RSS

Archiv der Kategorie: Kirche

Hubertusmesse im Dom zu Speyer

Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Abschließender Brief an Bischof Wiesemann und Domdekan Kohl Drucken E-Mail

18.11.2013
Hubertusmesse im Dom zu Speyer

Sehr geehrter Herr Dr. Wiesemann,
sehr geehrter Herr Dr. Kohl,

beiliegend erhalten Sie eine Liste von 1567 Bürgern, die gegen die Hubertusmesse im Speyerer Dom bereits per E-Mail bei Ihnen persönlich protestiert haben. Wir gehen davon aus, dass Sie diesen Menschen – wie es die Höflichkeit gebietet – gerne persönlich antworten möchten, ist es doch für Sie eine gute Gelegenheit, den Standpunkt der Kirche sowie Ihre persönliche Sichtweise und Rechtfertigung zu den Massenexekutionen in der Tierwelt durch die Jägerschaft zu erläutern.

Aber es bleiben Fragen offen, Fragen, die der Antwort bedürfen, Fragen, die unbeantwortet weiterhin einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.

Empfinden Sie eigentlich Skrupel, wenn Sie die Proteste der Bürger ignorieren? Wird es neuer katholischer Brauch, die Messe unter Polizeischutz abzuhalten? Haben Sie selbst so wenig Gottvertrauen und gleichzeitig so viel Furcht vor friedlichem Protest, dass Sie diese Blutandacht schützen lassen? Ist Ihnen klar, dass Sie sich damit nicht auf die Seite der Lebensbewahrung geschlagen haben, dass Sie das Lied vom Massen-Tier-Tod predigen?

Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch den Polizeieinsatz die Würde des Weltkulturerbes schwer beschädigt haben und genau das aus eigenem Verschulden bewirkt haben, was Sie, Herr Wiesemann, noch vor vier Jahren unbedingt vermeiden wollten? Und in diesem Zusammenhang noch eine persönliche Frage an Sie, Herr Wiesemann. Warum weichen Sie jedem Gespräch aus? Ist es Furcht, ist es Arroganz, ist es Gleichgültigkeit, ist es Überheblichkeit oder ist es deswegen, weil Sie argumentativ in der Defensive sind?

Wer Ehrfurcht vor dem Leben hat, hat gleichzeitig Abscheu vor dem Töten. Verstehen Sie den Zusammenhang, begreifen Sie diese einfache Logik oder wollen Sie nicht, können nicht oder dürfen Sie gar nicht verstehen?

Und wenn zur Bewahrung der Schöpfung der Tiermord Ihrer Meinung nach notwendig ist, hat dann der Schöpfer nicht versagt, hat gezeigt, dass er lediglich eine misslungene Schöpfung abgeliefert hat? Reflektieren Sie doch einfach mal die sinngemäßen Fragen des Philosophen Günther Anders, Gedanken jenseits der anthropozentrischen Märchenwelt der Genesis:

Wenn es ihn gibt, dann ist er einer, der die Massentierqual nicht verhindert. Er ist also einer, der – die Hände im Schoß – diese Ereignisse zulässt?
Er ist also einer, der einer einzigen Spezies seine ganze Schöpfung zum Fraß, zur Vernichtung vorwirft?
Ist ein solcher Gott ein gerechter Gott? Ein liebender Gott? Ein barmherziger Gott? Einer, zu dem wir beten dürfen, ohne uns zu entwürdigen? Einer, den wir anbeten dürfen, ohne uns zu schämen?
Findet ihr nicht, dann schon besser kein Gott, als ein bluttriefendes Monster?
Empört euch nicht die Würdelosigkeit derer, die einem, der dies zulässt, sich noch im Gebet nähern, ihn noch als liebenden Gott umlügen?

Herr Kohl, sie meinen der Jäger liebt die Natur? Nein, der Jäger liebt die Tiere wie ein Vergewaltiger sein Opfer, stellte Karin Hutter schon vor einigen Jahren fest. Ist es für Sie so schwer zu begreifen, dass Hege und Pflege eine ekelhafte Fata-Morgana ist, eine Fiktion, der Sie willfährig auf den Leim gegangen sind. Tatsächlich wird nur das gehegt, was später lustvoll abgeschossen werden kann.

