetz von Saat und Ernte, -was du säst, wirst du ernten-, verweist nun einmal einen jeden auf die Erkenntnis seiner eigenen Schuld und auf die Notwendig, diese zu bereinigen.
Aufgrund dieser Bequemlichkeit des menschenlichen Egos und aufgrund der Unwissenheit über die Gesetzmäßigkeiten von “Senden und Empfangen” sowie von “Saat und Ernte” war und ist es der Genindustrie möglich, die Bevölkerung langsam, aber sicher zu überzeugen, dass die Vorteile der Genmanipulation doch weit größer seien als die Gefahren.

Welches sind die Gefahren?
In der Nahrungsmittelproduktion gibt es bereits genmanipulierte Pflanzen, welche resistent sind gegen Schädlinge, gegen Mirkoorganismen oder Chemische Unkrautvertilgungsmittel. Damit gedeihen die Pflanzen trotz eines negativen Umfeldes, das somit unverändert bleiben kann.
Es stellt sich die Frage, ob die neuen und künstlichen Gene in diesen Pflanzen im Menschen keine nachteilige Wirkung auslösen können.
Schulmediziner behaupten dazu, der Mensch sei seiner Existenz fremden Genen ausgesetzt und habe sich daran gewöhnt, mit ihnen umzugehen. Schon im Darm, so sagen sie, würden die Gene verdaut, das heißt in ihre Bestandteile aufgelöst.
Andere Ärzte berichten hingegen von alarmierenden Forschungs- ergebnissen, wonach Gene und Genbruchstücke unverändert im Blut gefunden wurden, obwohl sie Magen und Darm passiert hatten. Stimmen aus Medizinerkreisen werden laut, die besagen: Verdächtig seien auch Befunde, wonach Fremdgene sich im Körper ihren Endlagerplatz suchen, als ob sie magnetisch angezogen würden. Schließlich, so heisst es weiter, sei in diesem Zusammenhang auch das Verhalten von “Prionen” zu bedenken, welche z.B. den Rinderwahnsinn auslösen. Diese schaffen es, sich im Gehirn anzusiedeln und dort den Genen ihre Programme aufzuzwingen, obwohl sie selbst keine Gene sind.

In der Bewertung solcher Vorgänge kommt es stets auf die Sichtweise des Betrachters an. Wer nur in den begrenzenden materialistischen Bahnen denkt, wird – so der Hinweis eine Arztes – Eiweiße wie die Prionen lediglich als Moleküle sehen, die sich rein passiv verhalten. Denken wir jedoch geistig, so ist uns bewußt, daß alles lebt, alles eine Schwingung und ein Bewußtsein hat, also auch jene Bausteine von Zellen. Aufgrund dessen können sie sich auch aktiv und zielgerichtet verhalten.
Es gibt auch unter Wissenschaftlern schon einige, die manches erkennen und Bedenken anmelden, wenn behauptet wird, die Endprodukte genmanipulierter Medikamente, seien sie in Tieren, Pflanzen oder Bakterien hergestellt.
Soweit bekannt ist, beschränkt sich die direkte Manipulation an Föten und Menschen bisher auf einzelne Fälle. Findet sie jedoch statt, so ist die Integrität der Persönlichkeit zerbrochen: Seele und Körper können kaum mehr miteinander kommunizieren, weil die Seele mit ihren mitgebrachten Programmen kaum mehr Zugang zum manipulierten Körper hat. Der Mensch hat dann kaum Möglichkeit zur Evolution, zur Bereinigung seines Negativen. Sein Leben ist ohne weiteren Sinn, es ist vielfach ein Dahinvegetieren.
Wir müssen uns auch fragen: Kann ein Körper -gleichsam ein Fahrzeug – von der Seele – dem Fahrer – nicht mehr gelenkt werden, lädt dann der “leere Fahrersitz” nicht andere ein, sich hier ans Steuer zu setzen?

Es könnte aus geistiger Sicht zu den folgen der Genmanipulation noch manches gesagt werden, doch das würde über den Rahmen dieses Buches hinausgehen.
Stellen wir hier nur noch die grundsätzliche Frage:Warum Transplantation, warum Genmanipulation?


