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VEGETARIER – GOTTLOSE KETZER?

04 Jun

VEGETARIER – GOTTLOSE KETZER?

Für die Tiere,unsere Mitgeschöpfe aus Gottes Hand

Übermäßiger Fleischkonsum, das zeigt sich in unseren Tagen mehr und mehr, ist ein schwerwiegendes Problem: Dem Menschen bringt er Übergewicht, Herzerkrankungen und weitere Krankheiten. Den Tieren bereitet er unsägliche Quälereien in der Massentierhaltung und einen grausamen Tod im Schlachthof. Zurück bleiben abgeholzte Regenwälder, vergiftete Böden und Gewässer – und ein Planet Erde, der direkt in die Klimakatastrophe getrieben wird.
Wer hat uns das eingebrockt? Die Jäger? Die Metzger? Die Industriebosse? Die gierigen Verbraucher? Alle zusammen? Wer den Blick schärft, der findet den Berufsstand, der schon vor Jahrhunderten den Grundstein für die brutale Missachtung des Lebens gelegt hat – und diese „Tradition“ bis heute hoch hält: die Priesterkaste.

Einst haben sie, die Priestermänner, alle Tiere eigenhändig geschlachtet – und einen Teil für sich abgezweigt. Heute segnen sie noch immer alles ab, was den Tieren angetan wird, gleich wie grausam es ist. Diejenigen aber, die dabei nicht mitmachen wollen, bedrohen sie nach wie vor mit der „ewigen Verdammnis“. Denn in ihren Büchern steht es nach wie vor geschrieben:
Vegetarier sind bis heute aus Sicht der Kirche „gottlose Ketzer“!

Leseprobe S. 13 – 29

Vorwort
Wie fühlt man sich als Ketzer? Ausgegrenzt, belächelt, verachtet? Nur die schon etwas älteren unter den heutigen Vegetariern können sich noch an das Unverständnis, das Misstrauen, ja bisweilen sogar an die Feindseligkeit erinnern, die ihnen noch vor wenigen Jahrzehnten entgegenschlugen, wenn sie konsequent auf Fleisch verzichteten.

Heute hat sich der Wind längst gedreht. Heute sind Vegetarier keine „Ketzer“ mehr, sondern sie verkörpern den neuen Trend. Weshalb dann noch von Vergangenem reden?

Weil es, genau besehen, keine Vergangenheit ist. Weil die Tiere noch immer entsetzlich leiden. Weil die Grausamkeit des Menschen gegen seine Übernächsten, die Tiere, sogar noch zunimmt. Und weil sich noch immer kaum jemand darüber Gedanken macht, weshalb das so ist. Wodurch wird das Verhalten von uns Menschen geprägt und mehr oder weniger gesteuert? Nicht zuletzt von religiösen Vorstellungen – oder auch von ethisch-moralischen Werten, die uns in Elternhaus, Schule, Kirche vermittelt wurden – oder eben nicht.
Was nützt der Trend zur vegetarischen oder veganen Ernährung dem Schwein oder Rind, das gerade jetzt, in diesem Augenblick, aufgrund unzureichender Betäubung bei lebendigem Leib aufgeschnitten und enthäutet wird? Aus Sicht unserer Übernächsten, der Tiere, kommt die ersehnte Trendwende noch immer – im wahrsten Sinn des Wortes – entsetzlich langsam voran, dauert die Bewusstseinserweiterung ihrer begriffsstutzigen und unfassbar gefühllosen „großen Geschwister“ auf zwei Beinen gefühlte Ewigkeiten. Die „ewige Hölle“, die die Priester einst erfanden, um uns Menschen besser in Schach halten zu können – hier ist sie tatsächlich blutige Wirklichkeit.

