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Der redende Gott

25 Mai


Ich Bin die Auferstehung und das Leben

Pfingstreden gestern, heute und morgen

Aus der gleichnamigen TV-Sendung von Urchristen, Nachfolgerndes Jesus, des Christus.

Die traditionelle sogenannte Christenheit feiert jedes Jahr einige Wochen nach Ostern das althergebrachte, gleich kirchliche, Pfingstfest. Die wenigsten Menschen wissen, was an diesem Tag gefeiert wird. Wer nachforscht, erfährt, dass an diesem Tag vor rund 2000 Jahren der heilige Geist ausgegossen worden sei.
Einige Wochen nach dem Kreuzestod Jesu und Seiner Auferstehung und nach Seiner Himmelfahrt hatten sich viele Menschen in Seinem Gedenken in einem Raum im Gebet versammelt. Nach der Überlieferung verspürten sie eine Art Bewegung, ein Brausen, das in den – man sagt – überlieferten Schriften als das Einfließen des heiligen Geistes in die Anwesenden gedeutet wurde. Von diesem Ereignis ausgehend, sollen sich dann Menschen zusammengeschlossen und die ersten Urchristlichen Gemeinschaften gebildet haben.

Für die Menschen im Land Israel, die vor 2000 Jahren das Leben und Wirken des Jesus von Nazareth, Seine Nähe, Seine Liebe und Weisheit erlebt hatten, war die geistige Gegenwart, die Nähe des auferstandenen Christus eine Realität. Viele, die ein Leben in Christus nach den Gesetzen Gottes anstrebten und sich bemühten, ihr Sündhaftes zu bereuen und nicht mehr zu tun, verspürten an jenen Tagen in sich den Geist Gottes. Aber nur die spürten den Geist der Wahrheit, die Ihm im Denken und Leben treu blieben, indem sie Tag für Tag ihre Gebete erfüllten und die Gesetze des Lebens mehr und mehr verwirklichten. Nur in diesen Menschen blieb der Geist der Wahrheit lebendig.

Für die meisten Menschen, die heute, nach rund 2000 Jahren, im sogenannten christlichen Abendland leben, ist Gott, der Ewige, ein ferner Gott. Und Christus, der Auferstandene, der lebendige Sohn Gottes, wird von konfessionellen Priestern als Sündenbock und Opferlamm verleumdet. Christus wird der Masse nach 2000 Jahren immer noch am Kreuz hängend präsentiert, als toter Mann, der zum Schweigen verdammt wird.

Die meisten von uns Menschen sind in einem Umfeld aufgewachsen, in dem sich Priestermänner anmaßen, Gott und Christus an Feiertagen in Steinhäusern zu verwalten. Sie behaupten von sich, sie seien berufen, uns, ihren Mitmenschen, den Zugang zum Himmel zu vermitteln, sie könnten für Gott und für Christus sprechen oder seien gar deren Stellvertreter. Die Kirchen-„Christenheit“ ist mit Zeremonien, Riten, Litaneien und veräußerlichtem Pomp überhäuft worden und feiert rituelle sogenannte Gottesdienste an sogenannten christlichen Feiertagen, deren wahrer Ursprung und Bedeutung gar nicht mehr erkennbar ist. Gott, der Geist des Pfingstfestes, und Christus sind in dieser äußeren Religion ausgeschlossen. Die Priester und Religionsverwalter reden – der Geist der Wahrheit , und somit auch der Christus Gottes, müssen schweigen. Der Gipfel der Verhöhnung ist, dass Christus, der Auferstandene, täglich aufs neue ans Kreuz geschlagen wird.

Das ist die äußere Religion, mit der die Priesterkaste gleichsam wie mit einer Droge die Sinne der Menschen vernebelt, damit sie den Geist der Wahrheit, den Christus Gottes, der inwendig in jedem Menschen wohnt, nicht erkennen und statt dessen dem Heidengott, der der Gott der Unterwelt ist, zum Opfer fallen. Es ist der Gott der Priester und der Kirchen, der in dieser Welt vielen Menschen den geistigen Tod gebracht hat und bringt.
Doch der wahre Gott, der ewig redende Gott, der Schöpfer des Universums, kennt äußere Religiosität und äußere Religion nicht. Jesus, der Christus, hat keine Priester und Pfarrer berufen und keine Kirche gegründet. Der Ewige wohnt nicht in Steinhäusern, die Kirchen genannt werden. Wir Menschen, jeder Einzelne von uns, ist der Tempel des heiligen Geistes; in unserem Seelengrund wirkt der redende Gott.