Dazu eine kurze Episode, die sich vor Beginn Ihrer Hubertusmesse zugetragen hat:
Am Eingang des Doms stand eine Gruppe aus vier Personen. Ein ca. 16- bis 17-jähriger Jugendlicher – mutmaßlich selbst noch kein Jagdscheininhaber – erzählte einem Jäger mittleren Alters mit blumigen Worten der Begeisterung von seinen Erlebnissen bei Treibjagden. U.a. auch davon, wie abenteuerlich es war, das Wildschwein aufzuspüren, welches „waidwund“ mit einem Schuss in den Kiefer, der am Hals wieder austrat, durch den Wald irrte. Beide brüsteten sich im Gespräch ob ihrer Erlebnisse und „Heldentaten“. Kein Funke der Ehrfurcht vor dem Leben war zu erkennen.

Und eine weitere Episode:
Während wir an diesem Brief arbeiten, ruft uns ein Jäger an, mit dem wir schon seit längerem in Kontakt stehen. Er ist aktiver Jäger, seinen eigenen Worten nach erträgt das Tun und Handeln der meisten seiner Kollegen nicht mehr. Er gibt uns Tipps, wie und wo wir an den kommenden Wochenenden Treibjagden beobachten und dokumentieren sollten. „Es finden wieder Brot und Spiele statt“ sind seine Worte. Er ist entsetzt über die Tierqualen, die er selbst mit ansehen musste und ist sich gewiss, dass gleiche Qualen jetzt wieder stattfinden werden. Seine Informationen beziehen sich auf das Umfeld von Speyer. Sicher sind bei diesen Treibjagden auch viele der Jäger zugegen, die bei Ihnen in der Hubertusmesse waren.

Herr Dr. Wiesemann, Herr Dr. Kohl: Das ist die Realität! Hören Sie auf, von ethisch motivierter Jagd zu schwadronieren. Machen Sie sich kundig, bevor Sie Jagd rechtfertigen, schauen Sie sich die Grausamkeiten an und erklären Sie dann, wie es um die Heiligkeit des Lebens steht. Blasmusik im Dom trägt dazu keineswegs bei.

Hören Sie auf, mit Wattebällchen an eine zutiefst unethische Betonmauer grüner Denkstrukturen zu werfen. Sie machen sich lediglich zu Handlangern, zu Mitschuldigen in der systematischen Vernichtung der freien Tierwelt. Auch Sie trifft die Verachtung kommender Generationen, die dann in einer extrem verarmten und verkleinerten Natur, in einer Welt der alles ausbeutenden Menschenmassen leben müssen! Predigen hilft nicht, handeln Sie, beten hilft nicht, handeln Sie, appellieren hilft nicht, handeln Sie. Oder haben all die Gebete der letzten 2000 Jahre die Welt verbessert? Wohl kaum!

Unser Protest ist mit dem Amen der Messe am 9.11. längst nicht beendet. Die Möglichkeiten des friedlichen Protestes sind zahlreich, wirksam und nachhaltig. Seien Sie versichert, das Bistum Speyer wird im Bekanntheitsgrad Limburg erreichen; wir machen – und zwar ab sofort nicht nur im November – Werbung für Sie.

Wir  begleiten Sie künftig hautnah auf Ihren Wanderungen durchs grüne Absurdistan, stehen Ihnen aber auch zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort zu Konsensgesprächen zur Verfügung – und auch das ist ein Versprechen.

Mit tierfreundlichen Grüßen
    
Dr. Gunter Bleibohm                Harald Hoos

 

PS: Sollten Sie die Namen und E-Mail-Adressen der Protestierenden in elektronischer Form (Excel-Tabelle) benötigen, stellen wir Ihnen diese gerne zur Verfügung

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , ,

Liegt auf der Kirche noch Segen?

