RSS

Ist Gott gerecht?

22 Jul

Ist Gott gerecht?

Immer wieder kommt der Einwand, daß es Menschen gibt, die ihr ganzes Leben lang bitterböse waren. Sie haben ihre Mitmenschen ausgenützt und ausgebeutet, ließen kein gutes Haar an ihren Nächsten – und doch ging es ihnen gut. Sie wurden alt, und in der Stunde ihres Todes schliefen sie ruhig ein. Im Schlaf gingen sie also hinüber in eine andere Welt.
Hingegen gibt es Menschen, die ihr Leben lang fürsorglich und kameradschaftlich waren, die sich sicherlich mit solcher Schuld nicht belastet haben, dennoch von Krankheit geplagt und von Schicksalsschlägen heimgesucht werden. Und manchmal ist ihnen zur Stunde des Lebestodes ein schwerer Kampf beschieden.
Wie zutreffend ist wohl eine Aussage wie:
"Dieser fürsorglich und hilfsbereite Mensch hat sich keine solche Schuld aufgeladen"?
Wissen wir es? Können wir die Gedanken unserer Mitmenschen lesen? Können wir in seine Seele blicken? Haben wir Einbllicke in seine Vorinkarnationen?

Wo nicht gesät wurde, dort ist auch keine Ernte zu erwarten. Trifft uns ein Schicksal, so wird dadurch zum einen offenbar, daß wir etwas verursacht, also gesät haben. Zum anderen können wir aus der Art und den Umständen dessen, was sich ereignet, erkennen, welcher Art unsere Verfehlung gewesen ist. Wir finden Aufschluß darüber in unserer Gedanken- und Gefühlswelt.
Wissen wir nicht um die Reinkarnation und um das Gesetz von Saat und Ernte, so vermögen wir die Wechselfälle unseres Lebens nicht zu deuten und ziehen falsche Schlüsse. Dann bleiben wir an der Oberfläche des Geschehens haften, vergleichen, werten, und nicht selten urteilen wir. Wir sehen den einen, der seine Nächsten ausnützte und ausbeutete, dem es bis zum letzten Atemzug gut ging, und den anderen, den wir als freundlichen Menschen erlebt hatten, der Krankheit und Leid erdulden mußte. Dann stellen wir eventuell die Frage: Ist Gott ein gerechter Gott? – Aus Unwissenheit klagen viele Gott an, weil Er scheinbar ungerecht und nach Willkür austeilt, Menschen entweder arm oder reich, entweder krank oder gesund und glücklich macht.

Wenden wir uns einmal der Aussage "Reinkarnation" zu. Würden wir uns mit dieser näher befassen, dann könnten wir allmählich verstehen, warum bei jedem Menschen unterschiedliche Situationen und Gegebenheiten des Lebens auftreten. Das Wissen um die Reinkarnation hilft uns, den gerechten Ausgleich zu erkennen, der im Gesetz von Saat und Ernte begründet ist. Durch die Wiederverkörperung, also durch das erneute Kommen in das Fleisch, wird uns erst der Sinn des Lebens bewußt, auch, daß die Eingaben des einen heute zur Wirkung kommen, die des anderen erst morgen.
Wer die Reinkarnation als Folge des Ausgleichsgesetzes anerkennt – "Was der Mensch sät, wird er ernten" -, der erkennt auch darin die Gerechtigkeit Gottes, der keines Seiner Kinder bevorzugt oder benachteiligt. Gott hat in Seinem Gesetz weder Trübsal, noch Krankheit, noch Not. Gottes Gesetz der immer gebenden Liebe lautet für uns:

"Liebe Gott von ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit all deinen Kräften, und deinen Nächsten wie dich selbst."

Hat also Gott in Seinem Gesetz der Liebe weder Trübsal,noch Krankheit, noch Not, so kann Er sie auch nicht zuteilen, denn woher soll Er sie nehmen, wenn Er sie nicht besitzt? Warum sollte Gott, der die unendliche Liebe ist, Seinen Kindern Strafen auferlegen, wenn Er ihnen den freien Willen zur freien Entscheidung gegeben hat, für oder gegen Ihn? Als Folge der freien Willensentscheidung trägt jeder das, was er sät.
Unsere Leiden – gleich, in welchem Gewand sie auftreten – haben wir selbst verursacht durch die Summe unseres negativen Agierens.

Im Speicher des Ober- und Unterbewußtseins, der Seele sowie in den beiden Kosmen, dem Kosmos der Materie und dem Kosmos der Reinigungsebenen, sind unsere Eingaben, mit denen wir beständig kommunizieren, das heißt im Prinzip des Sendens und Empfanges im Austausch stehen. Wird ein Teil unserer Speicherungen aktiv und drängen diese zur Wirkung, dann werden wir sie als Mensch erleiden. Ist unsere Seele in den Seelenreichen, dann können uns diese aktiven Eingaben zur Inkarnation leiten, sofern wir als Mensch sündhaftes bereinigen wollen.

Wir sich mit dem Gesetz der Reinkarnation befaßt, der weiß, daß jede Ursache ihre Wirkung hat und daß jede Ursache ihre Wirkung hat und daß jede Ursache früher oder später in diesem oder in anderen Leben oder in den Stätten der Reinigung abgetragen werden muß – außer wir erkennen sie rechtzeitig und bereinigen sie.

Auszug: Ich, Ich, Ich – Die Spinne im Nezt – Das Entsprechungsgesetz und das Gesetz der Projektion. www; das-wort.com

Advertisements
 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: