RSS

Archiv der Kategorie: Universelles Leben

Der redende Gott

Ich Bin die Auferstehung und das Leben


Pfingstreden gestern, heute und morgen

Aus der gleichnamigen TV-Sendung von Urchristen, Nachfolgerndes Jesus, des Christus.

Die traditionelle sogenannte Christenheit feiert jedes Jahr einige Wochen nach Ostern das althergebrachte, gleich kirchliche, Pfingstfest. Die wenigsten Menschen wissen, was an diesem Tag gefeiert wird. Wer nachforscht, erfährt, dass an diesem Tag vor rund 2000 Jahren der heilige Geist ausgegossen worden sei.
Einige Wochen nach dem Kreuzestod Jesu und Seiner Auferstehung und nach Seiner Himmelfahrt hatten sich viele Menschen in Seinem Gedenken in einem Raum im Gebet versammelt. Nach der Überlieferung verspürten sie eine Art Bewegung, ein Brausen, das in den – man sagt – überlieferten Schriften als das Einfließen des heiligen Geistes in die Anwesenden gedeutet wurde. Von diesem Ereignis ausgehend, sollen sich dann Menschen zusammengeschlossen und die ersten Urchristlichen Gemeinschaften gebildet haben.

Für die Menschen im Land Israel, die vor 2000 Jahren das Leben und Wirken des Jesus von Nazareth, Seine Nähe, Seine Liebe und Weisheit erlebt hatten, war die geistige Gegenwart, die Nähe des auferstandenen Christus eine Realität. Viele, die ein Leben in Christus nach den Gesetzen Gottes anstrebten und sich bemühten, ihr Sündhaftes zu bereuen und nicht mehr zu tun, verspürten an jenen Tagen in sich den Geist Gottes. Aber nur die spürten den Geist der Wahrheit, die Ihm im Denken und Leben treu blieben, indem sie Tag für Tag ihre Gebete erfüllten und die Gesetze des Lebens mehr und mehr verwirklichten. Nur in diesen Menschen blieb der Geist der Wahrheit lebendig.

Für die meisten Menschen, die heute, nach rund 2000 Jahren, im sogenannten christlichen Abendland leben, ist Gott, der Ewige, ein ferner Gott. Und Christus, der Auferstandene, der lebendige Sohn Gottes, wird von konfessionellen Priestern als Sündenbock und Opferlamm verleumdet. Christus wird der Masse nach 2000 Jahren immer noch am Kreuz hängend präsentiert, als toter Mann, der zum Schweigen verdammt wird.

Die meisten von uns Menschen sind in einem Umfeld aufgewachsen, in dem sich Priestermänner anmaßen, Gott und Christus an Feiertagen in Steinhäusern zu verwalten. Sie behaupten von sich, sie seien berufen, uns, ihren Mitmenschen, den Zugang zum Himmel zu vermitteln, sie könnten für Gott und für Christus sprechen oder seien gar deren Stellvertreter. Die Kirchen-„Christenheit“ ist mit Zeremonien, Riten, Litaneien und veräußerlichtem Pomp überhäuft worden und feiert rituelle sogenannte Gottesdienste an sogenannten christlichen Feiertagen, deren wahrer Ursprung und Bedeutung gar nicht mehr erkennbar ist. Gott, der Geist des Pfingstfestes, und Christus sind in dieser äußeren Religion ausgeschlossen. Die Priester und Religionsverwalter reden – der Geist der Wahrheit , und somit auch der Christus Gottes, müssen schweigen. Der Gipfel der Verhöhnung ist, dass Christus, der Auferstandene, täglich aufs neue ans Kreuz geschlagen wird.

Das ist die äußere Religion, mit der die Priesterkaste gleichsam wie mit einer Droge die Sinne der Menschen vernebelt, damit sie den Geist der Wahrheit, den Christus Gottes, der inwendig in jedem Menschen wohnt, nicht erkennen und statt dessen dem Heidengott, der der Gott der Unterwelt ist, zum Opfer fallen. Es ist der Gott der Priester und der Kirchen, der in dieser Welt vielen Menschen den geistigen Tod gebracht hat und bringt.
Doch der wahre Gott, der ewig redende Gott, der Schöpfer des Universums, kennt äußere Religiosität und äußere Religion nicht. Jesus, der Christus, hat keine Priester und Pfarrer berufen und keine Kirche gegründet. Der Ewige wohnt nicht in Steinhäusern, die Kirchen genannt werden. Wir Menschen, jeder Einzelne von uns, ist der Tempel des heiligen Geistes; in unserem Seelengrund wirkt der redende Gott.

Ein Merksatz für jeden Wahrheitssucher: Wir alle sind in unserem Inneren, in unserem Seelengrund, Gottes reine, von Ihm geschaffene Kinder. Durch Jesus, den Christus, durch die Auferstehung und das wahre Leben kehrt jeder von uns zurück zum ewigen Vater in das Reich Gottes, als ein reines Wesen in Gott, als Sohn und Tochter Gottes. Dann ist es wieder, wie es ewig ist: Wir sind wieder reine Wesen, in beständiger Kommunikation mit dem reinen, ewigen Sein.

In Gott, unserem ewigen Vater, ist alles Einheit. Wir, in Gott, sind Einheit im Geiste des lebendigen, ewigen Seins Gott. Jedes Wesen schwingt im Rhythmus und im Gleichklang der Himmel. Das ist als Mensch unser Weg ins Vaterhaus.
Ich möchte den Satz wiederholen: Das ist als Mensch unser Weg ins Vaterhaus – für jeden Menschen, für jede Seele.
Solange wir Menschen unser Ober- und Unterbewusstsein mit anderen Eingaben geprägt haben, die nicht der Strahlung der Himmel entsprechen, suchen wir nach Gott. Wir Menschen haben uns einen falschen Zungenschlag angewöhnt und nehmen deshalb nicht mehr die heilige Flamme wahr, die beim damaligen Pfingstfest als geistige Zunge gedeutet wurde.

Wir Menschen müssen wieder zurückkehren zu der ewigen Flamme des heiligen Geistes, zu der Flamme, die überall und unablässig leuchtet – auch dann, wenn es uns heute noch nicht bewusst ist. Doch der Weg dahin geht über das Auferstehungslicht des Christus Gottes, über das Licht Seiner Erlösertat.

Für uns Menschen gilt also, dass wir die Stimme des Christus Gottes in unserem Inneren wieder wahrnehmen. Durch äußeren religiösen Etikettenschwindel, dem viele folgten, sind die inneren Sinne für das Gesetz des Lebens, das Gott ist, stumpf geworden. Wir müssen uns von den groben und schrillen Tönen einer gottfernen und sündhaften Welt abwenden, um den Ewigen im Urgrund unserer Seele wahrzunehmen. Dazu bedürfen wir keiner Mittler; dazu bedürfen wir niemandem, der sich Priester nennt. Wir selbst sind der Tempel Gottes; Gott wohnt in uns, und die Stimme Gottes ist ewig gegenwärtig in uns.
Pfingsten von gestern ist auch Pfingsten von heute!

In unserer selbstverschuldeten Blindheit und Taubheit hat Gott, der Ewige, uns, Seine Kinder, nie alleingelassen. Gott hat nie geschwiegen. Da der redende Gott die meisten Menschen im Herzen jedes Einzelnen nicht erreichen konnte, redete Er zu allen Zeiten, auch für unsere äußeren Sinne vernehmbar, zu uns Menschen durch erleuchtete Frauen und Männer, durch Prophetinnen und Propheten, die die Lichtsprache der Himmel für die Menschen ihrer Zeit in deren Sprache übersetzten. Sie waren und sind keine Mittler zwischen Gott und Menschen – sie sind Sprachrohre des Allmächtigen, weil das siebendimensionale Reich Gottes nicht die dreidimensionale Sprache der Menschen hat.
In unserer Zeit, die eine mächtige Umbruchszeit ist, geschieht dies erneut seit über 35 Jahren in einer nie dagewesenen Fülle durch Gabriele, das Sprachrohr Gottes, die Er Seine Prophetin und Botschafterin für unsere Zeit nennt.

Der Schöpfer des Universums, der redende Gott, lässt sich von niemandem den Mund verbieten, und schon gar nicht von einem Pfarrer oder Priester oder Religionsverwalter. Und der Auferstandene, der Erlöser aller Seelen und Menschen, der in Gott, unserem Vater, der redende Christus Gottes ist, lässt sich von keinem Priester oder Pfarrer oder Religionsverwalter erneut ans Kreuz schlagen. Jesus, der vor 2000 Jahren als einfacher und schlichter Mann über die Erde ging, durch den Sein – unser – Vater redete, kündigte uns Menschen Propheten an. Heute, nach 2000 Jahren, spricht Er durch Prophetenmund und klärt uns auf. Er ruft in den Urgrund unserer Seele hinein: „Ich Bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt und Gottes Werke der Liebe erfüllt, der wird leben.“

Christus ist also auferstanden. Er, der Sohn Gottes, der Mitregent der Himmel, hat es für uns auf sich genommen, die himmlische Heimat, aus der wir alle stammen, zu verlassen und sich als Jesus von Nazareth in einen Menschenkörper einzuverleiben. Er, der Sohn Gottes, hat uns während Seiner Erdenjahre die Liebe und Weisheitslehre aus den Himmeln gebracht und sie uns vorgelebt. Er war der größte Gottesprophet, durch den Gott, der Ewige, zu uns sprach. Er hat uns den Weg gewiesen, wie wir durch ein Leben nach den göttlichen Gesetzen von unseren Belastungen frei werden und das göttliche Wesen in uns wieder zur Entfaltung bringen können.
Er lehrte uns den Inhalt Seiner Bergpredigt. Er lehrte uns erneut die Zehn Gebote, die Gott durch Mose gab. Das ist unser Weg in das wahre Leben, den jeder von uns zu gehen hat, auch der, der sich Pfarrer oder Priester nennt.

Die meisten Menschen Seiner Zeit haben Jesus, den Christus, nicht angenommen, sondern Ihn ans Kreuz der Romregierung geliefert. Christus hat dieses Kreuz, das Ihm die Menschen auferlegt haben, auf sich genommen und hat auf Golgatha jeder Seele und jedem Menschen den Erlöserfunken, einen Teil Seiner göttlichen Urkraft, übertragen. Und Er hat den Tod überwunden, denn Er ist auferstanden und zu Seinem Vater in die ewige Heimat zurückgekehrt. Im Geiste ist Er als der redende Christus Gottes immer gegenwärtig, in jedem von uns, ebenso wie Gott, unser Vater. Der himmlische Vater und Christus, Sein Sohn, sind eins, ein Geist, eine Wahrheit, eine Liebe. Der ewig flammende Geist ruft in unser Bewusstsein: Ich Bin die Auferstehung und das Leben.

Die Auferstehung des Sohnes Gottes ist das Symbol für das Leben, das wahre Leben, welches das Gesetz des Reiches Gottes ist, das Leben.
Eine Hilfe für uns alle wäre, darüber nachzudenken, dass Gott, der Geist, der Christus-Gottes-Geist, allgegenwärtig ist. Er ist das Leben in allem, in jedem Wesen, in jedem Menschen, in jedem Tier, in jeder Pflanze, in jedem Mineral, aber auch in den Gestirnen, ja im gesamten Universum.

Der redende Christus Gottes möchte, dass auch wir zu dem wahren Leben werden, dass wir das ewige Leben in uns erschließen, denn Er sprach: „Folget Mir“ – also Jesus, dem Christus – „nach.“ Tun wir Seinen Willen, dann fühlen wir, dass wir der Tempel Gottes sind, und dass Gott, der Ewige, zu uns aus unzähligen Lebenskräften redet. Der Allmächtige redet durch den Stein. Er redet durch jedes Tier, durch jede Pflanze, durch jeden mächtigen Baum. Er redet durch die Gestirne, durch das gesamte Universum. Er redet auch im Urgrund jedes Menschen, denn jeder Mensch ist der Tempel Gottes.

Wir Menschen müssen wieder zur höchsten Strahlenintensität des reinen Kosmos finden, zum Gesetz des ewigen Seins zurückkehren. Wir Menschen müssen den Tempel aus Fleisch und Bein reinigen, also Ordnung machen in unseren Gedanken, Worten und Handlungen, indem wir uns auf den Geist der Wahrheit ausrichten und uns auf Seine Stimme, auf die Stimme der Gebote Gottes, auf die Stimme der Bergpredigt Jesu, einstimmen. Dann erleben wir den redenden Gott und merken sehr bald, dass wir Menschen keine Mittler brauchen. Zur Umkehr bedarf es immer der Selbsterkenntnis in der Frage: Wie sieht es aus mit meinem Erdenleben? Habe ich mich von der höchsten Strahlenintensität des redenden Gottes abgewendet? Wie verhalte ich mich gegenüber meinen Mitmenschen, gegenüber den Tieren und der Natur? Wir Menschen bringen viele Opfer für unsere Genusssucht. Sie zu hinterfragen, heißt, unsere Frequenz zu ergründen, die sich abgewendet hat von der höchsten Strahlenintensität, dem redenden Gott in uns.

Solange wir nach dem Prinzip handeln: „Alles für mich, alles dient meinem Ego“, dienen wir dem, der gegen Gott ist. Wir müssen erleben und erkennen: Der Nächste darf uns nicht einerlei sein, denn er ist im Urgrund seiner Seele unser Bruder, unsere Schwester. Denn Jesus sagte doch zu uns: „Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen, denn nur Einer ist euer Meister, Christus. Ihr aber seid alle Brüder.“ Also nennen wir niemanden „Priester“, „Pfarrer“, „Exzellenz“ oder „Eminenz“. Vor Gottes Angesicht ist jeder Bruder. Jedes Wesen ist Bruder und Schwester in Seinem Geiste!

Viele Menschen sind geistig Tote. Warum? Weil sie dem Geist der Wahrheit nicht folgen, der uns in den Zehn Geboten durch Mose und in der Bergpredigt Jesu zustrahlt. Wessen Gewissen noch intakt ist, der spürt, dass ein solches Dasein nicht vom Leben bestimmt ist, sondern vom Tod, nämlich vom geistigen Tod. Der Mensch, der so lebt, hat sich in sein sündhaftes Denken, Reden und Tun eingesponnen und so seinen eigenen geistigen Leichnam geschaffen, obwohl er noch auf der Erde vegetiert und meint, dies sei das Leben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, unser Leichengeruch muss weg! Wir brauchen den feinen, zarten Duft der Himmel. Machen Sie mit – fort vom geistigen Tod, hin zum Leben! In dieses Leben führt uns Christus, indem wir in Ihm auferstehen. Diesen Weg der Auferstehung hat uns Jesus von Nazareth in Seiner Bergpredigt gelehrt und lehrt uns der Christus Gottes in unserer Zeit durch Gabriele in allen Facetten, die der Mensch verstehen kann, z.B. in der Auslegung Seiner Bergpredigt und in der Auslegung der Zehn Gebote Gottes durch Mose.

Seit 2000 Jahren kennen wir die Bergpredigt mit der Goldenen Regel, die sinngemäß lautet: „Alles, was du willst, dass dir andere tun, das tue du zuerst“, oder, anders gesprochen: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Und schon 1500 Jahre länger kennen wir die Zehn Gebote Gottes, die der redende Gott durch Mose uns, Seinen Menschenkindern, gegeben hat. Auch diese Gebote sind Aspekte aus dem Gesetz Gottes, dem Gesetz des Lebens. Jesus berief sich auf die Gebote und die Lehren, die der Gottesgeist durch die Gottespropheten des Alten Bundes in die Welt gebracht hatte, und Er vertiefte sie für die Menschen Seiner Zeit. Und Er stellte unmissverständlich klar: Wer Seine Worte hört und sie tut, der ist ein kluger Mann.
Es sei noch einmal gesagt: Wer Seine Worte hört und sie tut, ist ein kluger Mann. – Er bestimmte also keine Mittler!

Heute sagt der Christus Gottes uns in Seinem großen göttlichen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort. Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen“, Folgendes:
„Daher seid bestrebt, das ewige Gesetz zu erfüllen und im Gesetz der Liebe zu leben, so dass eure Seele schon im Leibe die Auferstehung vom geistigen Tod erlangt, nämlich das bewusste Leben, das die Seele schon im Menschen in Wort und Tat verwirklicht.“
An dieser Stelle sei auch auf dieses einzigartige Buch hingewiesen. Es ist in jeder Buchhandlung zu erwerben oder zu bestellen und in allen großen Sprachen dieser Erde zu erhalten.

Durch die Erlösertat auf Golgatha trägt jede Seele und jeder Mensch in sich den Erlöserfunken als Geschenk des Christus Gottes. Durch dieses Ereignis sind unsere Belastungen und Verschattungen, das Ungute, das uns anhaftet, jedoch nicht einfach aufgelöst. Wer seine Sünden nicht erkennt, sie nicht bereut, um Vergebung bittet und wiedergutmacht, soweit es noch möglich ist, der wird immer wieder in die gleichen Sünden fallen. Obwohl das Licht der Erlösung, der redende Gott, sich in allen Seelen offenbart und die Quelle der Kraft für alle ist, die ihre Sünden bereuen und nicht mehr tun, wird also nur der Mensch das wahre Leben in sich erschließen, der bewusst Schritt für Schritt an der Hand unseres Bruders Christus Seiner Wegweisung folgt.

Wer sich täglich bemüht, sein Allzumenschliches, die fehlgeleitete Strahlenfrequenz, zu erkennen und mit der Kraft des Christus Gottes zu bereinigen, der erfährt, dass sich das Leben, der Christus-Gottes-Geist, in ihm immer wieder bemerkbar macht. In den Begegnungen des Alltags, wenn wir vor Fragen stehen oder Entscheidungen treffen müssen, spüren wir mehr und mehr, dass wir Hilfen, Hinweise und Anregungen erhalten. Wir werden sicherer. Wir werden ruhiger. Wir kehren mehr und mehr ein in das Bewusstsein des Geistes Gottes in uns und empfangen Impulse des redenden Gottes.

Wer die Worte des Jesus, des Christus, ernst nimmt, der wird sich seiner Gotteskindschaft bewusst und entfaltet mehr und mehr das Göttliche seines wahren Wesens in sich. Er bereinigt das Allzumenschliche, das Sündhafte, mit der erlösenden Kraft des Christus-Gottes-Geistes. Sein Fühlen, Denken, Reden und Tun wird mehr und mehr vom Geist Gottes durchdrungen. Dadurch schwingt er sich wieder ein in den Klang der Himmel, und er empfängt mehr und mehr die Stimme des Gottesgeistes.
Das Erlöserlicht, das Christus in jede Seele und in jeden Menschen gelegt hat, wird durch den heiligen Geist zur Flamme entfacht. Das ist Pfingsten, das ist die Flamme des heiligen Geistes, der im Urgrund der Seele eines jeden Menschen verborgen ist. Jeder von uns ist gerufen, die Flamme zum Lodern zu bringen.

In uns ist also der redende Gott. In uns ist die Auferstehung und das Leben. In uns ist jeden Augenblick Pfingsten!

Wer in Christus auferstanden ist, wer das Leben, das Christus ist, in sich schrittweise erschließt, der hat die Bitte des Nazareners vernommen, die lautet: „Folget Mir nach“, die Er immer und immer wieder an uns Menschen richtet, damit wir sie in die Tat umsetzen. Menschen im Geiste des Auferstandenen haben ihr Leben geordnet, um das neue Leben, das wahre Leben, zu erringen.

Menschen im Geiste des Christus Gottes leben und wirken in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, die den Inneren Schatz heben, der das Leben in Christus ist. Menschen im Geiste des Christus Gottes leben in Harmonie mit der Mutter Erde, mit der Natur und den Tieren, und mit Menschen, die für das All-Leben sind. Solche Menschen sind Menschen des empordämmernden Neuen Zeitalters, das das Zeitalter des Christus Gottes ist. Sie werden, wie es Jesus von Nazareth in den Seligpreisungen der Bergpredigt verheißen hat, das Erdreich besitzen, das Reich des Friedens auf dieser Erde.

nach oben Druckversion
Startseite • Kontakt • Gratis-Infos
2007 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.orgImpressum
Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Leid der Tiere ist das Grab der Menschen

Das Leid der Tiere ist das Grab der Menschen

Tiere sind auch nur Menschen“, so titelte am 12.8.2010 die renommierte Zeitung „Die Zeit“. In einem Plädoyer für den Vegetarismus exponierte sich die Redakteurin Iris Radisch mit einer revolutionären Frage: Dürfen wir Tiere überhaupt töten? Schon das Titelbild gab darauf die Antwort: „Schluss damit!“ stand auf zwei blutigen Steaks.
Sie schreibt: „Die alles entscheidende Frage, dürfen wir Tiere töten, um ihre Leichen zu essen, haben wir seit Ewigkeiten beantwortet. Vielleicht nicht mit dem Kopf, aber doch mit den Zähnen. Der Tieresser steht auf der Siegerseite der Evolution. Er ist der König der Nahrungskette.“

Wie gebärdet sich der König der Nahrungskette? Königlich? Wahrlich nicht! Die „Untertanen“ des „Nahrungskettenkönigs“ werden nicht nur auf brutalste Art und Weise gehalten, gejagt, gefischt, getötet, geschlachtet, und, Sie erlauben, gefressen – sie werden auch ihrer Lebensgrundlage beraubt, indem die Mutter Erde, die das Leben in so mannigfacher Art und Weise hervorbringt, bis an den Kollaps herangeführt wird.
Dies ist die Antwort des „Nahrungsketten-Königs“ Mensch, die er, wie die „Zeit“-Redakteurin und Vegetarierin Iris Radisch sagt: „… mit den Zähnen, aber nicht mit dem Kopf beantwortet hat.“

Wäre die Antwort mit dem Kopf, oder gar mit dem Herzen, denn so schwer? Hat Gott, der Ewige, durch Mose nicht unmissverständlich in Seinen Geboten das Wort für das Leben gesprochen?: „Du sollst nicht töten!“
Und hat Jesus von Nazareth nicht ebenso unmissverständlich gesagt: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan“!
Das ist das Gebot des Lebens, einerlei, wie das aus der Sicht der modernen Menschen auch aussehen mag, deren Schlachtmaschinerie im Vergleich zu früher nicht weniger blutig, nur weniger sichtbar eingerichtet ist.

Das Recht des Menschen auf leibliche
Unversehrtheit – und das Tier?

Iris Radisch bringt in ihrem Artikel etliche Argumente, die in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Vegetarismus in Pro und Kontra landläufig angeführt werden, um dann selbst zu sagen: „Doch ersparen auch sie uns nicht die alles entscheidende Frage …: Wer darf wen töten und warum? Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihnen den Schädel spaltet, betäubt oder, an einem Haken kopfüber aufgehängt, durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden. Das Ungleichgewicht der Rechte springt ins Auge.“ So Iris Radisch weiter. „… Es ist die Grundlage dessen, was wir als Normalität bezeichnen. Aber was, wenn wir uns einfach geirrt haben? Ist es möglich, dass, was seit Jahrtausenden als normal gilt, dennoch ein ungeheueres Unrecht ist?“
Und sie führt weiter aus: „Ja, es ist möglich. Die Gründe, die wir für das eklatante Ungleichgewicht der Rechte zwischen Mensch und Tier geltend machen, sind allesamt windig.
Was für ein Hochmut! Ein paar minimale Unterschiede im genetischen Code sollen uns dazu
berechtigen, unsere nahen Verwandten, die Kühe, Schweine, Pferde und Schafe, essen zu dürfen? Das Tier, sagt die im Christentum gepflegte Legende, könne nicht denken und habe keine Seele. Sein »Mangel an Vernunft«, so Kirchenvater Augustinus, bestimme es zum Schlachtvieh, die »gerechte Anordnung des Schöpfers« habe sein »Leben und Sterben unserem Nutzen angepasst«.“

Diese Geisteshaltung des in der Institution katholisch als heilig verehrten Kirchenvaters Augustinus hat in der Folge alle Jahrhunderte des sogenannten christlichen Abendlandes geprägt, in der das Tier dem Menschen aufgrund der angeblich „gerechten Anordnung des Schöpfers“ mitleidlos seiner Ausschlachtung ausgeliefert ist. Milliarden von qualvollen Tierschicksalen klagen die Institution Kirche und deren „Väter“ an, für das Elend der Tiere und die damit einhergehende Verrohung der Menschen verantwortlich zu sein.

Kommen wir noch einmal auf Iris Radisch zurück. Sie schreibt weiter: „Was, wenn die Tiere uns für ebenso seelenlos halten wie wir sie, nur weil wir so anders sind?
Heute weiß man, dass sich der Mensch entgegen den frommen Wünschen der christlichen Philosophen hinsichtlich der Erbinformation nur geringfügig von den anderen Säugetieren unterscheidet. Das Nervensystem, die Verarbeitung von Reizen, Emotionen wie Angst und Panik sowie das Empfinden von Schmerzen sind bei Mensch und Tier identisch. Es ist unmöglich, in unserem Zusammenleben mit den Tieren alles richtig zu machen. Doch gibt uns das noch lange nicht das Recht, alles falsch zu machen.“
Ein Blick in die Welt mit ihren zunehmenden Katastrophen, die immer gigantischere Ausmaße annehmen, zeigt uns, dass wir – die Menschheit, der „Nahrungskettenkönig“ – im Umgang mit der Natur und unseren Mitgeschöpfen tatsächlich „alles falsch gemacht“ haben. Die Rechnung der Natur ist präsentiert, bald wird die Quittung folgen. Wo die Natur die Anzahlungen für die aufgelaufenen Schulden einfordert, da wird immer wieder der Ruf laut: „Warum lässt Gott das zu?“.