Liegt auf der Kirche noch Segen?

Es wäre eine gute Gelegenheit für Kirchenprügel gewesen. Doch der Skandal um katholische Kliniken wurde von der Politik behutsam aufgearbeitet. Man braucht die Kirche. Von Till-R. Stoldt

 Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Foto: pa/dpa/Oliver BergJoachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Niemand warf der Kirche den Fehdehandschuh hin. Nicht die Sozialdemokraten und Grünen, nicht die Piraten, und auch nicht die Liberalen– obgleich in all diesen Parteien gelegentlich mit der Forderung geliebäugelt wird, die Trennung von Staat und Kirche mit größerer Konsequenz durchzusetzen. Nein, alle Fraktionen blieben bemerkenswert maßvoll bei der Landtagsdebatte am Mittwoch, die sich dem Skandal in zwei Kölner Kliniken widmete, die einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer die Behandlung verweigerten………

LINK:

http://www.welt.de/regionales/koeln/article113139630/Liegt-auf-der-Kirche-noch-Segen.html

 

Schlagwörter: , , , , ,

Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

» Leben nach dem Tod  » Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

Dein Leben im Diesseits ist dein Leben im Jenseits

 Grafik
Wie wird es sein, drüben?
Unsere Seele wird durch das Sterben weder dunkler noch lichter. Das Leben setzt sich fort; wir bleiben dieselben – nur dass es im Jenseits wesentlich langwieriger ist, von den Belastungen der Seele frei zu werden. Die Bereiche des Jenseits sind für die Seele ebenso „Wirklichkeit“ wie die Materie, die Erde, für den Menschen. Im Jenseits gibt es lichte, feine Welten, aber auch düstere Bereiche des Leids.
136 Seiten, kartoniertISBN: 978-389201-261-0 Gabriele beschreibt in diesem Buch u.a.: Den Weg der Seele in die jenseitigen Bereiche – Mit welchen anderen Seelen werden wir zusammen sein? – Die Seele, der Mikrokosmos im Makrokosmos – Lebensspanne und Todesspanne – Die Aura des Menschen zeigt, mit welchen Kräften er in Verbindung steht – u.v.a.m.InhaltsverzeichnisLeseproben
 

10,00 EUR

Produkt-ID: s316de

incl. 7% USt. zzgl. Versandkosten

Sofort lieferbar  
Anzahl:  St
Gabriele-Verlag
Das Wort GmbH

Max-Braun-Str. 2
97828 Marktheidenfeld AltfeldTel: +49 9391 504 135
Fax: +49 9391 504 133
E-Mail.: info@gabriele-verlag.de
Dieses Produkt weiterempfehlen


Inhaltsverzeichnis

Lieber Leser … 11

Hinter den Bewußtseinsschleiern des Menschlichen — die wahre Realität, das Sein … 13

Unsere Seele, die Trägerin des unvergänglichen Lebens, Gott … 20

Die entscheidende Entdeckung im Leben eines Menschen: Es gibt mehr als die Materie … 24

Der Weg des Suchens und Forschens nach dem Sinn des Lebens — der geistige Horizont weitet sich … 29

Der Mensch schafft sein persönliches Ich-Gesetz durch sein gegensätzliches Empfinden, Fühlen, Denken, Reden und Handeln … 36

Unsere Seele — der Mikrokosmos im Makrokosmos … 40

Durch Verwirklichung, über Erkenntnisse und Erfahrungen zum Wissen … 47

Wahrnehmung des Diesseits — entsprechend dem Bewußtsein, der Denkwelt des Menschen … 51

Leben ist Kommunikation, Senden und Empfangen … 55

Bindung der Seele durch menschliche Ich-Programme.
Unser Leben im Diesseits ist unser Leben im Jenseits … 60

Die Chance durch die Lebensschule Erde. Wir selbst schaffen uns Himmel oder Hölle … 65

Was uns stört, ist uns Spiegel. Entsprechungen: Wir sind es selbst! … 65

Der ichbezogen und ungezügelt lebende Mensch baut an seinem Schicksal … 75

Was in das Kausalgesetz eingegeben ist, muss gelöscht und umgewandelt werden … 82