Ein Merksatz für jeden Wahrheitssucher: Wir alle sind in unserem Inneren, in unserem Seelengrund, Gottes reine, von Ihm geschaffene Kinder. Durch Jesus, den Christus, durch die Auferstehung und das wahre Leben kehrt jeder von uns zurück zum ewigen Vater in das Reich Gottes, als ein reines Wesen in Gott, als Sohn und Tochter Gottes. Dann ist es wieder, wie es ewig ist: Wir sind wieder reine Wesen, in beständiger Kommunikation mit dem reinen, ewigen Sein.

In Gott, unserem ewigen Vater, ist alles Einheit. Wir, in Gott, sind Einheit im Geiste des lebendigen, ewigen Seins Gott. Jedes Wesen schwingt im Rhythmus und im Gleichklang der Himmel. Das ist als Mensch unser Weg ins Vaterhaus.
Ich möchte den Satz wiederholen: Das ist als Mensch unser Weg ins Vaterhaus – für jeden Menschen, für jede Seele.
Solange wir Menschen unser Ober- und Unterbewusstsein mit anderen Eingaben geprägt haben, die nicht der Strahlung der Himmel entsprechen, suchen wir nach Gott. Wir Menschen haben uns einen falschen Zungenschlag angewöhnt und nehmen deshalb nicht mehr die heilige Flamme wahr, die beim damaligen Pfingstfest als geistige Zunge gedeutet wurde.

Wir Menschen müssen wieder zurückkehren zu der ewigen Flamme des heiligen Geistes, zu der Flamme, die überall und unablässig leuchtet – auch dann, wenn es uns heute noch nicht bewusst ist. Doch der Weg dahin geht über das Auferstehungslicht des Christus Gottes, über das Licht Seiner Erlösertat.

Für uns Menschen gilt also, dass wir die Stimme des Christus Gottes in unserem Inneren wieder wahrnehmen. Durch äußeren religiösen Etikettenschwindel, dem viele folgten, sind die inneren Sinne für das Gesetz des Lebens, das Gott ist, stumpf geworden. Wir müssen uns von den groben und schrillen Tönen einer gottfernen und sündhaften Welt abwenden, um den Ewigen im Urgrund unserer Seele wahrzunehmen. Dazu bedürfen wir keiner Mittler; dazu bedürfen wir niemandem, der sich Priester nennt. Wir selbst sind der Tempel Gottes; Gott wohnt in uns, und die Stimme Gottes ist ewig gegenwärtig in uns.
Pfingsten von gestern ist auch Pfingsten von heute!

In unserer selbstverschuldeten Blindheit und Taubheit hat Gott, der Ewige, uns, Seine Kinder, nie alleingelassen. Gott hat nie geschwiegen. Da der redende Gott die meisten Menschen im Herzen jedes Einzelnen nicht erreichen konnte, redete Er zu allen Zeiten, auch für unsere äußeren Sinne vernehmbar, zu uns Menschen durch erleuchtete Frauen und Männer, durch Prophetinnen und Propheten, die die Lichtsprache der Himmel für die Menschen ihrer Zeit in deren Sprache übersetzten. Sie waren und sind keine Mittler zwischen Gott und Menschen – sie sind Sprachrohre des Allmächtigen, weil das siebendimensionale Reich Gottes nicht die dreidimensionale Sprache der Menschen hat.
In unserer Zeit, die eine mächtige Umbruchszeit ist, geschieht dies erneut seit über 35 Jahren in einer nie dagewesenen Fülle durch Gabriele, das Sprachrohr Gottes, die Er Seine Prophetin und Botschafterin für unsere Zeit nennt.

Der Schöpfer des Universums, der redende Gott, lässt sich von niemandem den Mund verbieten, und schon gar nicht von einem Pfarrer oder Priester oder Religionsverwalter. Und der Auferstandene, der Erlöser aller Seelen und Menschen, der in Gott, unserem Vater, der redende Christus Gottes ist, lässt sich von keinem Priester oder Pfarrer oder Religionsverwalter erneut ans Kreuz schlagen. Jesus, der vor 2000 Jahren als einfacher und schlichter Mann über die Erde ging, durch den Sein – unser – Vater redete, kündigte uns Menschen Propheten an. Heute, nach 2000 Jahren, spricht Er durch Prophetenmund und klärt uns auf. Er ruft in den Urgrund unserer Seele hinein: „Ich Bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt und Gottes Werke der Liebe erfüllt, der wird leben.“

Christus ist also auferstanden. Er, der Sohn Gottes, der Mitregent der Himmel, hat es für uns auf sich genommen, die himmlische Heimat, aus der wir alle stammen, zu verlassen und sich als Jesus von Nazareth in einen Menschenkörper einzuverleiben. Er, der Sohn Gottes, hat uns während Seiner Erdenjahre die Liebe und Weisheitslehre aus den Himmeln gebracht und sie uns vorgelebt. Er war der größte Gottesprophet, durch den Gott, der Ewige, zu uns sprach. Er hat uns den Weg gewiesen, wie wir durch ein Leben nach den göttlichen Gesetzen von unseren Belastungen frei werden und das göttliche Wesen in uns wieder zur Entfaltung bringen können.
Er lehrte uns den Inhalt Seiner Bergpredigt. Er lehrte uns erneut die Zehn Gebote, die Gott durch Mose gab. Das ist unser Weg in das wahre Leben, den jeder von uns zu gehen hat, auch der, der sich Pfarrer oder Priester nennt.

Die meisten Menschen Seiner Zeit haben Jesus, den Christus, nicht angenommen, sondern Ihn ans Kreuz der Romregierung geliefert. Christus hat dieses Kreuz, das Ihm die Menschen auferlegt haben, auf sich genommen und hat auf Golgatha jeder Seele und jedem Menschen den Erlöserfunken, einen Teil Seiner göttlichen Urkraft, übertragen. Und Er hat den Tod überwunden, denn Er ist auferstanden und zu Seinem Vater in die ewige Heimat zurückgekehrt. Im Geiste ist Er als der redende Christus Gottes immer gegenwärtig, in jedem von uns, ebenso wie Gott, unser Vater. Der himmlische Vater und Christus, Sein Sohn, sind eins, ein Geist, eine Wahrheit, eine Liebe. Der ewig flammende Geist ruft in unser Bewusstsein: Ich Bin die Auferstehung und das Leben.

Die Auferstehung des Sohnes Gottes ist das Symbol für das Leben, das wahre Leben, welches das Gesetz des Reiches Gottes ist, das Leben.
Eine Hilfe für uns alle wäre, darüber nachzudenken, dass Gott, der Geist, der Christus-Gottes-Geist, allgegenwärtig ist. Er ist das Leben in allem, in jedem Wesen, in jedem Menschen, in jedem Tier, in jeder Pflanze, in jedem Mineral, aber auch in den Gestirnen, ja im gesamten Universum.

Der redende Christus Gottes möchte, dass auch wir zu dem wahren Leben werden, dass wir das ewige Leben in uns erschließen, denn Er sprach: „Folget Mir“ – also Jesus, dem Christus – „nach.“ Tun wir Seinen Willen, dann fühlen wir, dass wir der Tempel Gottes sind, und dass Gott, der Ewige, zu uns aus unzähligen Lebenskräften redet. Der Allmächtige redet durch den Stein. Er redet durch jedes Tier, durch jede Pflanze, durch jeden mächtigen Baum. Er redet durch die Gestirne, durch das gesamte Universum. Er redet auch im Urgrund jedes Menschen, denn jeder Mensch ist der Tempel Gottes.

Wir Menschen müssen wieder zur höchsten Strahlenintensität des reinen Kosmos finden, zum Gesetz des ewigen Seins zurückkehren. Wir Menschen müssen den Tempel aus Fleisch und Bein reinigen, also Ordnung machen in unseren Gedanken, Worten und Handlungen, indem wir uns auf den Geist der Wahrheit ausrichten und uns auf Seine Stimme, auf die Stimme der Gebote Gottes, auf die Stimme der Bergpredigt Jesu, einstimmen. Dann erleben wir den redenden Gott und merken sehr bald, dass wir Menschen keine Mittler brauchen. Zur Umkehr bedarf es immer der Selbsterkenntnis in der Frage: Wie sieht es aus mit meinem Erdenleben? Habe ich mich von der höchsten Strahlenintensität des redenden Gottes abgewendet? Wie verhalte ich mich gegenüber meinen Mitmenschen, gegenüber den Tieren und der Natur? Wir Menschen bringen viele Opfer für unsere Genusssucht. Sie zu hinterfragen, heißt, unsere Frequenz zu ergründen, die sich abgewendet hat von der höchsten Strahlenintensität, dem redenden Gott in uns.

Solange wir nach dem Prinzip handeln: „Alles für mich, alles dient meinem Ego“, dienen wir dem, der gegen Gott ist. Wir müssen erleben und erkennen: Der Nächste darf uns nicht einerlei sein, denn er ist im Urgrund seiner Seele unser Bruder, unsere Schwester. Denn Jesus sagte doch zu uns: „Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen, denn nur Einer ist euer Meister, Christus. Ihr aber seid alle Brüder.“ Also nennen wir niemanden „Priester“, „Pfarrer“, „Exzellenz“ oder „Eminenz“. Vor Gottes Angesicht ist jeder Bruder. Jedes Wesen ist Bruder und Schwester in Seinem Geiste!

Viele Menschen sind geistig Tote. Warum? Weil sie dem Geist der Wahrheit nicht folgen, der uns in den Zehn Geboten durch Mose und in der Bergpredigt Jesu zustrahlt. Wessen Gewissen noch intakt ist, der spürt, dass ein solches Dasein nicht vom Leben bestimmt ist, sondern vom Tod, nämlich vom geistigen Tod. Der Mensch, der so lebt, hat sich in sein sündhaftes Denken, Reden und Tun eingesponnen und so seinen eigenen geistigen Leichnam geschaffen, obwohl er noch auf der Erde vegetiert und meint, dies sei das Leben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, unser Leichengeruch muss weg! Wir brauchen den feinen, zarten Duft der Himmel. Machen Sie mit – fort vom geistigen Tod, hin zum Leben! In dieses Leben führt uns Christus, indem wir in Ihm auferstehen. Diesen Weg der Auferstehung hat uns Jesus von Nazareth in Seiner Bergpredigt gelehrt und lehrt uns der Christus Gottes in unserer Zeit durch Gabriele in allen Facetten, die der Mensch verstehen kann, z.B. in der Auslegung Seiner Bergpredigt und in der Auslegung der Zehn Gebote Gottes durch Mose.

Seit 2000 Jahren kennen wir die Bergpredigt mit der Goldenen Regel, die sinngemäß lautet: „Alles, was du willst, dass dir andere tun, das tue du zuerst“, oder, anders gesprochen: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Und schon 1500 Jahre länger kennen wir die Zehn Gebote Gottes, die der redende Gott durch Mose uns, Seinen Menschenkindern, gegeben hat. Auch diese Gebote sind Aspekte aus dem Gesetz Gottes, dem Gesetz des Lebens. Jesus berief sich auf die Gebote und die Lehren, die der Gottesgeist durch die Gottespropheten des Alten Bundes in die Welt gebracht hatte, und Er vertiefte sie für die Menschen Seiner Zeit. Und Er stellte unmissverständlich klar: Wer Seine Worte hört und sie tut, der ist ein kluger Mann.
Es sei noch einmal gesagt: Wer Seine Worte hört und sie tut, ist ein kluger Mann. – Er bestimmte also keine Mittler!