Gott mahnte und warnte

Gott, der Ewige, lässt Seine Kinder nicht einfach in die selbstverursachten Schwierigkeiten abgleiten. Durch die Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz des Lebens entfernten sich die Menschen immer mehr von dem in jedem Menschen liegenden Urgrund allen Seins, von Gott, der über das feine Empfinden, das Gefühl und das Gewissen Seine Menschenkinder zu führen vermag, dann, wenn diese es möchten.

Kann Gott den Einzelnen nicht erreichen, da dieser sein Gefühl, sein Gewissen, abgetötet hat, dann lässt Er Sein Menschenkind dennoch nicht ohne Mahnung und Warnung in die Wirkungen des Gesetzes von Saat und Ernte fallen. Gott, der Ewige, unser himmlischer Vater, mahnte zu allen Zeiten durch erleuchtete Männer und Frauen und durch Seine Wortträger, die wahren Gottespropheten. Er rief und ruft die schuldverstrickte Menschheit zur Umkehr auf.

So auch heute. Seit über 35 Jahren ruft Gott, der Ewige, durch Sein Instrument, die Prophetin und Botschafterin Gottes, Gabriele, in unsere Zeit hinein; Er mahnt, und Er warnt vor den Folgen jeglichen Handelns, das gegen Sein Gesetz des Lebens ist. Schon im Jahr 1977 mahnte Christus durch das Prophetische Wort: „Es ist fünf vor zwölf!“ In den folgenden Jahren mahnte der Christus-Gottes-Geist wieder und wieder in unzähligen Botschaften aus dem All und rief die Menschen zur Umkehr auf.
Im Jahr 1999 veröffentlichte Gabriele in dem Zyklus „Der Prophet“ eine Broschüre , die weltweit zum Vorreiter des Umdenkens gegenüber den Tieren wurde: „Tiere klagen – der Prophet klagt an!“ Bald darauf folgte eine weitere Broschüre aus der Reihe „Der Prophet“ mit dem Titel: „Der Mord an den Tieren, ist der Tod der Menschen.“
In eindringlichsten Schilderungen wird der bestialische Umgang der Menschen – insbesondere der Schlächter, der Jäger und der Tierkannibalen – mit den Tieren aufgezeigt und angeprangert. Dort schreibt Gabriele: „Die Katastrophen der Erde sind das Spiegelbild der Katastrophe Mensch.“ In bis dahin nie dagewesener klarer Analyse wird der Urheber der Katastrophen aufgespürt. Es wird aufgezeigt, dass es zu allen Zeiten in erster Linie die Priestermänner waren und sind, die das Töten von Tieren nicht nur zulassen, sondern durch ihren blutigen Opferkult geradezu die Basis geschaffen haben für den unsäglich grausamen Umgang der Menschen mit den Geschöpfen Gottes.

Seit über dreitausend Jahren mahnt und ruft Gott, der Ewige, durch Seine Gottespropheten.
Durch Mose gab Er uns das Gebot „Du sollst nicht töten.“
Durch Jesaja sprach Gott: „Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe Ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist Mir zuwider.“ (Jes. 1,11)
Durch Hosea sprach Gott, der Ewige: „Liebe will Ich, nicht Schlachtopfer; Gotteserkenntnis statt Brandopfer.“ (6,6) Und durch Jeremia: „Eure Brandopfer gefallen Mir nicht, eure Schlachtopfer sind mir nicht angenehm.“
Wenn auch heute der häusliche Grill und die Bratpfanne zum Ersatz für den bluttriefenden Opferaltar der Priestermänner wurden und der Küchentisch als Sezierbank für das Ausweiden von Tierkadavern dient, so ist doch die Basis für diese blutrünstigen Verhaltensweisen zu allen Zeiten von den Priestermännern vorgegeben worden.

Was ihr einem der Geringsten antut …“

Was sprach Jesus von Nazareth? „Ich Bin nicht gekommen, die Gesetze aufzuheben, sondern sie zu erfüllen.“ Und Er mahnte uns: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir getan.“ Wer sind denn die Geringsten? Für gewöhnlich denken wir an die in bitterster Armut und Not lebenden Kinder und Menschen, die vor Hunger sterben. Für sie bestehen in der globalisierten Welt kaum Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten. Sie gehören wahrlich zu denen, die aus der Sicht der Reichen, die an überfüllten Tischen sitzen, als gering geschätzt werden.
So mancher denkt außerdem an die Kinder, die den perversen Kinderschänderverbrechern hilflos ausgesetzt sind und unsäglich viel Leid, Not und Gewaltanwendung zu ertragen haben. Auch so mancher Priester sieht in diesen schwächsten Gliedern der Gesellschaft die Weideflächen für seine Gier nach Misshandlung eines dieser sogenannten Geringsten. Sicher gilt auch für sie das Jesuswort: „Was ihr einem der Geringsten antut, das habt ihr Mir angetan.“
Doch blicken wir aus dem Gesetz des Lebens, wie es Gott, der Ewige, uns durch Gabriele nahe bringt, auf diese Aussage, dann erfassen wir, dass alles Leben, alles Sein, den Odem Gottes trägt und infolgedessen ein Teil der großen Schöpfungseinheit ist. Wer den geringsten Baustein der Schöpfung, sei es ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze oder auch das Mineralreich, mutwillig schädigt, der vergeht sich an einem der Geringsten und hat es also Ihm angetan, dem Christus Gottes, Der als Mitregent der Schöpfung allgegenwärtiges Sein ist, und somit an allem Anteil hat.