Alles ist Strahlung. Die Aura des Menschen zeigt, mit welchen Kräften
er in Verbindung steht … 85

Lebensspanne und Todesspanne des Menschen … 88

Die elliptischen Lebensbahnen der Seele im Verlauf ihres Erdenlebens … 93

Gefahren für die Seele im Erdenkleid: Beeinflussung und Steuerung durch dämonische Kräfte und durch Interessengruppen von Seelen … 99

Karmagesetz: Wir ernten, was wir gesät haben. In den Augenblicken des Tages liegt die Chance der Bereinigung … 105

Das Sterben. Der Weg der Seele in die ihr entsprechenden jenseitigen Bereiche … 109

Das Leben und die Entwicklung der Seele in den jenseitigen Welten.
Erdgebundene Seelen … 117

Darum sind wir hier … 126

Leseprobe:

Glauben wir an die Existenz Gottes und an eine Seele, dann werden wir uns auch nicht mehr mit der Oberfläche der Materie zufrieden geben. Der wachsame Mensch, der in seinem irdischen Dasein bewusst lebt und die Möglichkeiten nutzt, die ihm der Tag bringt, der forscht tiefer.
Um erfassen zu können, wer wir sind, müssen wir uns selbst erforschen. Wo? Sicher nicht auf der Oberfläche unseres Daseins, der Materie; sicher nicht mit dem Mikroskop, durch welches wir die Materie in ihrer physikalischen Zusammensetzung betrachten! Wir müssen während der Abläufe unseres Lebens uns selbst erfahren, uns erkennen und zu uns finden, um uns selbst zu beweisen, wer wir sind, woher unsere Seele kommt und wohin sie nach dem Tod des Leibes geht.
Jeder muss sich also selbst erfahren und sich selbst finden. Kein Mensch kann für den anderen essen und trinken. So kann auch keiner für den anderen die Wahrheit erschließen. Jeder, der zur Wahrheit, zur Existenz Gottes, gefunden hat, kann durch gute Früchte beweisen, daß Gott existiert – und kann so zum Zeichen und zur Erkenntnis für seine Mitmenschen werden.
Wir können also im Diesseits das Jenseits nur im Innersten unserer Seele erforschen, indem wir unser Leben am Maßstab der Zehn Gebote und der Bergpredigt orientieren. Was in und hinter der Materie ist, läßt sich mit dem Intellekt nicht ergründen.
Unser Gehirn ist nur eine Belichtungsquelle für einen kleinen Ausschnitt unseres irdischen Daseins – es kann jedoch niemals das Jenseits erforschen. Der menschliche Leib ist das Vehikel der Seele und die Spiegelung des Jenseits, denn die Gefühls-, Empfindungs- und Gedankenwelt des Menschen, seine Worte und Handlungen gehen in ihn ein – und in den Makrokosmos, in das Jenseits also; dort reflektieren sie, das heißt, sie strahlen von dort zurück in den physischen Leib. Aufgrund dessen ist der Mensch das, was er in das Jenseits ein-gegeben hat. Unsere Gehirnzellen und alle Zellen unseres Körpers sind also nur Aufnahmekräfte, welche die Spiegelung des Jenseits registrieren und wiedergeben.