Doch die Priesterkaste – sie hat nicht nur die Tier-„Hölle“ eingerichtet. Nein, sie hat alle Menschen, die sie in ihren Bann ziehen konnte und noch immer kann, als Quälpersonal, als Unterteufel in Menschengestalt für diesen Höllenbetrieb rekrutiert. Vom ersten Tierhalter bis zum letzten Verbraucher.

Nein: Der Titel dieses Buches – und der Fernsehsendungen, auf denen es beruht – ist beileibe keine symbolisch-allegorische Übertreibung. „Vegetarier – gottlose Ketzer?“ – das ist keine provozierend-ironische Überspitzung, o nein: Das beschreibt schlicht und ergreifend die Sicht der Kirche bis zum heutigen Tag. In ihrer „Geschäftsordnung“ ist es niedergelegt – und in diesem Buch schwarz auf weiß nachzulesen.

Je mehr von uns Menschen hier gründlich nachforschen und alsdann folgerichtig entscheiden, desto mehr wächst die Hoffnung der Tiere, dass der Trend sich beschleunigt – und dass ihnen endlich die Achtung und Liebe entgegengebracht wird, die ihnen als unseren Mitgeschöpfen zusteht.

Matthias Holzbauer


Es herrscht Krieg gegen die Tiere.

Die Welt, in der wir leben, und wie sie uns tagtäglich von den Medien präsentiert wird, ist vielfach von Verbrechen geprägt. Das macht Schlagzeilen, davon ist weltweit in den Medien zu hören und zu lesen – während andere Grausamkeiten gar nicht als die brutalen Verbrechen, die sie sind, wahrgenommen werden: der Raubbau etwa an der Mutter Erde oder die Zerstörung der vor kosmischer Strahlung schützenden Erdatmosphäre, aber auch die Verbrechen an den Tieren für die Fleischproduktion, für die Pelzproduktion, bei den Tierversuchen und vieles andere mehr!
Über die folgenschweren Vergehen an den Tieren und an der Natur gehen die meisten Zeitgenossen auch deshalb so leichtfertig hinweg, weil diese Abscheulichkeiten durch eine entsprechende Gesetzgebung in die weltliche Legalität gehoben, also zum weltlichen Recht erklärt, ja oftmals noch – ein Gipfel des Zynismus! – mit dem Segen der Kirchen dem allzu leichtgläubigen Volk als „gottgefällig“ untergeschoben werden.
Nehmen wir nur einmal die Tierschutzgesetze. Diese sind für die Tiere eine reine Farce. Sie dienen nur der Gewissensberuhigung des Volkes, bringen aber zum Schutz der Tiere so gut wie nichts! Solange man mit den Tieren so umgeht, wie sie bislang behandelt werden, und das in einer sich „christlich“ nennenden Gesellschaft, ist das sogenannte Tierschutzgesetz das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Und solange die Tiere für die Gesellschaft mehr oder weniger – mit Verlaub – nur zum Fressen da sind und das lebendige, beseelte Wesen in ihnen, das Mitgeschöpf aus Gott, überhaupt nicht wahrgenommen und geschützt wird, haben die Tiere nicht die geringste Chance auf ein würdiges Leben, weil der sogenannten christlichen Gesellschaft eine wahre ethische und moralische Bildung weitestgehend fehlt.

