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Archiv der Kategorie: Kirche

Heimat der Folter …….

Während die Ketzer brennen, erheben die Herren der Kirche ihr Kruzifix


2019


16.4. / 17.4.2019 – Kathedrale Notre-Dame: Früher „Heimat der Folter in der Inquisition“, nun Mahnmal – Inhalt: Notre-Dame als die Wiege der Scheiterhaufen / Der Bauherr von Notre-Dame: Massenmord an Urchristen und Muslimen und anschließend Heiligsprechung / Die Verbrennung von Marguerite Porete in Paris – Wer einen Weg zum All-Geist gefunden hatte, wurde zur größten Gefahr für die Machtkirche / In ihren eigenen Bibeln steht es schwarz aurf weiß: „Der Höchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind“. Wer aber wohnt dann stattdessen in Notre-Dame? / Die tiefere Bedeutung der Dornenkronen-Reliquie / Der Glöckner von Notre-Dame und die tatsächlichen Millionen Opfer der Kirche gemäß dem Ausmerzungsdogma der Vatikankirche  / Wie sich die Verstaatlichung von Notre-Dame zum dämonischen Transfer von Kirche und Staat entwickelte

Und hier ein Beweis direkt aus der Notre-Dame, dass die Kirche sich nicht geändert hat

Es blieb einem englischsprachigen türkischen Sender vorbehalten, während des Brands der römisch-katholischen Kathedrale Notre-Dame in Paris darauf hinzuweisen, dass es sich hier um ein „home for torture in inquisition“ handelte, eine Folterheimat der Inquisition, die sich allerdings in ein „Symbol der Hoffnung“ verwandelt habe. (trt.world)

Feuer aus Notre-Dame 1 (links) – Während er Notre-Dame bauen ließ, ließ König Ludwig IX. auf Verlangen des Papstes die Urchristen aus Paris und Umgebung verfolgen. Die Verantwortlichen, nach ihrem Lehrer Amalrich von Bena als Amalrikaner verspottet, wurden in Paris aneinander gefesselt und wegen ihres abweichenden Glaubens dort bei lebendigem Leib verbrannt – Triumph der Kirche 1  Jean Fouquet (1455-1460) aus der Grandes Chroniques de France (Ausschnitt)

Notre-Dame als die Wiege der Scheiterhaufen

Was der Redakteur des türkischen Senders damit alles genau meinte, ist uns nicht bekannt. Hoffnung kann allerdings darin liegen, dass die Ruine jetzt zwischenzeitlich als eine Art Mahnmal für die Millionen Opfer gesehen werden könnte. Denn auch auf Veranlassung von von über Notre-Dame herrschenden Priestern und kirchenhörigen Königen erlitten unzählige unschuldige Menschen grausame Folterqualen und wurden lebendig auf den Scheiterhaufen verbrannt. Und die Ruine ist zumindest noch so lange ein Mahnmal, wie die reiche Oberschicht mit ihren Milliardären nicht den ins Auge gefassten Wiederaufbau mit Hunderten von Millionen Euro an Spenden begonnen haben. 

Feuer aus Notre-Dame 2 
(rechts) – Während er Notre-Dame bauen ließ, ließ König Ludwig IX. auf Verlangen des Papstes auch die urchristlichen Katharer in ihrer Burg Montsegur wegen ihres abweichenden Glaubens bei lebendigem Leib verbrennen – Triumph der Kirche 2

Der Brand der Mauern von Notre-Dame hat die vielen Scheiterhaufen wieder lebendig werden lassen, die von der Papstkirche bis heute nicht gesühnt wurden.
In Paris wurden im Jahr 1210 mehrere Urchristen im Norden Frankreichs in unmittelbarer Nähe der gerade im Bau befindlichen Notre Dame auf dem Scheiterhaufen aneinander gebunden und lebendig verbrannt, so genannte „Amalrikaner„. Ihr „Vergehen“: Sie glaubten an das Wirken Gottes in allem Leben und nicht an die Lügen der Kirche.

Der Bauherr von Notre-Dame: Massenmord an Urchristen und Muslimen und anschließend Heiligsprechung

Doch diese setzte gerade dort bald neue Lügen hinzu: Der später heilig gesprochene König und Massenmörder Ludwig IX. – bekannt durch zwei Kreuzzüge nach Afrika und der Ausrottung der urchristlichen Katharer und Erstürmung ihrer letzten Festung Montsegur in Südfrankreich – hatte sich in Konstantinopel gegen viel Geld die angebliche Dornenkrone von Jesus von Nazareth beschafft, die bald in Notre-Dame deponiert und verehrt wurde. König Ludwig IX. erwies seine unterwürfigste Huldigung gegenüber der Priesterkaste auch dadurch, dass er zum Beispiel barfuß und in Büßerkleidung zur Notre-Dame schritt, um die Reliquie, zu überreichen, dazu auch noch einen „heiligen“ Nagel angeblich von der Kreuzigung von Jesus und einen Splitter vom Holzbalken, alles Fälschungen. Außerdem war Jesus von Nazareth ein Mann des Volkes und niemals ein Mann der Kirche oder von gewalttätigen Herrschern. Bei Wikipedia ist der Charakter des fanatisch katholischen Königs unter anderem mit folgenden Worten umschrieben: „In seinem religiösen Eifer betrachtete sich Ludwig in seiner Eigenschaft als König auch als Bekämpfer der Feinde des Glaubens, womit Häretiker, Ungläubige und Juden zu verstehen waren. Als größte Bedrohung sah er die Katharer an, für deren Bekämpfung er den Aufbau der Inquisition vorantrieb.“ 
Das Massaker an den Urchristen 1243 und 1244 in ihrer Burg Montsegur fand zwischen der Fertigstellung des Südturms von Notre-Dame 1240 und der Fertigstellung des Nordturms 1250 statt. Unter Ludwig IX. wurde Notre-Dame fürs Erste weitgehend fertig gebaut. Und nach seiner Heiligsprechung (unter anderem gilt er als Märtyrer, weil er während seines zweiten Angriffskreuzzugs im Norden Afrikas an einer Seuche starb) im Jahr 1297 wurde er auch zum „Patron von Paris“ ernannt. 