Die finstere Nacht der Jäger

Betrachten wir eine besondere Form der Geringschätzung der Tiere: die Jagd.
Ein Mensch, bei dem man normalerweise davon ausgeht, dass er ausgestattet ist mit Gefühl und Verstand, vertraut auch mit den Geboten Gottes wie „Du sollst nicht töten“, stattet sich selbst aus mit todbringenden Waffen und schleicht im Dunkel der Dämmerung in Wald und Flur, dem Lebensraum der Tiere, umher. Hinterlistig und heimtückisch bricht er ein in den Lebensraum von Rehen, Hasen, Füchsen, Wildschweinen und vielen anderen Lebewesen, um sein blutiges Handwerk zu verrichten. Seine Opfer sind fühlende Wesen, die ein ausgesprochen feines Gespür und sensible Sinne haben, die alles, was sie umgibt, in feinsten Nuancen registrieren. Sie atmen den gleichen Odem wie der Mensch, der heranpirscht, um sie zu ermorden.
Das Verhalten der Tiere ist auf die Gemeinschaft abgestimmt. Sie leben, so weit sie vom Menschen darin nicht gestört werden, in einer sozialen Struktur, die auf Einheit aufgebaut ist. In diese Einheit bricht der Jäger ein. Er pflückt nach seinem Gutdünken einzelne Tiere heraus, spielt Richter über Leben und Tod und kennt seinen eigenen wahren Ursprung nicht. Seine „nächsten Verwandten“, wie sie Iris Radisch nennt, erlegt er. Als hinterlistiger Beutefänger schleicht sich der „Onkel“ Jäger ins Gehölz, legt zur Kirrung Futterstellen an, um zu gegebener Zeit die Zutraulichkeit der Tiere mit dem Todesschuss zu quittieren. Als Rechtfertigung zum Lusttöten wird die Herstellung des Gleichgewichts in der Natur genannt.

Dazu können wir in „Der Prophet: Der Mord an den Tieren ist der Tod der Menschen“ folgendes lesen:
„Die Tiere in Wald und Flur sind heimatlos, denn hinterlistige Beutefänger lauern auf die Geschöpfe, um sie zu erlegen. Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, sie müssten das Gleichgewicht in der Natur erhalten.“ „Keine Art vermehrt sich ohne Maß und Ziel. Die Populationen werden nicht durch Kampf und Tod von außen begrenzt, sondern durch inneres Maß. Die Jägerei zu diesem Zweck ist nicht nur untauglich, sondern auch vollkommen unnötig.“

Hören wir auch, was dazu Gott, der Ewige, der allweise Schöpfer des Universums, in Seinem Wort, gegeben durch Seine Prophetin und Botschafterin, Gabriele, dazu zu sagen hat: Er sprach:
Ich Bin der Ausgleich in der gesamten Unendlichkeit und auch in den Naturreichen der Erde. Ich brauche keine gewichtigen Menschen, die glauben, das Gleichgewicht halten zu müssen.“
Was die Jäger an Leid, an Angst und Schmerz in Wald und Flur hineintragen, wird seine Wirkungen zeitigen; es wird auf den Feldern der Ewigkeit im Gesetz von Saat und Ernte sichtbar werden. Denn der Same der Grausamkeit, auch wenn er im Dunkel der Nacht in den Seelenacker eingebracht wird, bringt wiederum Früchte des Grauens hervor, die jedoch der zu ernten hat, der den Samen durch seine lebensvernichtenden Gefühle, Gedanken und Handlungen einbrachte.
Grausamkeit gegenüber Mitgeschöpfen legt die Finsternis der Nacht in die Seele des Urhebers. Aus dieser seelischen Verschattung kommt der Einzelne nur wieder heraus durch den Weg des Erkennens, des Bereuens, Bereinigens und des Nicht-mehr-Tuns sowie der Wiedergutmachung, soweit diese überhaupt noch möglich ist. Die Erkenntnis wird meist erst dann möglich, wenn den Täter Schicksalsschläge treffen, die der Einzelne jedoch, entsprechend jahrhundertelanger kirchlicher Indoktrination mit einem grausamen Gottesbild ausgestattet, als Strafe Gottes deutet. Der Schlächter und Jäger ist nun seiner eigenen seelischen Grausamkeit ausgeliefert, deren Speicherungen nun zu seiner Folter werden. Der Jäger wird in den Seelenbildern zum Gejagten; der Zerfetzer trägt selbst die belastenden Seelenfetzen. In diesen hängt die Speicherung all des Leides, der bitteren Qualen und der Angst, die der gewichtige Mensch einst seinen Mitgeschöpfen angetan hat.

Wie sieht denn das Leid aus, das der Jäger in den Wald und in die Fluren bringt? In der Broschüre „Der Prophet Nr. 16“ von Gabriele lesen wir: „Auf Rehe und Wildschweine schießt der tapfere Waidmann nicht einfach mit Patronen, sondern mit Geschossen, die sich im Inneren der getroffenen Tiere vergrößern bzw. teilen (Expansionsgeschosse) oder verbiegen (Deformationsgeschosse). Warum? Damit aus dem getroffenen Tier möglichst viele ‚Pirschzeichen’ herausgeschlagen werden: Blut, Magen- und Darminhalt, Schnitthaare, Knochensplitter etc. Das soll die Suche nach dem verwundeten, aber noch nicht toten Wild erleichtern. Damit das Wild bei dieser ‚Nachsuche’ nicht immer davonläuft, lässt man es einige Stunden ‚krank’ werden, wie die Jäger sagen. Erst dann stöbert man es auf, um das verendende Tier durch einen Fangschuss endgültig umzubringen. Anstelle dieser Tötungsart gilt auch das Abstechen des Tieres als waidgerecht. Der Großteil des Schalenwildes, z.B. Rehe, Hirsche, Rothirsche, Dammwild, Gemsen, Wildschweine, stirbt auf diese Weise nach stundenlanger Folter. Ist das Tier endlich tot, wird es sofort ‚aufgebrochen’. Die Gedärme und die anderen Innereien werden aus dem noch warmen Körper herausgerissen. Die Handlungsweise des Jägers unterscheidet sich hierbei kaum von der eines blutgierigen Raubtieres, das wir als ‚bestialisch’ zu bezeichnen pflegen.“

Ein kleiner Ausschnitt des Leides, das Nacht für Nacht tausendfach in den Wäldern durch Jäger verursacht wird.
Auf der Skala der Tiertöter könnte man ablesen, wer der Tiertöter in Vorinkarnationen war. Denn wie der Baum fällt, so bleibt er liegen: ein Tiertöter.
Und die, die das Fleisch verzehren, sind die Helfershelfer der Tiertöter.

Wer Tiere quält und tötet,
dient dem Gott der Unterwelt

Denn jeder Mensch, insbesondere in der sogenannten Christenheit, weiß um das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Gott, der Ewige, hat all Seinen Geschöpfen das Leben geschenkt. Wer das Töten befürwortet, einerlei, in welcher Form und mit welcher Rechtfertigung, der ist gegen das Leben, und das Leben ist Gott. Aus Gott, dem Ewigen, sind alle reinen Seinsformen entstanden. Aus Ihm ist alles Leben hervorgegangen. Sein Odem belebt alle reinen Formen, alles Leben, denn Er ist das Leben, der Odem, in allem. Wer einem Geschöpf den Odem nimmt, der richtet sich gegen den Lebensspender, den Schöpfergott, den ewigen Geist, der in allem Leben die unvergängliche, ewige Kraft des Seins ist.