Gesetzesvorschläge von Tierschützern für einen verbesserten Tierschutz scheitern immer wieder auch an den sich „christlich“ nennenden Parteien, die den im Gesetz verankerten Tierschutz für ausreichend erklären. Welch ein Hohn, welch ein Zynismus, welch ein geistiges Armutszeugnis stellt diese Einstellung dar, wenn man an die Millionen und Abermillionen Tiere denkt, die bei lebendigem Leib gehäutet und zerstückelt werden! Von der oftmals bestialischen Tierhaltung noch gar nicht zu reden.
Doch in den Parlamenten sitzen zum Leid der Tiere Abgeordnete eines offensichtlich ethisch und moralisch tief stehenden Volkes und bringen häufig ihr katholisches oder lutherisches Muster, also lediglich hohle Tierschutz-Floskeln in die Debatten ein. Diese katholischen und auch lutherischen Muster heißen aber letztlich: Krieg gegen die Geschöpfe Gottes, Krieg gegen die Tiere!
Wer glaubt, dass das Gedankengut des Katechismus außerhalb der Kirchen weniger Einfluss habe, der nehme folgendes Zitat des erklärtermaßen besonders katholischen CSU-Bundestagsabgeordneten Norbert Geis vom 17.5.2002 zur Kenntnis:
„Es ist ja kein Geheimnis, dass wir uns lange Zeit gegen die Verankerung des Tierschutzes in unserer Verfassung gewehrt haben. … weil es immer Bestrebungen gab, unserer Verfassung von ihrer Grundausrichtung her eine ökozentrische Grundausrichtung zu geben. … Nach unserer Auffassung … ist der Mensch das alleinige Rechtsobjekt unserer Rechtsordnung. Es gab schon immer den Versuch, daneben auch den Pflanzen, den Tieren und anderen Schöpfungselementen und der Natur insgesamt Rechte einzuräumen. … die Tiere sind nach unserem Verständnis Mitgeschöpfe. … Es ist aber kein Rechtssubjekt. In diesem Sinne ist es kein Individuum….
Das Tier hat keine Pflichten gegenüber dem Menschen. Deswegen hat es gegenüber dem Menschen auch keinen Anspruch auf artgemäße Haltung. Die möglichen Erschwernisse für Wirtschaft und Forschung waren nicht Grund unserer Zurückhaltung. Vielmehr war und ist es unser Anliegen, dass der Mensch Mittelpunkt der Verfassung bleibt.“ 1

Übrigens ist der Katholik Geis auch Träger des Päpstlichen Gregorius-Ordens, gestiftet für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion!
Wie soll dieses Hin und Her, diese Floskeln, diese Herzenskälte, die da zum Ausdruck kommt, den Tieren in irgendeiner Art und Weise helfen und sie von ihrem milliardenfachen, erbärmlichen Leiden erlösen?

Sicher gibt es auch innerhalb der Kirchen Menschen, die die Tiere und die Natur achten und deshalb zum Beispiel vegetarisch leben. Doch solange die verbindlichen Lehraussagen der Kirchen gegen die Natur und gegen die Tiere, also gegen das Leben, das Gott ist, Bestand haben und das Volk diese verbindlichen Lehraussagen unter Androhung einer ewigen Verdammnis glauben muss, werden Nachfolger des Nazareners die Unwahrheiten, die Verdrehungen und verhohlenen Gegensätzlichkeiten aufdecken und die Wahrheit offen aussprechen.

Die Verdrehung und Verfälschung der Zehn Gebote Gottes und der Lehren der Bergpredigt durch die Priesterkaste ändert nichts an deren Gültigkeit!Gott, der Allgeist, die All-Intelligenz, der freie Geist, ist nicht das weltliche Recht, sondern die Gerechtigkeit und Seine ewig waltenden Gesetze sind es, die letztlich zählen. Gott lässt Seiner nicht spotten. „Was der Mensch sät, wird der Mensch ernten“, so heißt es schon bei Paulus in der Bibel der Kirchen.
Diese geistige Gesetzmäßigkeit werden auch alle weltlichen Gesetzgeber sowie auch Kirchenfunktionäre irgendwann erfahren müssen; viele eventuell erst als arme Seelen in den Stätten der Reinigung.
Auszüge aus den ewig waltenden kosmischen Gesetzen, die Lebensanweisungen für uns Menschen sind, offenbarte Gott, der Ewige, durch Seine wahren Propheten. Vor allem sind es die Zehn Gebote Gottes, die durch Mose offenbart wurden, und es ist die Bergpredigt des Jesus von Nazareth, des Christus Gottes, dessen Namen die schlimmsten Verbrecher und Despoten in Politik und Kirche für ihre satanischen Werke bis heute missbrauchen.
Immer mehr Menschen mit geschichtlicher Bildung wissen, und viele Menschen, für die ethische und moralische Werte keine Floskeln, keine Fremdwörter sind, also Menschen mit Herzensbildung, erfassen und begreifen: Die Zehn Gebote Gottes wurden von Beginn an durch die Priesterkasten der jeweiligen Zeitepoche nach Belieben verfälscht, verbogen und ihren politisch durchsetzbaren Machtansprüchen angepasst. Sie legten das Wort Gottes immer entsprechend den Erfordernissen ihrer politischen Mehrheiten aus, die sie kauften oder erpressten, und entsprechend ihren oftmals despotischen Süchten, Leidenschaften, egoistischen Neigungen, Begehrlichkeiten und vielem anderen mehr.