Die Verbrennung von Marguerite Porete in Paris – Wer einen Weg zum All-Geist gefunden hatte, wurde zur größten Gefahr für die Machtkirche

Am 1. Juni 1310, am kirchlichen Pfingstfest, wurde die Gottesbotin Marguerite Porete in Paris durch den dämonischen Transfer von Kirche und Staat lebendig verbrannt, also durch das gemeinsame Betreiben von Kirche und kirchenhörigen staatlichen Obrigkeiten. Sie lehrte und lebte den Weg zu Gott im eigenen Herzen und in der ganzen Gottesschöpfung, und sie weigerte sich, mit der mörderischen päpstlichen Inquisition zu kooperieren. 

Fast vier Jahre später, am 18. März 1314, standen die Priester der Vatikankirche auf dem Vorplatz der Notre-Dame und verkündeten dort das Todesurteil gegen zwei Vertreter des Templer-Ordens, denen man „Ketzerei“ vorwarf, Jaques de Molay, Großmeister des Templerordens und den Ritter Geoffroy de Charnay. Dass sie widersprachen, „Ketzer“ zu sein, nützte ihnen nichts. Auch sie mussten lebendig brennen. Und dieser Vorplatz wurde 2006 umbenannt nach Papst Johannes Paul II., nachdem dieser kurz zuvor verstorben war.

Feuer aus Notre-Dame 3 (links) – Während er Notre-Dame bauen ließ, ließ die katholische Inquisition unter König Philipp IV. auf Verlangen des Papstes auch die Gottesbotin Marguerite Porete bei lebendigem Leib mitten in Paris verbrennen – Triumph der Kirche 3 – Maryanne Bilham (USA) for Divine Eros

Alle diese Folter-Morde geschahen, während sich das „System Baal“ im kirchlichen Gewand mit der Notre-Dame einen steinernen Kolossalbau zur Macht-Präsentation erstellen wollte, für den – wie immer in der Geschichte – das einfache Volk bluten musste. Die Bauzeit der Notre-Dame wird von 1163-1345 angesetzt, die Feuergewalt 2019 setzte dem kirchlichen Steinhaus demgegenüber nun einige Stunden zu.

In ihren eigenen Bibeln steht es schwarz aurf weiß: „Der Höchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind“.
 Wer aber wohnt dann stattdessen in Notre-Dame?

Mit Gott haben kirchliche Prachtbauten übrigens nicht das Geringste zu tun. Christen, die darauf hinwiesen, wurden von der Priesterkaste über Jahrhunderte immer wieder grausam ermordet, angefangen mit dem Diakon Stephanus, dessen Worte sogar in den Bibeln der Kirchen nachzulesen sind, jedoch dort in keinster Weise befolgt werden wie auch sonst nicht die Botschaft des Jesus von Nazareth. Stephanus sprach:
„Aber der Höchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht (Jesaja 66,1-2): ´Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen`, spricht der Herr … ´Hat nicht meine Hand das alles gemacht?` Ihr, halsstarrig und unbeschnitten an Herzen und Ohren, ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist, wie eure Väter, so auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die zuvor verkündigten das Kommen des Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid.“ (Apostelgeschichte 7, 49-52)

Die tiefere Bedeutung der Dornenkronen-Reliquie und ein weiterer Beweis für das wahre Wesen der Kirche

Wenn also Gott nicht in Häusern, die mit Händen gemacht sind, wohnt, wer wohnt dann stattdessen dort? Und wer wohnte in Notre-Dame? 
Die Suche nach einer Antwort führt auch zur tieferen Bedeutung der Zur-Schau-Stellung der angeblichen Dornenkrone von Jesus von Nazareth in Notre-Dame. Einen tatsächlichen Dornenkranz hatte man einst dem „Gerechten“, Jesus, dem Christus, beim Foltermord in die Kopfhaut gepresst. Doch wer präsentiert eine Nachahmung dieses Foltermittels als eine Reliquie gleich einem Triumph über seinen Feind? Man muss kein Tiefenpsychologe sein, um sich folgende Bedeutung zu erschließen: „Wir haben ihn gefoltert und ermordet, und er muss ab jetzt schweigen. Dafür reden nun wir, die Päpste und Priester.“

Und so hat die Kirche auch die Nachfolger von Jesus von Nazareth seit Jahrhunderten ausmerzen lassen, was gerade in Notre-Dame auch auf eine bestimmte Art eindrücklich zur Schau gestellt wird: Denn nach der gefälschten Dornenkrone gilt der goldene Waffenrock des kirchenheiligen Königs Ludwig IX. als nächste bedeutende Reliquie von Notre-Dame, und der ist vermutlich ausnahmsweise echt – so schockierend echt wie auch seine Massenmorde – die Ausrottung der urchristlichen Katharer in Südfrankreich oder auch die Morde an den von ihm überfallenen Muslimen in Ägypten, was sogar bild.de zugibt (16.4.): „Als Oberbefehlshaber des 6. Kreuzzugs (1248 bis 1254)war er für den Tod von vielen Tausenden muslimischen Einwohnern Ägyptens verantwortlich.“ Doch die Muslime hatten, wenn, dann vielleicht eine kleine „Chance“, ihrer Ermordung zu entgehen, ihre bereitwillige Zwangsbekehrung zum katholischen Glauben.