Gott ist Allweisheit, der Makrokosmos, und wir sind in der Allweisheit Gott der Mikrokosmos.
Was wir für unser Dasein benötigen, sind irdische Lebensprogramme. Sie ergeben sich aus der Wahrnehmung unserer fünf Sinne, durch die wir sehen, hören, schmecken, riechen und tasten. Was wir sehen, hören, riechen, schmecken und tasten, hat Worte und Begriffe; wir brauchen also diese Programme, die unsere Sprache und unsere Ausdrucksweise prägen. Wir brauchen die Programme der Begriffe. Wir brauchen die Programme, um uns auf der Materie ausdrücken zu können. Wir brauchen die Zahlenbegriffe. Wir brauchen die Programme unseres Berufes. Wir müssen uns verständigen können. Das und einiges mehr sind die irdischen Lebensprogramme, unsere Werkzeuge für das physische Leben.
Ist uns bewusst, daß wir der Mikrokosmos im Makrokosmos, der Allweisheit Gottes, sind, dann ist es uns auch möglich, die Allweisheit Gott in unser Leben zu transferieren, um die Allweisheit Gott auf der Materie wiederzugeben. Um mit ihr zu arbeiten, sie also umzusetzen, brauchen wir die Gehirnzellen. Wir brauchen diese als Transformatoren für die Allweisheit Gottes.
Gehen wir den Weg der geistigen Bewusstwerdung, dann brauchen wir nicht den Intellekt, sondern erfahren die Intelligenz, die Allweisheit Gottes, und werden intelligent. Dann nehmen wir über unser Gehirn das Wissen von den kosmischen Zusammenhängen auf und transferieren es in diese Welt zum Wohle aller.
Wer in dieser Kommunikation – der Kommunikation des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos, der Allweisheit Gottes – steht, der ist der lebendige Beweis für das Gute, für Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Er ist der Souveräne, der nichts und niemanden an sich bindet, weil er weise, also intelligent ist und jedem die Freiheit läßt, da er selbst frei ist; denn er, der freie Geist, steht in Verbindung mit dem ewigen Geist Gottes und blickt deshalb tiefer, als es der Zeitgeist jemals vermag.
Der Leser wird nun folgerichtig sagen: Hier wird vom Übersinnlichen gesprochen. Richtig. Was mit Worten nicht zu beweisen ist, das ist das Übersinnliche; das sind höhere Kräfte, die der Intellekt nicht zu erfassen vermag. Das Übersinnliche hat nichts mit unseren menschlichen Sinnen zu tun, die nur auf die Materie bezogen sind. Das Übersinnliche kann nur mit den Wahrnehmungen der Seele, die mit höheren Kräften in Kommunikation steht, erfaßt und erfahren werden.

Gehen wir einige Erkenntnisschritte tiefer: Wer ist der Schöpfer und Erbauer des mächtigen Universums, des feinstofflichen Makrokosmos, des Übersinnlichen, das wir allgemein das Jenseits nennen? Und wer ist der Erhalter des Grobstofflichen, dessen, was wir das Diesseits nennen?
Es ist nur Einer, der alles geschaffen und erbaut hat, der alles belebt und erhält. Es ist Gott! Wir nennen Gott auch die All- oder Urkraft oder das ewige, allgegenwärtige, göttliche Gesetz oder die All-Weisheit.
Für den einen ist Gott nur ein Begriff, etwas, das nicht greifbar und definierbar ist. Für den anderen ist Gott die Realität, weil er an Gott glaubt und Sein ewiges, heiliges Gesetz mehr und mehr erfüllt und somit auch gefüllt ist von Kraft, Liebe, Weisheit, Gesundheit, Frieden und Harmonie. Wieder ein anderer spricht von Gott als dem Leben, der ewigen All-Existenz. Einerlei, welche Namen wir dem Schöpfer und Erbauer des mächtigen Alls geben – wir sind Geschöpfe des Schöpfers, denen Er das Gesetz der selbstlosen Liebe eingehaucht hat, wodurch wir Seine Kinder wurden.