Gott, der Ewige, der All-Geist, den wir unseren himmlischen Vater nennen, der der Vater der Liebe ist, der freie Geist, das unendliche Bewusstsein, hat keine Priester ernannt, keine Kirchen aus Stein gewollt und keine Religionen gegründet, denn Er ist der freie Geist der Liebe und der Einheit von Mensch, Natur und Tieren. Der ewige Geist, Gott, das universale Bewusstsein, hat aber Propheten berufen, um Sein Wort und Seinen Willen den Menschen zu offenbaren, und Er hat uns Seinen Sohn gesandt, Jesus von Nazareth, den Christus Gottes, der durch Seine Erlösertat die ganze Schöpfung gerettet hat. Von Kirchen, Dogmen, Riten, Sakramenten, Hostien, Priesterkasten, Opferkulten und anderem sprach ER, Christus, nicht. Ganz im Gegenteil: Zeit Seines Lebens hat Er dagegen angekämpft!Bis heute ist Fakt: Die Lehren des Jesus von Nazareth, die Lebensanweisungen des Sohnes Gottes für ein gesetzmäßiges Leben auf Erden, die in Seiner Bergpredigt niedergeschrieben sind, werden von der sogenannten christlichen Gesellschaft und der institutionellen Kirchenpriesterkaste in Wahrheit verworfen, in eine ferne Zukunft verlagert und als zu utopisch für diese Welt abqualifiziert.

Doch ob es den Priestern und den C-Politikern passt oder nicht, ob ihr Bewusstsein zu eng ist, um die kosmischen Gesetze zu erfassen oder nicht, ob sie wider besseres Wissen gegen den Christus Gottes handeln oder nicht: Die Bergpredigt Jesu war und ist der Schlüssel des Christus Gottes, um das Himmelreich aufzuschließen und um das Friedensreich Jesu Christi auf dieser Erde Wirklichkeit werden zu lassen.
Im Friedensreich Jesu Christi, das angesagt ist und auf einer gereinigten Erde kommen wird durch Menschen, die Seinen Willen, die Gesetze des Lebens, im Alltag erfüllen, wird kein Blut mehr vergossen, auch nicht das der Tiere. Es wird aber auch keine Kirchen aus Stein mehr geben mit Priestern, Bischöfen, Kardinälen und schon gar keinen Papst mehr. Dieses Menschenwerk fällt, wie vieles andere auch, der Umwandlung anheim. Diese Zeit geht zu Ende, ein neues Zeitalter beginnt.

Das Friedensreich Jesu Christi fällt jedoch nicht vom Himmel – es kommt nur durch die Erfüllung der Lehren des Jesus, des Christus, entsprechend Seinen Worten am Ende der Bergpredigt:

„’Wer diese Meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Wer aber Meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.’
Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von Seiner Lehre; denn Er lehrte sie wie einer, der [göttliche]Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.“ (Mt 7, 24-28).
Dazu einige Gedanken und Fragen zum Nachdenken: Warum haben die Kirchen in 2000 Jahren nicht getan, was Jesus von Nazareth lehrte? Warum haben sie stattdessen alle wahrhaft christlichen Bewegungen, die die Lehren des Nazareners in der Tat ernst nahmen, verfolgt, ermordet und oftmals bis auf das letzte Kind blutigst ausgemerzt? Und wer war das? Wer?