Feuer aus Notre-Dame 4 (rechts) – dieses Mal in die andere Richtung.

Nun könnten moderne Zeitgenossen einwenden und sagen, das sei lange her und heute doch nicht mehr Teil des Glaubens. Dann aber dürfte das Gewand, dass der fanatisch katholische König bei seinen Massakern an unschuldigen Andersdenkenden trug, auch keine Reliquie mehr sein, die von den Katholiken – sogar unter Androhung der Verurteilung bei Zuwiderhandlung, was ewige Höllenstrafen nach sich ziehen soll – verehrt werden muss. Genau das aber wird verlangt. Damit ist auch in Notre-Dame ein weiterer Beweis erbracht: Die Kirche von damals ist die Kirche von heute. Es hat sich im Kern nichts geändert. Das „Glück“ im Unglück für die Notre-Dame-Anhänger, dass der Waffenrock von Ludwig IX. vor dem Feuer „gerettet“ wurde, umschreibt focus.de mit den Worten: „Auch der symbolträchtige Waffenrock des Heiligen Ludwigs und Königs von Frankreichs ist in Sicherheit. Der Kapetinger-Herrscher … galt zu Lebzeiten als frommer Regent“ (17.4.2019).

Der Glöckner von Notre-Dame, „Hochburg des katholischen Glaubens“, und die tatsächlichen Millionen Opfer der Kirche gemäß dem Ausmerzungsdogma der Vatikankirche

Und so waren es Hunderttausende, ja Millionen Opfer der Kirche in Frankreich und in anderen Ländern, die später gleich wie Christus gefoltert und ermordet wurden, weil sie Ihm nachfolgen wollten – in Frankreich sind hier noch aus Südfrankreich die Waldenser oder die Franziskaner-Spiritualen, die sich nicht wie der Hauptorden der Franziskaner auf die Seite der Inquisition schlugen, sondern selbst von dieser ermordet wurden. Oder Menschen, die einfach deshalb auf Betreiben des Katholizismus ermordet wurden, weil sie die Papstkirche kritisiert hatten oder in einigen Details von ihr abgewichen waren, wie der Templer-Orden im 14. Jahrhundert oder im Jahr 1559 der Stadtrat von Paris, Anne du Bourgs, der es wagte, die Verfolgung und Ermordung protestantischer Hugenotten zu kritisieren und darauf hin selbst als deren Anhänger öffentlich aufgehängt und anschließend verbrannt wurde. Usw. usw. 
Hierzu passt dann auch treffend die Stellungnahme des Sprechers der französischen Bischöfe. Er bezeichnete Notre-Dame als „Hochburg des katholischen Glaubens“ (focus.de, 17.4.2019). Dies erklärt sich auch aus den Dogmensammlungen, denn die Ausmerzung von allem, was der Kirche entgegen stehe, gehört bis heute zum verbindlichen Lehrwerk der Vatikankirche. Und wie „Ausmerzung“ verstanden wurde, das hat die katholische Kirche ja Jahrhunderte lang bewiesen. Da braucht man sich nicht von der momentanen Anpassung an den modernen Zeitgeist blenden lassen.

Wer den historischen Roman Der Glöckner von Notre-Dame von Victor Hugo kennt, dessen Handlung aus dem 15. Jahrhundert stammt, der erfährt auch so manches von den Herren von Notre-Dame und den Mächten, die sich hier ein Bollwerk geschaffen haben.
Wenn Präsident Emmanuel Macron  der Namensvetter der größten Glocke in Notre-Dame mit dem Namen Emmanuel – also 2019 angesichts des Brandes klagte, die Notre-Dame sei ein „Teil von uns“, dann wird er wohl wissen, was er damit meinte.

Wie sich die Verstaatlichung von Notre-Dame zum dämonischen Transfer von Kirche und Staat entwickelte

So wird in den Medien verschiedenlich darauf hingewiesen, dass Notre-Dame bei der Französischen Revolution verstaatlicht worden und damit „Herz“ „aller Franzosen“ geworden sei, auch der Atheisten. Desto schlimmer ist es dann aber, dass sich ein Staat wie der französische, der seither „laizistisch“ sein wollte und will (also auf der Trennung von Kirche und Staat basierend), sich aufgrund einer solchen „Verstaatlichung“ nicht nur mit solcher Energie um den katholischen Kult und das grausame klerikale Macht-System sorgt, sondern das alles auch noch finanziert, so dass man auch hier von einem markanten Beispiel für den dämonischen Transfer von Kirche und Staat sprechen kann. So wie es also heute gehandhabt wird, hatten es zumindest diejenigen nicht gemeint, welche die Trennung damals naiv vollzogen haben ohne den langen kalten Atem und die Raffinesse der klerikalen Macht in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Auch lässt die Brandruine von Notre-Dame und die Hysterie der Wiederaufbaupläne, die flugs bereits über 700 Millionen Euro an Spenden einbrachte, in den Hintergrund treten, dass erst vor einigen Tagen der ranghöchste französische Amtsträger und „Primas von Gallien“, Kardinal Philippe Barbarin, wegen Vertuschung von Kinderschänderverbrechen von Priestern zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist.