Die allgegenwärtige ewige Kraft, Gott, ist die alldurchströmende Energie, welche die feinstofflichen und materiellen Welten durchdringt. Gott wirkt überall, denn Er ist allgegenwärtig im Feinstofflichen und im Grobstofflichen. Gott ist auch der Lenker des Alls, des unumstößlichen Gesetzes, aus dem der geistige Leib – verschattet nennen wir ihn Seele – hervorging.
Wir erkennen also, daß das Wort Gott mehrere Vorstellungen, Ansichten, sogar Erkenntnisse und sicher auch Selbsterfahrungen enthalten kann. Jedem begegnet Gott, die Allkraft, das Leben, auf eine andere Art und Weise. Entsprechend unserem Verhalten gegenüber Gott, gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt erfahren wir das Göttliche in uns – oder das Ungöttliche, das Menschliche an uns.
Das Göttliche und das Ungöttliche können wir wie folgt erläutern: Das Göttliche ist das Gute, das Reine, das Schöne, das Positive, das Selbstlose. Es ist die absolute, ewig sich verströmende Liebe. Das Ungöttliche ist der Gegensatz des Guten. Es ist das Gehässige, das wir auch das Böse nennen, das Streitsüchtige, die Intoleranz, der Machthunger, also das Negative, Ichbezogene. Beides schaffen wir in uns selbst, durch uns selbst, durch unser eigenes Verhalten gegenüber Gott, gegenüber unseren Mitmenschen und unserer Umwelt.

Wir haben gelesen, daß unser geistiger Leib – wir nennen ihn auch Seele – der Mikrokosmos im Makrokosmos ist, weil er alle Kräfte des Alls als Essenz in sich trägt. Im Innersten unserer Seele befindet sich das unbelastbare Gesetz der Liebe, das, was von Gott kommt und was Gott ist. Was die Seele im Urgrund ihres eigenen Wesens trägt, ist göttlich und macht den reinen Leib, den Geistleib, göttlich.
Die äußeren Schichten der Seele tragen das, was sich das menschliche Ich auferlegt hat durch die Zuwiderhandlungen gegen das allwaltende, ewige Gesetz der Liebe. Das von jedem Menschen selbst geschaffene Gesetz – das, was er durch sein gegensätzliches Verhalten sich selbst auferlegt hat – nennen wir auch: das Eigengesetz oder das Ichgesetz oder das Gesetz von Saat und Ernte oder auch das Kausalgesetz oder das Rückstrahlungsgesetz. Die vielen Bezeichnungen besagen jedoch immer ein und dasselbe: Was der Mensch sät, das wird er ernten.
Das Unreine kommt vom menschlichen Ich – das Reine kommt vom Reinen, von Gott. Der reine, ätherische, der feinstoffliche Leib ist von Gott geschaffen und bleibt in Gott, dem Gesetz der Liebe. Die Seele enthält also das ewig Reine, das Göttliche, und trägt auch die Belastungen durch das menschliche Ich, durch die Zuwiderhandlungen gegen Gott, das ewige Leben.
Solange der Mensch nur diesseitsbezogen ist und auf der Erde einzig im Materiellen sein Glück sieht und sucht und für ihn nur die Erde ein Zuhause ist, wird die Seele nach dem Leibestode immer wieder zur Erde streben, da sie als Mensch nur das Menschliche anerkannte und das Göttliche nicht annahm und es in sich nicht erschloß.
Deshalb nimmt sich die Seele immer wieder eine fleischliche Hülle, einen grobstofflichen Leib, der ihrer Ausstrahlung entspricht, so lange, bis sie umdenkt und umkehrt, indem sie sich dem Göttlichen in ihrem Innersten öffnet. Über das Gesetz von Saat und Ernte, über das Rad der Wiederverkörperung, wird sie dann solchen Eltern zur Inkarnation zugeführt, die ihrer Ausstrahlung entsprechen und mit denen sie als Mensch einiges zu bereinigen hat. Es sind unter Umständen wieder jene Menschen, mit denen sie in Vorexistenzen zusammen war; mit ihnen soll sie in dieser Einverleibung das klären und lösen, was sie sich in Vorinkarnationen gemeinsam auferlegt haben, sofern dies an den Orten, an welchen sich die Seelen nach dem Leibestod aufhalten, in den Stätten der Reinigung, nicht geschehen ist.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Pädophile sind Verbecher, oder?

Pädophile sind Verbecher, oder?.

 
 

Schlagwörter: , ,

‚Stöhnen beim Verprügeln mit dem Penis könne auch von der Anstrengung kommen‘, meint das Bistum Regensburg

‚Stöhnen beim Verprügeln mit dem Penis könne auch von der Anstrengung kommen‘, meint das Bistum Regensburg

  • Drucken
  • E-Mail
Details
21 Apr 2012

Da es für einen Präfekten durchaus anstrengend sein kann, den Kopf eines Knaben zwischen die Beine zu klemmen und ihn mit dem erigierten Penis zu schlagen, kann es schon zu Stöhnlauten kommen. Sexueller Missbrauch im strafrechtlichen Sinn sei das jedoch nicht, meint zumindest der Rechtsanwalt des Bistums Regensburg.

Bereits vor zwei Jahren wurde bekannt, dass auch im weltberühmten Knabenchor ‚Regensburger Domspatzen‘ in den Jahren 1958 bis 1973 zu sexuellem Missbrauch gekommen sein soll. Zwei ehemals leitende Geistliche sollen darin verwickelt gewesen, die Taten sind jedoch bereits verjährt. Trotzdem hat die Deutsche Bischofskonferenz zugesagt, den Opfern (sämtlicher Missbrauchsfälle durch katholische Geistliche) eine genaue Prüfung der Vorfälle und – im Falle eines berechtigten Anspruches – eine Entschädigung zugesagt. Wie diese ‚genaue Prüfung‘ offensichtlich aussieht, recherchierte nun der Bayrische Rundfunk anhand eines konkreten Falles. Was dabei ermittelt wurde ist – wenn es stimmt, was der ehemalige Schüler der Regensburger Domspatzen gegenüber dem BR behauptet – die wohl unglaublichste Einlassung, die wir jemals gehört haben:

Der Mann kam 1956 in die Grundschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen. Dort habe ihn der damalige Präfekt nachts aus dem Schlafsaal geholt. Der Präfekt habe dann den Kopf des Knabens zwischen seine Schenkel geklemmt und diesen mit seinem angeblich erigiertes Glied geschlagen. Dabei, so der Mann, habe der Präfekt auch gestöhnt.

Der Mann habe jedoch vom Bistum Regensburg nur ein ablehnendes Schreiben erhalten: „Es tut uns sehr leid, aber wir können Ihre Aussage zur Frage eines sexuellen Missbrauchs nicht nachvollziehen. Eine Leistung in Anerkennung von erlittenem Leid erscheint vor diesem Hintergrund als nicht gerechtfertigt.“ Bei einem persönlichen Treffen des Opfers mit dem Anwalt des Bistums soll dieser erklärt haben, dass es sich bei dem geschilderten Handlungen ‚zwar um die sexuelle Erregung des Täters, nicht jedoch um einen sexuellen Missbrauch im Sinne des Gesetzes‘ handle.

Das soll der Anwalt danach auch dem Bayrischen Rundfunk in einem ‚informativen Gespräch‘ bestätigt haben: ‚Objektiv liege kein sexueller Missbrauch vor. Er verstehe zwar, dass sich das Opfer missbraucht fühle, aber das reiche hier nicht aus.‘ Täter könne nämlich ’nicht nur aus sexueller Erregung stöhnen, sondern auch weil Verprügeln anstrengend sei‘.

 

Schlagwörter: , ,

Link

Bischof Stefan Ackermann beharrt auf Verjährung – aber vertraulich

unmoralisch, unanständig, unglaubwürdig – Würdenträger der Katholischen Kirche

Bischof Stefan Ackermann beharrt auf Verjährung – aber vertraulich

Helmut Jacob| 7. April 2012, 15:44 Uhr

Bischof Stefan Ackermann ist Missbrauchsbeauftragter der Katholischen Kirche. Als solcher hat er einen großen Themenkomplex zu beackern. Da wurden Kinder und Ministranten anal vergewaltigt. Ein ehemaliger Ministrant berichtet, dass er dem Pfarrer in der Sakristei noch vor der Messe sein Hinterteil zur Bedienung bereit halten musste.