Jesus, der Christus sprach schon damals, und Sein Wort gilt in alle Ewigkeit:
„Ihr aber sollt euch nicht Rabbi [also Priester] nennen lassen, denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemanden auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.“

Warum aber gibt es dann einen sogenannten Heiligen Vater in Rom? Wer will das? Was soll das? Welche Früchte sind daraus hervorgegangen? Schauen wir in die Welt. Schauen wir genau hin! Das sind offensichtlich die Früchte der veräußerlichten Kirchen!
Und genauso deutlich wie gegen die Priester sprach Jesus, der Christus, gegen das Töten der Tiere – Er sprach:
„Wahrlich, Ich sage euch, darum bin Ich in die Welt gekommen, dass Ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die von den Menschen geschlachtet werden.
Am Anfang gab Gott allen die Früchte der Bäume und die Saaten und die Kräuter zur Nahrung; doch die, welche sich selbst mehr liebten als Gott oder ihre Nächsten, verdarben ihre Sitten und brachten Krankheiten in ihre Körper und erfüllten die Erde mit Begierden und Grausamkeit. Nicht durch das Vergießen von unschuldigem Blut, sondern durch ein rechtschaffenes Leben werdet ihr den Frieden Gottes finden.
Ihr nennt Mich den Christus Gottes, und ihr sprecht wahr; denn Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Gehet diesen Weg, und ihr werdet Gott finden. Suchet die Wahrheit, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ („Das Evangelium Jesu“, Kap. 75, 7-12)

Das Schlachten der Tiere war und ist Gott ein Gräuel und hat mit wahrem Christentum nichts zu tun!Die Verfälschung der Lehre des Jesus von Nazareth durch die kirchlichen Funktionäre sowie die kolossale Irreführung der Völker, durchgesetzt mit oftmals nackter, bestialischer Gewalt durch Staat und Kirche, abgesegnet durch die Kirchengesetze, haben die Welt in den Zustand gebracht, in dem sie sich heute befindet.
All das Leid auf dieser Welt, vor allem auch das unermessliche Leid der Tiere, mit all den sadistischen, gleich satanischen, Auswüchsen, ist ganz besonders die Schuld derer, die in Wirklichkeit verkleidete heidnische Priester sind, sich aber „christlich“ nennen und den institutionellen Kirchen seit Jahrhunderten vorstehen, obwohl sie die geistigen Lehren des Nazareners, Jesus, des Christus, bis heute für reine Utopie halten.
Das Leid dieser Welt ist folglich die Schuld derer, die sich scheinheilig als „christliche“ Leitfiguren ausgeben und das Volk weiterhin, entgegen den wahren christlichen Lehren, manipulieren – ganz besonders auch, was die Ernährung der Menschheit angeht, vor allem das Essen von Tierkadavern mit seiner verheerenden Auswirkung für die einzelnen Menschen und Seelen sowie für die ganze Menschheit. Historisch betrachtet, ist es nichts weiter als der alte heidnische Blutkult, das Essen von Tieropfer-Fleisch.