Für uns Menschen heißt Leben atmen. Wer kann uns den Atem geben? Welchen Odem hat das Tier, das im Wald hinterhältig erlegt wird? Welcher Odem lebt in dem Tier, das angstvoll seiner Schlachtung entgegensieht, das unter Qualen als Versuchstier leidet und getötet wird? Kein Mensch kann Leben geben, folglich dürfen wir es auch nicht nehmen, also nicht töten.
Mutwilliges Töten ist Mord. Wenn wir ein Lebewesen mutwillig, also vorsätzlich, töten, dann sind wir gegen das Leben, also gegen Gott. Wer sich anmaßt, für seine Zwecke ein Recht zum Töten abzuleiten, der stellt sich gegen das Gebot Gottes, das Er uns durch Mose gab: „Du sollst nicht töten.“ Können die Mächtigen dieser Welt, können Regierungen, können die Kirchenvertreter das Leben, den Odem Gottes, wiedergeben?

Welche Tragweite die Verwerfung dieses einen Gebotes hat, können wir am Zustand dieser Welt ablesen. Wie würde diese Welt, wir würde die Erde, ein wunderbarer Wohnplanet, bestellt sein, wenn dieses eine Gebot „Du sollst nicht töten“ konsequent erfüllt worden wäre? Über 3000 Jahre steht dieses Gebot mahnend vor uns Menschen. Wo stehen wir? Wo stehen die Mächtigen, wo stehen die Völker, wo stehen die Regierungen, wo stehen die Kirchen, vor allem all jene, die sich „christlich“ nennen? Stehen sie in der Erfüllung dieses einen grundlegenden Gebotes? Und wo stehen wir, jeder Einzelne von uns, insbesondere dann, wenn wir unseren Speisezettel ansehen?

Wir leben in einer Gesellschaft, die ihre Zeitrechnung auf die Geburt von Christus abgestimmt hat. Ist es nicht erbärmlich, dass diese Gesellschaft und mit ihr die ganze Menschheit 2000 Jahre nach Christi Geburt am Abgrund steht? Ist Jesus, der Christus, dafür gekommen? Die Erde leidet unter dem menschenverursachten Klimawandel. Hätten sich die Menschen, die dem sogenannten Christentum angehören, seit dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, gewandelt, dann würde sich auch das Klima nicht zum Schlechteren wandeln.

Jesus, der Christus, lehrte uns: „Werdet vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ Jeder Einzelne hätte sich also wandeln müssen, dann hätten wir jetzt nicht den Klimawandel und schon gar nicht die Klimakatastrophe, denn der Mensch wäre nicht zur Katastrophe geworden. Dann wäre auch das Klima unter den Menschen sowie in der Beziehung zu der Natur und den Tieren nicht so katastrophal. Der Mensch ist der Katastrophenverursacher. Warum also klagen viele Menschen Gott an? Weil die Priestermänner mit ihren römischen Dogmen die Ursachen in die Geheimnisse Gottes hinein projizieren, anstatt sich selbst als die kultverbrämten Geheimniskrämer in die Pflicht zu nehmen.

Hätte Gott wirklich Geheimnisse, denen gar Not, Elend, Leid entsprängen, dann wäre ja Jesus, der Christus, ein Lügner gewesen und Seine Lehre, dass wir alle – ohne Ausnahme – einen liebenden himmlischen Vater haben, wäre die reine Blasphemie.
Warum kündete Christus den Tröster an, der uns in alle Wahrheit führt, wenn doch Gott angeblich Geheimnisse hat? Begeht Er Verrat an Seinem himmlischen Vater – oder haben Ihn nicht vielmehr all jene verraten, die von den Geheimnissen Gottes lehren?
Womit hat also die Christenheit, die ihre Zeitrechnung auf Jesus, den Christus, abstellt, diese Zeit gefüllt? Mit einem erfüllten Leben in Seiner Nachfolge?
2000 Jahre sogenannter Christenheit sind gefüllt mit Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Ausbeutung, Knechtschaft von Mensch, Natur, Tieren, Pflanzen und der Mineralreiche der Erde, gefüllt mit der Rücksichtslosigkeit und Verdorbenheit, der Aufrüstung und Völkerfeindlichkeit, gefüllt mit Krieg, Folter, Verrohung und Grausamkeit.
Hat sich Jesus, der Christus, geirrt? Nein, Gott ist die Liebe, und die Liebe Gottes kennt keine Grenzen; sie gehört auch den Tieren, der Natur, der ganzen Mutter Erde. Wer Tiere quält, tötet, gleich mordet, die Erde schändet, der hasst Gott. Er dient dem Gott der Unterwelt, der der Gott des Grauens ist. Für den Vollzug seiner Abgötterei hat er Priester eingesetzt, die ihm dienen, indem sie allem Leben die Minderwertigkeit zusprechen, mit der sie sich selber ummantelt haben. Deshalb sprechen sie den Tieren die Seele ab und gehen gegen alles bestialisch vor, was edler, feiner, reiner ist als sie.
Wer Gott hasst, der bekämpft Seine Schöpfung. Er bringt Leid und Entzweiung in alle Lebensbereiche, einschließlich der Natur- und der Tierreiche, gemäß dem Gesetz des Gottes der Unterwelt: „Trenne, binde und herrsche“. Das „Verbinde und sei“, das dem Gesetz Gottes entstammt, ist ihm ein Dorn im Auge – weil es in die Einheit führt, in die Liebe Gottes, die alles umfasst, weil Gott, der Ewige, allumfassende Liebe ist.