Unter seinem Messdienergewand durfte er keine Hosen tragen. Andere Kinder und Jugendliche wurden gezwungen, Priester oder sonstige kirchliche Mitarbeiter oral zu befriedigen. Wieder andere wurden von ihnen unter der Bettdecke befummelt und teils mastubiert. In die Liste der Abscheulichkeiten lässt keine Perversionen im Umgang katholischer Mitarbeiter mit solchen Kindern und Jugendlichen aus, die sie eigentlich beschützen sollten. Die Zeitspanne reicht wenigstens vom Kriegsende bis in die heutigen Tage hinein. Die Zeit davor wurde nicht aufgearbeitet, weil es kaum Überlebende mehr gibt. Die meisten Verbrechen sind juristisch verjährt.Am 20. Februar des Jahres bekam Ackermann Post von Rechtsanwalt Christian Sailer. Er ist als mutiger Kämpfer für die Rechte der Vergewaltigten und sonst Geschundener durch Priester der Katholischen Kirche bekannt.

Sailer: “In der Öffentlichkeit besteht der Eindruck, der auch von kirchlicher Seite immer wieder bestärkt wird, dass Verjährungsfristen unüberwindliche Hindernisse darstellen, die nur der Gesetzgeber beseitigen könnte, und auch dies nur für die Zukunft. In diesem Sinne forderten auch Sie vor kurzem eine Verlängerung oder Aufhebung der Verjährungsfristen im Zivilrecht.

In Wirklichkeit handelt es sich hierbei um einen großen Irrtum und vielleicht auch eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, denn Verjährungsfristen greifen nur, wenn und solange sich die Kirche darauf beruft. Würde sie dies nicht tun, könnten einschränkungslos alle Missbrauchsfälle, gleich wie lange sie zurückliegen, in Zivilprozessen aufgearbeitet werden und den Opfern durch angemessene Entschädigung ihr schweres Schicksal wenigstens teilweise erleichtert werden.”

Sailer weiter: “Als einer der Vertreter dieser Opfer fordere ich Sie als den Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz auf, auf Ihre Amtsbrüder und alle Verantwortlichen in kirchlichen Einrichtungen einzuwirken, ab sofort auf die Flucht in die Verjährungseinrede zu verzichten und endlich den Weg für eine angemessene Entschädigung der furchtbaren Qualen der Missbrauchsopfer freizugeben. Da es sich um eine Angelegenheit von überragender öffentlicher Bedeutung handelt, schreibe ich diesen Brief als offenen Brief an Sie und erwarte auch eine öffentliche Antwort. Der jüngste Hinweis Ihres Sprechers, dass Sie auf offene Briefe nicht antworten würden, kann im vorliegenden Fall nicht gelten.”

http://www.kanzlei-sailer.de/kirche_soll_auf_verjaehrung_verzichten-200212.pdf

Am 15. März erhielt Sailer Antwort von der Deutschen Bischofskonferenz, Büro für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich mit dem Vermerk „persönlich/vertraulich“ und der Bitte, „von einer Veröffentlichung meines Schreibens abzusehen.“ Sailer hatte jedoch nicht privat gefragt, sondern öffentlich. Es gehe nicht an, so Sailer, dass die Antwort in der Schublade verschwindet, weil sie der Bischofskonferenz peinlich ist.

Einige Tricksereien sind doch bekannt geworden. Ackermann: „Wenn man die Opfer auf den Gerichtsweg verweise, seien sie doch voll beweispflichtig und es bestehe die große Gefahr, ‘dass sie mit ihren Ansprüchen vor Gericht scheitern’. Sailer: ‘Welch scheinheilige Fürsorge! Die meisten Opfer scheitern nicht, weil es keine Beweise gibt, sondern weil die Kirche den Opfern sagt, ‚ihr kommt zu spät, eure Ansprüche sind längst verjährt’. Und dies müsste sie nicht sagen, denn die Einrede der Verjährung steht in ihrem freien Ermessen!’“

Wie ernst es die Katholische Kirche mit ihren Aufklärungsbemühungen tatsächlich meint, zeigt der Spiegel in seinem Artikel vom 29.03.2012 “Aufklärung auf katholisch”.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,824116,00.html

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Angeklagt: Der Papst

 

Schlagwörter: , , , , , ,