Die ersten Christen hingegen waren, wie Jesus von Nazareth selbst, Pazifisten, Kriegsdienstverweigerer, Tierschützer und Vegetarier. Für Menschen, die geschichtliche Belege suchen, gibt es die alten überlieferten Schriften. Es gibt die Briefwechsel von verschiedensten historischen Persönlichkeiten aus den ersten Jahrhunderten, die eindeutig belegen: Fleischkonsum war und ist Gott ein Gräuel und hat mit Christentum nichts, aber auch gar nichts zu tun!
Mit welcher Berechtigung sollen wir all den Priestern, Pfarrern, Bischöfen und sonstigen Meinungsbildnern denn noch Glauben schenken, die uns Menschen allzu viele Unwahrheiten – wie auch die des angeblich von Gott erlaubten Fleischessens – weiterhin auftischen wollen? Denn: Die Dogmen und Lehrverkündigungen der Kirchen sind Menschenwerk. Jesus, der Christus, hat das nicht gelehrt. Jesus, der Christus, hat keine Kirche gegründet und keine Priester berufen.
Auch wenn in den Dogmen dreist versucht wird, einen Anspruch von Jesus, dem Christus, abzuleiten – alle diese Redewendungen und teilweise absurden Erklärungen sind Menschenwerk, die nichts, aber auch gar nichts mit dem im Äußeren einfachen, mutigen Mann, dem Zimmermann aus Nazareth, Jesus Christus, dem Sohn Gottes, und Seiner schlichten Lehre der Bergpredigt zu tun haben. Er, Christus, sprach einfach und schlicht: „Folget Mir nach!“ Wer die Kirchengeschichte kennt, der weiß, dass diese alles andere als die Nachfolge des Jesus von Nazareth ist.

Nachfolger des Jesus von Nazareth in den ersten Gemeinden waren Vegetarier.Zum besseren Verständnis dieser deutlichen Aussagen zeigen einige geschichtlich belegte Zitate auf, wie es die Apostel, die Gottespropheten und die Menschen in den ersten Gemeinden mit dem Fleischkonsum hielten.

Petrus erklärt, er lebe von Brot und Oliven, denen er teilweise Gemüse zufüge.
„Das widernatürliche Essen von Fleisch ist ebenso vergiftend wie die heidnische Anbetung von Teufeln mit ihren Opferungen und unreinen Festen. Durch Teilnahme daran wird der Mensch zum Tischgenossen von Teufeln.“ 2

Von Paulus ist folgende Aussage überliefert:
„Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn Er mit mir reden will.“ 3

Über den Apostel Matthäus schreibt Clemens von Alexandrien: Dieser
„lebte von Samenkörnern, Baumfrüchten und Gemüsen ohne Fleisch.“ Und „Johannes, der die Mäßigkeit im äußersten Grade übte, aß Blattknospen und wilden Honig.“ 4

Nach dem Kirchenhistoriker Hegesipp hat auch Johannes nie Fleisch gegessen. 5
Jakobus, der Bruder des Herrn, lebte von Sämereien und Pflanzen und berührte weder Fleisch noch Wein. 6 Auch die anderen Apostel und Jünger waren nach dem Zeugnis der Schriftsteller des 2. Jahrhunderts Vegetarier.

„Kirchenlehrer“ Quintus Septimus Tertullianus (ca. 150 – ca. 220) wird zu den ältesten Kirchenschriftstellern gezählt. Er teilt die Christen in zwei Gruppen: die „wahren Christen“, die sich des Fleisches enthalten, und die „Leiber ohne Seelen“, welche Fleisch essen. Tertullian schreibt:
„Wie soll ich es bezeichnen, dass ihr glaubt, wir seien nach Menschenblut begierig, da ihr doch wisst, dass wir das Tierblut verabscheuen!“ 7

Basilius der Große, Erzbischof von Caesarea, ebenfalls „Kirchenvater“, überlieferte folgende Aussage:
„Solange man mäßig lebt, wird das Glück des Hauses sich mehren; die Tiere werden sich in Sicherheit befinden; man wird kein Blut vergießen, keine Tiere töten … die Tafel wird nur gedeckt mit Früchten, welche die Natur spendet, und man wird sich damit genügen lassen …“ 8
„Man kann schwerlich die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut.“ 9