Der Text kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift „Der Theologe“, Herausgeber Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 60, Opfer der Kirche in jeder Stadt, in jedem Dorf, Wertheim 2009, zit. nach
http://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm, Fassung vom 19.4.2019,
 Copyright © und Impressum siehe hier.

 

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Goethe und die Kirche

Göthe


Göthe

 

Offene Briefe an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Offene Briefe an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Lesen Sie den offenen Brief Gabrieles, der Stiftungsgründerin und Ur-Stifterin der Internationalen Gabriele-Stiftungen vom 19. April 2018, sowie den offenen Brief der Geschäftsführer der Internationalen Gabriele-Stiftungen vom 22. Mai 2018 an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

Auf beide Briefe kam bis heute keine Antwort. Aber keine Antwort ist auch eine Antwort. Vielleicht haben Sie eine Antwort an Ministerpräsident Söder?

Aktuelle Information zur Unterschriftenaktion für den Abriss der rechtswidrigen Windkraftanlage

Liebe Urchristen und Freunde der Internationalen Gabriele-Stiftungen weltweit,

Nachdem das Verwaltungsgericht Würzburg im Mai 2015 die widerrechtlich erteilte Genehmigung für die Windkraftanlage direkt an der Grenze des Landes der Internationalen Gabriele-Stiftungen aufgehoben hat und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Oktober 2015 den Antrag der Betreiberin auf Zulassung der Berufung abgelehnt hat (Detailinformationen finden Sie am Ende dieser Seite), steht die Windkraftanlage ohne Genehmigung und wurde trotz der Illegalität nicht abgerissen. Wir möchten, dass diese rechtswidrige Anlage nun endlich beseitigt wird.

In der Zwischenzeit haben wir erfahren, dass es sogar Bestrebungen gibt, für diese rechtswidrige Anlage wieder eine Genehmigung zu erteilen und sie in Betrieb zu nehmen, ehe die Rechtmäßigkeit dieser erneuten Genehmigung von unabhängigen Gerichten überprüft werden kann. Das soll gerade jetzt geschehen, wo besonders viele Vögel und Fledermäuse fliegen und von der Anlage mit dem Tod bedroht sind.

Dies darf nicht geschehen!

Wir möchten alle Freunde der Internationalen Gabriele-Stiftungen erneut bitten, uns mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, dass diese Windkraftanlage endlich abgerissen wird und keine neue Genehmigung erteilt wird.

Weitere Informationen zur Unterschriftenaktion, den Download von Unterschriftenlisten, sowie die Möglichkeit, Ihre Unterschrift direkt online abzugeben, finden Sie auf unserer Aktionsseite.

Wir möchten uns jetzt schon für Ihre Unterstützung bedanken

Internationale Gabriele-Stiftungen

Detaillierte Informationen zu den bisherigen Gerichtsverfahren:

Das Verwaltungsgericht Würzburg hob in seinem Urteil vom 19.5.2015 die Genehmigung der Windkraftanlage auf. Mit Beschluss vom 22.10.2015 hat nun der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Antrag der Betreiberin der Windkraftanlage auf Zulassung der Berufung abgelehnt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg vom 19.5.2015 ist damit rechtskräftig.

Zur weiteren Information findet Ihr das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg auf der Presseseite des Gerichts.

Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg
Urteil des Verwaltungsgerichts

Würzburg

 

Hubertusmesse im Dom zu Speyer

Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Abschließender Brief an Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl Drucken E-Mail

18.11.2013
Hubertusmesse im Dom zu Speyer

Sehr geehrter Herr Dr. Wiesemann,
sehr geehrter Herr Dr. Kohl,

beiliegend erhalten Sie eine Liste von 1567 Bürgern, die gegen die Hubertusmesse im Speyerer Dom bereits per E-Mail bei Ihnen persönlich protestiert haben. Wir gehen davon aus, dass Sie diesen Menschen – wie es die Höflichkeit gebietet – gerne persönlich antworten möchten, ist es doch für Sie eine gute Gelegenheit, den Standpunkt der Kirche sowie Ihre persönliche Sichtweise und Rechtfertigung zu den Massenexekutionen in der Tierwelt durch die Jägerschaft zu erläutern.

Aber es bleiben Fragen offen, Fragen, die der Antwort bedürfen, Fragen, die unbeantwortet weiterhin einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.

Empfinden Sie eigentlich Skrupel, wenn Sie die Proteste der Bürger ignorieren? Wird es neuer katholischer Brauch, die Messe unter Polizeischutz abzuhalten? Haben Sie selbst so wenig Gottvertrauen und gleichzeitig so viel Furcht vor friedlichem Protest, dass Sie diese Blutandacht schützen lassen? Ist Ihnen klar, dass Sie sich damit nicht auf die Seite der Lebensbewahrung geschlagen haben, dass Sie das Lied vom Massen-Tier-Tod predigen?

Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch den Polizeieinsatz die Würde des Weltkulturerbes schwer beschädigt haben und genau das aus eigenem Verschulden bewirkt haben, was Sie, Herr Wiesemann, noch vor vier Jahren unbedingt vermeiden wollten? Und in diesem Zusammenhang noch eine persönliche Frage an Sie, Herr Wiesemann. Warum weichen Sie jedem Gespräch aus? Ist es Furcht, ist es Arroganz, ist es Gleichgültigkeit, ist es Überheblichkeit oder ist es deswegen, weil Sie argumentativ in der Defensive sind?

Wer Ehrfurcht vor dem Leben hat, hat gleichzeitig Abscheu vor dem Töten. Verstehen Sie den Zusammenhang, begreifen Sie diese einfache Logik oder wollen Sie nicht, können nicht oder dürfen Sie gar nicht verstehen?

Und wenn zur Bewahrung der Schöpfung der Tiermord Ihrer Meinung nach notwendig ist, hat dann der Schöpfer nicht versagt, hat gezeigt, dass er lediglich eine misslungene Schöpfung abgeliefert hat? Reflektieren Sie doch einfach mal die sinngemäßen Fragen des Philosophen Günther Anders, Gedanken jenseits der anthropozentrischen Märchenwelt der Genesis:

Wenn es ihn gibt, dann ist er einer, der die Massentierqual nicht verhindert. Er ist also einer, der – die Hände im Schoß – diese Ereignisse zulässt?
Er ist also einer, der einer einzigen Spezies seine ganze Schöpfung zum Fraß, zur Vernichtung vorwirft?
Ist ein solcher Gott ein gerechter Gott? Ein liebender Gott? Ein barmherziger Gott? Einer, zu dem wir beten dürfen, ohne uns zu entwürdigen? Einer, den wir anbeten dürfen, ohne uns zu schämen?
Findet ihr nicht, dann schon besser kein Gott, als ein bluttriefendes Monster?
Empört euch nicht die Würdelosigkeit derer, die einem, der dies zulässt, sich noch im Gebet nähern, ihn noch als liebenden Gott umlügen?

Herr Kohl, sie meinen der Jäger liebt die Natur? Nein, der Jäger liebt die Tiere wie ein Vergewaltiger sein Opfer, stellte Karin Hutter schon vor einigen Jahren fest. Ist es für Sie so schwer zu begreifen, dass Hege und Pflege eine ekelhafte Fata-Morgana ist, eine Fiktion, der Sie willfährig auf den Leim gegangen sind. Tatsächlich wird nur das gehegt, was später lustvoll abgeschossen werden kann.

Dazu eine kurze Episode, die sich vor Beginn Ihrer Hubertusmesse zugetragen hat:
Am Eingang des Doms stand eine Gruppe aus vier Personen. Ein ca. 16- bis 17-jähriger Jugendlicher – mutmaßlich selbst noch kein Jagdscheininhaber – erzählte einem Jäger mittleren Alters mit blumigen Worten der Begeisterung von seinen Erlebnissen bei Treibjagden. U.a. auch davon, wie abenteuerlich es war, das Wildschwein aufzuspüren, welches „waidwund“ mit einem Schuss in den Kiefer, der am Hals wieder austrat, durch den Wald irrte. Beide brüsteten sich im Gespräch ob ihrer Erlebnisse und „Heldentaten“. Kein Funke der Ehrfurcht vor dem Leben war zu erkennen.

Und eine weitere Episode:
Während wir an diesem Brief arbeiten, ruft uns ein Jäger an, mit dem wir schon seit längerem in Kontakt stehen. Er ist aktiver Jäger, seinen eigenen Worten nach erträgt das Tun und Handeln der meisten seiner Kollegen nicht mehr. Er gibt uns Tipps, wie und wo wir an den kommenden Wochenenden Treibjagden beobachten und dokumentieren sollten. „Es finden wieder Brot und Spiele statt“ sind seine Worte. Er ist entsetzt über die Tierqualen, die er selbst mit ansehen musste und ist sich gewiss, dass gleiche Qualen jetzt wieder stattfinden werden. Seine Informationen beziehen sich auf das Umfeld von Speyer. Sicher sind bei diesen Treibjagden auch viele der Jäger zugegen, die bei Ihnen in der Hubertusmesse waren.

Herr Dr. Wiesemann, Herr Dr. Kohl: Das ist die Realität! Hören Sie auf, von ethisch motivierter Jagd zu schwadronieren. Machen Sie sich kundig, bevor Sie Jagd rechtfertigen, schauen Sie sich die Grausamkeiten an und erklären Sie dann, wie es um die Heiligkeit des Lebens steht. Blasmusik im Dom trägt dazu keineswegs bei.

Hören Sie auf, mit Wattebällchen an eine zutiefst unethische Betonmauer grüner Denkstrukturen zu werfen. Sie machen sich lediglich zu Handlangern, zu Mitschuldigen in der systematischen Vernichtung der freien Tierwelt. Auch Sie trifft die Verachtung kommender Generationen, die dann in einer extrem verarmten und verkleinerten Natur, in einer Welt der alles ausbeutenden Menschenmassen leben müssen! Predigen hilft nicht, handeln Sie, beten hilft nicht, handeln Sie, appellieren hilft nicht, handeln Sie. Oder haben all die Gebete der letzten 2000 Jahre die Welt verbessert? Wohl kaum!