Heute sagt der Christus Gottes uns in Seinem großen göttlichen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen“, Folgendes:
„Daher seid bestrebt, das ewige Gesetz zu erfüllen und im Gesetz der Liebe zu leben, so dass eure Seele schon im Leibe die Auferstehung vom geistigen Tod erlangt, nämlich das bewusste Leben, das die Seele schon im Menschen in Wort und Tat verwirklicht.“
An dieser Stelle sei auch auf dieses einzigartige Buch hingewiesen. Es ist in jeder Buchhandlung zu erwerben oder zu bestellen und in allen großen Sprachen dieser Erde zu erhalten.

Durch die Erlösertat auf Golgatha trägt jede Seele und jeder Mensch in sich den Erlöserfunken als Geschenk des Christus Gottes. Durch dieses Ereignis sind unsere Belastungen und Verschattungen, das Ungute, das uns anhaftet, jedoch nicht einfach aufgelöst. Wer seine Sünden nicht erkennt, sie nicht bereut, um Vergebung bittet und wiedergutmacht, soweit es noch möglich ist, der wird immer wieder in die gleichen Sünden fallen. Obwohl das Licht der Erlösung, der redende Gott, sich in allen Seelen offenbart und die Quelle der Kraft für alle ist, die ihre Sünden bereuen und nicht mehr tun, wird also nur der Mensch das wahre Leben in sich erschließen, der bewusst Schritt für Schritt an der Hand unseres Bruders Christus Seiner Wegweisung folgt.

Wer sich täglich bemüht, sein Allzumenschliches, die fehlgeleitete Strahlenfrequenz, zu erkennen und mit der Kraft des Christus Gottes zu bereinigen, der erfährt, dass sich das Leben, der Christus-Gottes-Geist, in ihm immer wieder bemerkbar macht. In den Begegnungen des Alltags, wenn wir vor Fragen stehen oder Entscheidungen treffen müssen, spüren wir mehr und mehr, dass wir Hilfen, Hinweise und Anregungen erhalten. Wir werden sicherer. Wir werden ruhiger. Wir kehren mehr und mehr ein in das Bewusstsein des Geistes Gottes in uns und empfangen Impulse des redenden Gottes.

Wer die Worte des Jesus, des Christus, ernst nimmt, der wird sich seiner Gotteskindschaft bewusst und entfaltet mehr und mehr das Göttliche seines wahren Wesens in sich. Er bereinigt das Allzumenschliche, das Sündhafte, mit der erlösenden Kraft des Christus-Gottes-Geistes. Sein Fühlen, Denken, Reden und Tun wird mehr und mehr vom Geist Gottes durchdrungen. Dadurch schwingt er sich wieder ein in den Klang der Himmel, und er empfängt mehr und mehr die Stimme des Gottesgeistes.
Das Erlöserlicht, das Christus in jede Seele und in jeden Menschen gelegt hat, wird durch den heiligen Geist zur Flamme entfacht. Das ist Pfingsten, das ist die Flamme des heiligen Geistes, der im Urgrund der Seele eines jeden Menschen verborgen ist. Jeder von uns ist gerufen, die Flamme zum Lodern zu bringen.

In uns ist also der redende Gott. In uns ist die Auferstehung und das Leben. In uns ist jeden Augenblick Pfingsten!

Wer in Christus auferstanden ist, wer das Leben, das Christus ist, in sich schrittweise erschließt, der hat die Bitte des Nazareners vernommen, die lautet: „Folget Mir nach“, die Er immer und immer wieder an uns Menschen richtet, damit wir sie in die Tat umsetzen. Menschen im Geiste des Auferstandenen haben ihr Leben geordnet, um das neue Leben, das wahre Leben, zu erringen.

Menschen im Geiste des Christus Gottes leben und wirken in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, die den Inneren Schatz heben, der das Leben in Christus ist. Menschen im Geiste des Christus Gottes leben in Harmonie mit der Mutter Erde, mit der Natur und den Tieren, und mit Menschen, die für das All-Leben sind. Solche Menschen sind Menschen des empordämmernden Neuen Zeitalters, das das Zeitalter des Christus Gottes ist. Sie werden, wie es Jesus von Nazareth in den Seligpreisungen der Bergpredigt verheißen hat, das Erdreich besitzen, das Reich des Friedens auf dieser Erde.

© 2007 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.org •

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