Kirchenvater Gregor von Nazianz (ca. 329 – 390) erklärte:
„Die Schwelgerei in Fleischgerichten ist ein schändliches Unrecht, und ich wünsche, dass ihr vor allen Dingen bestrebt sein möget, eurer Seele eine Nahrung zu reichen, welche ewige Dauer hat.“ 10
Johannes von Antiochia, genannt Chrysostomos (ca. 349 – 407), berichtete über eine Gruppe von Urchristen Folgendes:
„Keine Ströme von Blut fließen bei ihnen, kein Fleisch wird geschlachtet und zerhackt … Bei ihnen riecht man nicht den schrecklichen Dunst des Fleischmahles …“ 11

Der byzantinische Gouverneur Plinius bestätigt seinem römischen Kaiser Trajan (59 – 117) in einem Brief, dass die Christen sich der Fleischnahrung enthalten. 12
(weiter auf S. 32)

Tierversuche: unvorstellbare, kirchlich abgesegnete Grausamkeit (S. 56)Eine Verhöhnung Gottes, der alles Sein beatmet, ist es auch, wie der Mensch in dieser Welt mit den Tieren umgeht – die ja die gottgewollten Mitgeschöpfe der Menschen sind. Ihnen ergeht es so unsagbar grausam, dass ihr zum Himmel schreiendes Elend nicht oft genug und deutlich genug aufgezeigt werden kann. Die Tiere sind wahrlich den verbrecherischen Machenschaften der Spezies Mensch erbarmungslos ausgeliefert – und das alles mit dem Segen der institutionellen, angeblich „christlichen“ Kirchen, der Priester, Bischöfe, Kardinäle und des Papstes.

Kommen wir noch einmal auf die Aussagen im Katechismus zurück. Es heißt dort:
„Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind sittlich zulässig, wenn sie in vernünftigen Grenzen bleiben und dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.“ (Rd.-Nr. 2417)

Was der Vatikan unter Führung des Papstes unter „in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig“ versteht, das kann man aus der folgenden Meldung von Radio Vatikan am 10.12.2011 schließen:
„Papst Benedikt hat den Neurophysiologen Prof. Wolf Singer zum Konsultor des Päpstlichen Kulturrates ernannt. Bereits 1992 war er zum lebenslangen Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften ernannt worden.“
Was der auf diese Weise für seine kirchentreuen Taten belohnte Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt, mit den Tieren wirklich anstellt, kann man im Internet ausführlich nachlesen. Diese Lektüre ist allerdings nichts für schwache Nerven…

Tierschützer und Vegetarier sind „Ketzer“ – von der Kirche ewig verdammt (S. 60)
Machen wir uns bewusst: All diese sadistischen Quälereien werden von den Kirchen abgesegnet. Wenn jemand hingegen, z.B. als Tierschützer, behauptet, dass Tiere eine Seele haben und dass diese Forschungen abartig und pervers sind, so kommt das einer Missachtung der Kirchengesetze gleich. Wer so denkt und redet, ist in den Augen der Kirche ein Ketzer.
Missachtet ein ungehorsamer Katholik auch nur eines der gegen das Leben gerichteten Dogmen, Riten und Kulte, nur eine der teilweise abstrusen und brutalen Lehraussagen von Männern, von denen mit großer Sicherheit viele nach heutigem Recht der Gerichtsbarkeit übergeben werden müssten, so droht ihm unweigerlich die ewige Verdammnis. Doch die droht unabhängig davon auch allen Menschen, die nicht katholisch sind; zur Zeit sind das mindestens 5,5 Milliarden Menschen. Also allen Moslems, allen Juden, allen Atheisten, allen Buddhisten, allen Hinduisten usw., denn außerhalb der Kirche gibt es nach katholischer Lehre kein Heil.

Das Ausmerzen der Ketzer – und Tierschutz und Vegetarismus galt schon immer als eines der Hauptindizien für Ketzerei – ist zur Zeit aufgrund einer demokratischen Verfassung in Deutschland auf unbestimmte Zeit verschoben. Doch jeder Katholik hat bis heute alle kirchlichen Lehrsätze ohne Ausnahme anzuerkennen. Sonst heißt es auch für den eifrigsten Katholiken: ab in die ewige Verdammnis!

Machen wir uns bewusst, dass die katholische Kirche lehrt: Alle Vegetarier auf Erden sind noch immer gottlose Ketzer und auf ewig verdammt, weil Kirchenlehrer Augustinus, der „Heilige“, es so wollte! Augustinus, der besondere „Freund“ Ratzingers, den er um Beistand und Hilfe bittet!

Machen wir uns bewusst, dass die katholische Kirche lehrt: Alle Vegetarier auf Erden sind noch immer gottlose Ketzer und auf ewig verdammt, weil Papst Johannes III. (561 – 574) auf der 1. Synode von Braga einen Bannfluch gegen die Vegetarier aussprach:
„Wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und … auf sie verzichtet … sei er mit dem Bannfluch belegt.“ 27

Auch dieser Bannfluch ist bis heute nicht aufgehoben, im Gegenteil: Er befindet sich nach wie vor in der offiziellen ausführlichen Lehrsatzsammlung von Denziger und Schönmetzer…

Auch dieser Bannfluch ist bis heute nicht aufgehoben, im Gegenteil: Er befindet sich nach wie vor in der offiziellen ausführlichen Lehrsatzsammlung von Denziger und Schönmetzer. 28
Man muss dazu wissen: Ein Bannfluch war im Mittelalter soviel wie ein Todesurteil, denn er hatte die „Vogelfreiheit“ zur Folge. Jeder durfte einen Gebannten sogar straflos töten. Dieser verlor als ein aus der Gesellschaft Ausgeschlossener automatisch alle Rechte. – Wie geht es übrigens damit den Tierfreunden und Vegetariern in den Kirchen? Oder sind am Ende schon alle ausgetreten?

„Deshalb muss sie [die Kirche] mit peinlicher Sorgfalt alles ausmerzen, was gegen den Glauben ist …“ (S. 62)In den Urkunden der Lehrverkündigung: „Der Glaube der Kirche“ von Neuner-Roos, 13. Auflage 1992, lesen wir unter der Rand-Nr. 382:
„Deshalb muss sie [die Kirche] mit peinlicher Sorgfalt
alles … ausmerzen, was gegen den Glauben ist …“

Esst nicht das Leid der Tiere! (S.75)Liebe Leser, informieren Sie sich selbst, und entscheiden Sie dann, wie Sie in Bezug auf die Tiere leben möchten. Das Anliegen dieses Buches ist es, dass immer mehr Menschen erkennen, wie bestialisch mit den Tieren umgegangen wird, und dass sie beginnen, vegetarisch zu leben. Vor allem im Internet gibt es viele Web-Seiten, die helfen können, aus dem Kreislauf des Unguten, der Mitschuld am Tierleid, herauszufinden. Wenn Sie wollen, fangen Sie langsam an, Ihre Essensgewohnheiten umzustellen. Bereiten Sie sich zum Beispiel an einigen Tagen in der Woche ein vegetarisches Mahl. Gewöhnen Sie sich allmählich um. Bei einigen Menschen geht es schneller, andere brauchen ein wenig mehr Zeit. Macht nichts. Von Tag zu Tag geht es besser. Sie werden sehen, es wird für Sie zum Lebensgewinn, nicht nur, weil vegetarisches Essen viel gesünder ist. Auch Ihre Seele profitiert davon.

Darum: Esst kein Fleisch! Esst nicht das Leid der Tiere!
Fleischessen ist wahrlich gegen das Gesetz des Lebens, das Gott ist.


TB, 144 S. ISBN 978-3-89201-345-7

LINK: VEGETARIER – GOTTLOSE KETZER

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