Unser Protest ist mit dem Amen der Messe am 9.11. längst nicht beendet. Die Möglichkeiten des friedlichen Protestes sind zahlreich, wirksam und nachhaltig. Seien Sie versichert, das Bistum Speyer wird im Bekanntheitsgrad Limburg erreichen; wir machen – und zwar ab sofort nicht nur im November – Werbung für Sie.

Wir  begleiten Sie künftig hautnah auf Ihren Wanderungen durchs grüne Absurdistan, stehen Ihnen aber auch zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort zu Konsensgesprächen zur Verfügung – und auch das ist ein Versprechen.

Mit tierfreundlichen Grüßen
    
Dr. Gunter Bleibohm                Harald Hoos

 

PS: Sollten Sie die Namen und E-Mail-Adressen der Protestierenden in elektronischer Form (Excel-Tabelle) benötigen, stellen wir Ihnen diese gerne zur Verfügung

 

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Liegt auf der Kirche noch Segen?

Liegt auf der Kirche noch Segen?

Es wäre eine gute Gelegenheit für Kirchenprügel gewesen. Doch der Skandal um katholische Kliniken wurde von der Politik behutsam aufgearbeitet. Man braucht die Kirche. Von Till-R. Stoldt

 Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Foto: pa/dpa/Oliver BergJoachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Niemand warf der Kirche den Fehdehandschuh hin. Nicht die Sozialdemokraten und Grünen, nicht die Piraten, und auch nicht die Liberalen– obgleich in all diesen Parteien gelegentlich mit der Forderung geliebäugelt wird, die Trennung von Staat und Kirche mit größerer Konsequenz durchzusetzen. Nein, alle Fraktionen blieben bemerkenswert maßvoll bei der Landtagsdebatte am Mittwoch, die sich dem Skandal in zwei Kölner Kliniken widmete, die einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer die Behandlung verweigerten………

LINK:

http://www.welt.de/regionales/koeln/article113139630/Liegt-auf-der-Kirche-noch-Segen.html

 

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Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

» Leben nach dem Tod  » Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

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Wie wird es sein, drüben?
Unsere Seele wird durch das Sterben weder dunkler noch lichter. Das Leben setzt sich fort; wir bleiben dieselben – nur dass es im Jenseits wesentlich langwieriger ist, von den Belastungen der Seele frei zu werden. Die Bereiche des Jenseits sind für die Seele ebenso „Wirklichkeit“ wie die Materie, die Erde, für den Menschen. Im Jenseits gibt es lichte, feine Welten, aber auch düstere Bereiche des Leids.
136 Seiten, kartoniertISBN: 978-389201-261-0 Gabriele beschreibt in diesem Buch u.a.: Den Weg der Seele in die jenseitigen Bereiche – Mit welchen anderen Seelen werden wir zusammen sein? – Die Seele, der Mikrokosmos im Makrokosmos – Lebensspanne und Todesspanne – Die Aura des Menschen zeigt, mit welchen Kräften er in Verbindung steht – u.v.a.m.InhaltsverzeichnisLeseproben
 

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Inhaltsverzeichnis

Lieber Leser … 11

Hinter den Bewußtseinsschleiern des Menschlichen — die wahre Realität, das Sein … 13

Unsere Seele, die Trägerin des unvergänglichen Lebens, Gott … 20

Die entscheidende Entdeckung im Leben eines Menschen: Es gibt mehr als die Materie … 24

Der Weg des Suchens und Forschens nach dem Sinn des Lebens — der geistige Horizont weitet sich … 29

Der Mensch schafft sein persönliches Ich-Gesetz durch sein gegensätzliches Empfinden, Fühlen, Denken, Reden und Handeln … 36

Unsere Seele — der Mikrokosmos im Makrokosmos … 40

Durch Verwirklichung, über Erkenntnisse und Erfahrungen zum Wissen … 47

Wahrnehmung des Diesseits — entsprechend dem Bewußtsein, der Denkwelt des Menschen … 51

Leben ist Kommunikation, Senden und Empfangen … 55

Bindung der Seele durch menschliche Ich-Programme.
Unser Leben im Diesseits ist unser Leben im Jenseits … 60

Die Chance durch die Lebensschule Erde. Wir selbst schaffen uns Himmel oder Hölle … 65

Was uns stört, ist uns Spiegel. Entsprechungen: Wir sind es selbst! … 65

Der ichbezogen und ungezügelt lebende Mensch baut an seinem Schicksal … 75

Was in das Kausalgesetz eingegeben ist, muss gelöscht und umgewandelt werden … 82

Alles ist Strahlung. Die Aura des Menschen zeigt, mit welchen Kräften
er in Verbindung steht … 85

Lebensspanne und Todesspanne des Menschen … 88

Die elliptischen Lebensbahnen der Seele im Verlauf ihres Erdenlebens … 93

Gefahren für die Seele im Erdenkleid: Beeinflussung und Steuerung durch dämonische Kräfte und durch Interessengruppen von Seelen … 99

Karmagesetz: Wir ernten, was wir gesät haben. In den Augenblicken des Tages liegt die Chance der Bereinigung … 105

Das Sterben. Der Weg der Seele in die ihr entsprechenden jenseitigen Bereiche … 109

Das Leben und die Entwicklung der Seele in den jenseitigen Welten.
Erdgebundene Seelen … 117