Ist d
ie Natur des Schöpfers unvollkommen? Ist der Schöpfer unvollkommen und der Mensch das Alpha und Omega, der Schöpfung? Oder sind die Befürworter, die Hersteller und die Ausführer inkarnierte Dämonen oder sind sie von den Dämonen so gesteuert, daß sie nicht mehr wissen, daß auch sie Kinder Gottes sind, daß auch ihr inneres Wesen vom vollkommen Geist geschaffen ist, der alles in Seinen Händen hält? Der Mensch will nicht nur die Naturreiche in sein “Schaffungsgehirn” nehmen, sondern er sieht sich selbst als genialen Schöpfer und Baumeister einer neuen Welt. Ähnliche Überheblichkeiten gegenüber dem großen Schöpfergeist haben sich auch schon manche Kulturen in der Vorzeit geleistet. Dies war immer ihr Untergang.

Das gesteuerte Ego, das nicht mehr den Nächsten sieht, das sich nur selbst bestätigen will, denkt nicht darüber nach, daß die Menschheit in den zurückliegenden Jahrtausenden die Naturreiche ausgebeutet, die Tiere bis zum Exzeß gequält hat und quält. Daß die Natur uns plötzlich nicht mehr das geben kann, was wir ihr auf grausame Art und Weise entzogen haben, nämlich das gesunde Leben, wird ihr jetzt auf grausame Art und Weise “gelohnt”: Sie wird vom besessenen “Schöpfer”, dem Menschen, manipuliert.

Die “großen”, kleinkarierten Köpfe, deren Denkwelt nur aus “Ich, Ich, Ich” besteht, die keine Achtung und kein Ehrgefühl gegenüber dem Leben aus Gott haben, können nicht wissen, daß alles Information und Kommunikation ist. Auch wenn sie ihre Informationen mit vielen hochtrabenden Worten der Erkenntnis mischen und ihr Mischgut als das Nonplusultra bezeichnen, so bleibt dies doch nur eine überhebliche, nicht bewiesene Information.
Die göttliche Information, die in allem ist, Gott, das Leben, soll zum Schweigen gebracht werden, weil die Großkonzerne Leben anbieten und Leben verkaufen wollen. Die Dämonen suchen mit aller Kraft, die Erde als ihren Stützpunkt zu halten und genmanipulierte Menschen als weitere Energielieferanten zu schaffen. Es ist ihnen einerlei, ob die Manipulierten noch zu ihrem urpsrünglichen Leben finden oder nicht. Wichtig für sie ist, daß jeder Mensch sein EGO stärkt und “nach unten tritt”. Dadurch baut sich die Kommunikation zu den Dämonen auf.
Vom Dämonenstaat kommen dann Infiltrationen und weitere Informationen, wie eventuell seelenlose Menschen geschaffen werden können, die nur noch als Roboter dienen, die entweder von den Dämonen gesteuert werden oder in denen diese ein- und ausgehen wie die Ratten in einem mit Unrat gefüllten Kanal.
Ob der Mensch mit der Zeit einem unförmigen Schwein oder Mastochsen ähnlich wird oder als Kuhmensch umhergeht, spielt für die Manipulatoren keine Rolle. Wichtig ist, man hält den Stützpunkt der Dämonen. Ein eingepflanztes Gen, gleich, wie es manipuliert und präpariert ist, trägt Informationen, es sendet. Wo es Gleiches oder Ähnliches findet, wird die Natur oder der Mensch entsprechend manipuliert, gleich programmiert. Was dabei herauskommt, ist sicher nicht das Gotteskind, sondern ein Homunkulus, einem Roboter gleich, der kein Gefühl und keine Selbstkontrolle, also kein Gewissen mehr hat, sondern nur noch Instrument und Durchlaufstation der Gegensatzkräfte ist.
Das soll der Beginn einer schönen neuen Welt sein?
Wir werden erleben, was Gott will.

Auszug aus: “Ich, Ich, Ich, die Spinne im Netz, 1995″
www: das-wort.com

 

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