Darum sind wir hier … 126

Leseprobe:

Glauben wir an die Existenz Gottes und an eine Seele, dann werden wir uns auch nicht mehr mit der Oberfläche der Materie zufrieden geben. Der wachsame Mensch, der in seinem irdischen Dasein bewusst lebt und die Möglichkeiten nutzt, die ihm der Tag bringt, der forscht tiefer.
Um erfassen zu können, wer wir sind, müssen wir uns selbst erforschen. Wo? Sicher nicht auf der Oberfläche unseres Daseins, der Materie; sicher nicht mit dem Mikroskop, durch welches wir die Materie in ihrer physikalischen Zusammensetzung betrachten! Wir müssen während der Abläufe unseres Lebens uns selbst erfahren, uns erkennen und zu uns finden, um uns selbst zu beweisen, wer wir sind, woher unsere Seele kommt und wohin sie nach dem Tod des Leibes geht.
Jeder muss sich also selbst erfahren und sich selbst finden. Kein Mensch kann für den anderen essen und trinken. So kann auch keiner für den anderen die Wahrheit erschließen. Jeder, der zur Wahrheit, zur Existenz Gottes, gefunden hat, kann durch gute Früchte beweisen, daß Gott existiert – und kann so zum Zeichen und zur Erkenntnis für seine Mitmenschen werden.
Wir können also im Diesseits das Jenseits nur im Innersten unserer Seele erforschen, indem wir unser Leben am Maßstab der Zehn Gebote und der Bergpredigt orientieren. Was in und hinter der Materie ist, läßt sich mit dem Intellekt nicht ergründen.
Unser Gehirn ist nur eine Belichtungsquelle für einen kleinen Ausschnitt unseres irdischen Daseins – es kann jedoch niemals das Jenseits erforschen. Der menschliche Leib ist das Vehikel der Seele und die Spiegelung des Jenseits, denn die Gefühls-, Empfindungs- und Gedankenwelt des Menschen, seine Worte und Handlungen gehen in ihn ein – und in den Makrokosmos, in das Jenseits also; dort reflektieren sie, das heißt, sie strahlen von dort zurück in den physischen Leib. Aufgrund dessen ist der Mensch das, was er in das Jenseits ein-gegeben hat. Unsere Gehirnzellen und alle Zellen unseres Körpers sind also nur Aufnahmekräfte, welche die Spiegelung des Jenseits registrieren und wiedergeben.

Gott ist Allweisheit, der Makrokosmos, und wir sind in der Allweisheit Gott der Mikrokosmos.
Was wir für unser Dasein benötigen, sind irdische Lebensprogramme. Sie ergeben sich aus der Wahrnehmung unserer fünf Sinne, durch die wir sehen, hören, schmecken, riechen und tasten. Was wir sehen, hören, riechen, schmecken und tasten, hat Worte und Begriffe; wir brauchen also diese Programme, die unsere Sprache und unsere Ausdrucksweise prägen. Wir brauchen die Programme der Begriffe. Wir brauchen die Programme, um uns auf der Materie ausdrücken zu können. Wir brauchen die Zahlenbegriffe. Wir brauchen die Programme unseres Berufes. Wir müssen uns verständigen können. Das und einiges mehr sind die irdischen Lebensprogramme, unsere Werkzeuge für das physische Leben.
Ist uns bewusst, daß wir der Mikrokosmos im Makrokosmos, der Allweisheit Gottes, sind, dann ist es uns auch möglich, die Allweisheit Gott in unser Leben zu transferieren, um die Allweisheit Gott auf der Materie wiederzugeben. Um mit ihr zu arbeiten, sie also umzusetzen, brauchen wir die Gehirnzellen. Wir brauchen diese als Transformatoren für die Allweisheit Gottes.
Gehen wir den Weg der geistigen Bewusstwerdung, dann brauchen wir nicht den Intellekt, sondern erfahren die Intelligenz, die Allweisheit Gottes, und werden intelligent. Dann nehmen wir über unser Gehirn das Wissen von den kosmischen Zusammenhängen auf und transferieren es in diese Welt zum Wohle aller.
Wer in dieser Kommunikation – der Kommunikation des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos, der Allweisheit Gottes – steht, der ist der lebendige Beweis für das Gute, für Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Er ist der Souveräne, der nichts und niemanden an sich bindet, weil er weise, also intelligent ist und jedem die Freiheit läßt, da er selbst frei ist; denn er, der freie Geist, steht in Verbindung mit dem ewigen Geist Gottes und blickt deshalb tiefer, als es der Zeitgeist jemals vermag.
Der Leser wird nun folgerichtig sagen: Hier wird vom Übersinnlichen gesprochen. Richtig. Was mit Worten nicht zu beweisen ist, das ist das Übersinnliche; das sind höhere Kräfte, die der Intellekt nicht zu erfassen vermag. Das Übersinnliche hat nichts mit unseren menschlichen Sinnen zu tun, die nur auf die Materie bezogen sind. Das Übersinnliche kann nur mit den Wahrnehmungen der Seele, die mit höheren Kräften in Kommunikation steht, erfaßt und erfahren werden.

Gehen wir einige Erkenntnisschritte tiefer: Wer ist der Schöpfer und Erbauer des mächtigen Universums, des feinstofflichen Makrokosmos, des Übersinnlichen, das wir allgemein das Jenseits nennen? Und wer ist der Erhalter des Grobstofflichen, dessen, was wir das Diesseits nennen?
Es ist nur Einer, der alles geschaffen und erbaut hat, der alles belebt und erhält. Es ist Gott! Wir nennen Gott auch die All- oder Urkraft oder das ewige, allgegenwärtige, göttliche Gesetz oder die All-Weisheit.
Für den einen ist Gott nur ein Begriff, etwas, das nicht greifbar und definierbar ist. Für den anderen ist Gott die Realität, weil er an Gott glaubt und Sein ewiges, heiliges Gesetz mehr und mehr erfüllt und somit auch gefüllt ist von Kraft, Liebe, Weisheit, Gesundheit, Frieden und Harmonie. Wieder ein anderer spricht von Gott als dem Leben, der ewigen All-Existenz. Einerlei, welche Namen wir dem Schöpfer und Erbauer des mächtigen Alls geben – wir sind Geschöpfe des Schöpfers, denen Er das Gesetz der selbstlosen Liebe eingehaucht hat, wodurch wir Seine Kinder wurden.

Die allgegenwärtige ewige Kraft, Gott, ist die alldurchströmende Energie, welche die feinstofflichen und materiellen Welten durchdringt. Gott wirkt überall, denn Er ist allgegenwärtig im Feinstofflichen und im Grobstofflichen. Gott ist auch der Lenker des Alls, des unumstößlichen Gesetzes, aus dem der geistige Leib – verschattet nennen wir ihn Seele – hervorging.
Wir erkennen also, daß das Wort Gott mehrere Vorstellungen, Ansichten, sogar Erkenntnisse und sicher auch Selbsterfahrungen enthalten kann. Jedem begegnet Gott, die Allkraft, das Leben, auf eine andere Art und Weise. Entsprechend unserem Verhalten gegenüber Gott, gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt erfahren wir das Göttliche in uns – oder das Ungöttliche, das Menschliche an uns.
Das Göttliche und das Ungöttliche können wir wie folgt erläutern: Das Göttliche ist das Gute, das Reine, das Schöne, das Positive, das Selbstlose. Es ist die absolute, ewig sich verströmende Liebe. Das Ungöttliche ist der Gegensatz des Guten. Es ist das Gehässige, das wir auch das Böse nennen, das Streitsüchtige, die Intoleranz, der Machthunger, also das Negative, Ichbezogene. Beides schaffen wir in uns selbst, durch uns selbst, durch unser eigenes Verhalten gegenüber Gott, gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt.

Wir haben gelesen, daß unser geistiger Leib – wir nennen ihn auch Seele – der Mikrokosmos im Makrokosmos ist, weil er alle Kräfte des Alls als Essenz in sich trägt. Im Innersten unserer Seele befindet sich das unbelastbare Gesetz der Liebe, das, was von Gott kommt und was Gott ist. Was die Seele im Urgrund ihres eigenen Wesens trägt, ist göttlich und macht den reinen Leib, den Geistleib, göttlich.
Die äußeren Schichten der Seele tragen das, was sich das menschliche Ich auferlegt hat durch die Zuwiderhandlungen gegen das allwaltende, ewige Gesetz der Liebe. Das von jedem Menschen selbst geschaffene Gesetz – das, was er durch sein gegensätzliches Verhalten sich selbst auferlegt hat – nennen wir auch: das Eigengesetz oder das Ichgesetz oder das Gesetz von Saat und Ernte oder auch das Kausalgesetz oder das Rückstrahlungsgesetz. Die vielen Bezeichnungen besagen jedoch immer ein und dasselbe: Was der Mensch sät, das wird er ernten.
Das Unreine kommt vom menschlichen Ich – das Reine kommt vom Reinen, von Gott. Der reine, ätherische, der feinstoffliche Leib ist von Gott geschaffen und bleibt in Gott, dem Gesetz der Liebe. Die Seele enthält also das ewig Reine, das Göttliche, und trägt auch die Belastungen durch das menschliche Ich, durch die Zuwiderhandlungen gegen Gott, das ewige Leben.
Solange der Mensch nur diesseitsbezogen ist und auf der Erde einzig im Materiellen sein Glück sieht und sucht und für ihn nur die Erde ein Zuhause ist, wird die Seele nach dem Leibestode immer wieder zur Erde streben, da sie als Mensch nur das Menschliche anerkannte und das Göttliche nicht annahm und es in sich nicht erschloß.
Deshalb nimmt sich die Seele immer wieder eine fleischliche Hülle, einen grobstofflichen Leib, der ihrer Ausstrahlung entspricht, so lange, bis sie umdenkt und umkehrt, indem sie sich dem Göttlichen in ihrem Innersten öffnet. Über das Gesetz von Saat und Ernte, über das Rad der Wiederverkörperung, wird sie dann solchen Eltern zur Inkarnation zugeführt, die ihrer Ausstrahlung entsprechen und mit denen sie als Mensch einiges zu bereinigen hat. Es sind unter Umständen wieder jene Menschen, mit denen sie in Vorexistenzen zusammen war; mit ihnen soll sie in dieser Einverleibung das klären und lösen, was sie sich in Vorinkarnationen gemeinsam auferlegt haben, sofern dies an den Orten, an welchen sich die Seelen nach dem Leibestod aufhalten, in den Stätten der Reinigung, nicht geschehen ist.

 

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Pädophile sind Verbecher, oder?

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