Die Offenbarung des Schöpfers durch Gabriele,
Seine Prophetin für unsere Zeit

2000 Jahre nach dem Erdenleben von Jesus, dem Christus, sandte Gott abermals einen großen Gottespropheten – Gabriele –, durch die Er die Menschheit wiederum vor den Folgen ihres Verhaltens warnte. Jesus, der Christus, hat wahr gemacht, was Er uns versprochen hat. Er sandte uns den Geist der Wahrheit, den Tröster, der uns in alle Wahrheit führte und führt. Er ruft jeden Einzelnen. Und abermals lautet Sein Ruf: „Folge Mir“ – also Christus – „nach.“
Die Nachfolge des Gottessohnes ist gefragt, nicht der Kult, nicht die Rituale, nicht die Dogmen und Zeremonien. Denn: Was haben sie gebracht? Der Zustand der Welt ist das Spiegelbild der äußeren Kultreligionen. Übertünchte Fassaden, von außen hübsch anzusehen, innen sind sie „voll Moder und Totengebein“. Die Opferschalen der sogenannten Christenheit sind gleichsam überfüllt vom Totengebein ganzer Völker, Rassen und Nationen, aber auch von Milliarden Tierleibern, denen, statt Schutz und Fürsorge, Grausamkeit und Zerstörung entgegengebracht wurden und werden.
Deshalb ist es höchste Zeit, zu sagen „Schluss damit!“

In eindringlichsten Worten mahnte der Schöpfer durch Gabriele schon am 27. Februar 2001; der Schöpfer sprach durch das Prophetische Wort:


ICH BIN der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Ich Bin der Gott aller wahren Propheten.
Ich, GOTT, der Allmächtige, erhebe Meine Stimme durch Meine Prophetin und Botschafterin und richte sie an die Menschheit.
Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren!
Hört auf, sie zu quälen durch Tierversuche und durch Freiheitsentzug, indem ihr sie in Ställen haltet, die tierunwürdig sind! Tiere lieben die Freiheit, ebenso wie ihr, die Menschen.
Hört auf, Kleinsttiere, das Bodenleben, zu töten durch künstliche Düngemittel, auch durch Exkremente und dergleichen!
Hört auf, Wälder abzuholzen, abzubrennen und den Tieren in Wald und Flur den Lebensraum zu nehmen. Gebt ihnen ihren Lebensraum, Wälder, Felder und Wiesen, zurück; anderenfalls wird euer Schicksal, das ihr euch selbst auferlegt habt, euer Haus und Hof und eure Ernährungsquellen wegnehmen durch weltweite Katastrophen, die ihr selbst geschaffen habt durch euer Verhalten gegen das Leben, gegen die Reiche der Natur, einschließlich der Tiere.
Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal, einsetzen und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch ihre Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen.
Mein Wort ist gesprochen. Die weltweite Apokalypse ist im Gange. Wer nicht hören will, wird in immer kürzeren Abständen seine geschaffenen Ursachen als Wirkungen fühlen. Ich habe die Erde mit ihren Pflanzen, Tieren und Mineralien zu Mir erhoben. Wer weiterhin an die Mutter Erde mit all ihren Lebensformen Hand anlegt, der wird die Wirkungen spüren. Hört auf, zu quälen, zu töten und zu morden!
Hört auf, ihr Menschen, mit eurem bestialischen Verhalten, das ausschließlich euch trifft und kein anderes Wesen; denn was ihr den Geringsten eurer Mitgeschöpfe antut, das tut ihr Mir an und euch selbst.
Es ist genug! Kehrt um, sonst setzt sich die Ernte fort, die eure Saat ist.
ICH BIN der ICH BIN, immer Derselbe, gestern, heute und morgen, in alle Ewigkeit.

http://ww2.universelles-leben.org/cms/wir-ueber-uns/die-botschaft-der-wahrheit/das-leid-der-tiere-ist-das-grab-der-menschen.html

Druckversion nach oben

Diese und weitere Broschüren können Sie gratis bestellen.Das Leid der Tiere ist das Grab der Menschen

Hier finden Sie das Bestellformular…

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , ,

Die Welt gerät aus den Fugen – warum? Dunkle Wolken der Apokalypse regnen ab, doch auch das Prophetische Wort geht um die Welt

Die Welt gerät aus den Fugen – warum? Dunkle Wolken der Apokalypse regnen ab, doch auch das Prophetische Wort geht um die Welt.

 

Church Before the Courts

Free Christians for the Christ of the Sermon on the Mount in All Cultures

Worldwide Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Germany

Press Release Feb. 14 ,2010

Church Before the Courts

“Apparently, No One Disputes Anymore

That the Church Is Unchristian”


May the Church continue to call itself “Christian”? This question was the focal point of a trial on Feb. 10, 2010 in Freiburg in Breisgau. Six plaintiffs, Free Christians for the Christ of the Sermon on the Mount, wanted to have Archbishop Robert Zollitsch, the President of the German Bishops’ Conference, enjoined from doing this. That this was not achieved in the first instance before the Administrative Court of Freiburg was no surprise to the plaintiffs: “We won,” commented Dr. Gert-Joachim Hetzel on the result as legal spokesman for the Free Christians. “This is a historic day. For hundreds of years, the Church had people, who did not share their faith, indicted, tortured and killed in the name of Christ. Now, for the first time, it has to answer before the court.

And during the trial, no one disputed the fact that until the present time, the Catholic-Church is considerably burdened with crime and can therefore only be declared unchristian. ”

The plaintiffs not only pointed out the Church’s crimes in the past, but also the sexualcrimes by priests in the present, as well as, among other things, the ominous doctrine of “eternal damnation,” under which countless people suffer until today. However, in the judges’ opinion, the plaintiffs lacked the so-called “right of action.” They could not prove that they are entitled, in the name of Jesus Christ, to defend his reputation against the fraudulent labeling practiced by the Church.

The plaintiffs countered this by saying that according to the doctrine of the churches, through baptism already as infants they had become a part of the “mystical body of Christ,” namely, of the Church. According to Hetzel, “That’s as close a blood relation as you can get.” He continued that if the court, however, considers this church doctrine false, then it must intervene all the more now, because then it would have been determined that for 1500 years, mankind has been led astray by a “false magic” and the name of Jesus, the Christ, is being trampled underfoot.

Prior to the trial, the judges refused to provide information on their denominational affiliation. It has not yet been determined whether the plaintiffs will appeal. On March 16, 2010, the Lutheran Church will also stand before the courts in Hannover. It was also charged to no longer call itself “Christian.”

More information: www.christus-oder-kirche.de, telephone +49 (0)9391-50 42 13

 

Schlagwörter: , , , ,

„Die Kirche ist unchristlich – das hat niemand bestritten!“

„Die Kirche ist unchristlich – das hat niemand bestritten!“

Die Freiburger Verwaltungsrichter hätten an diesem Mittwoch im Februar 2010 die Chance gehabt, ein Stück Rechtsgeschichte und Kirchengeschichte  zu schreiben. Von den äußeren Voraussetzungen wären sie dafür eigentlich gut gerüstet gewesen – denn der große Gerichtssaal liegt im fünften Stock eines Hochhauses, das das winterliche Häusermeer der Umgebung um einiges überragt und einen weiten Ausblick verschafft. Doch um diesen Weitblick und Durchblick zu entwickeln, dazu hätte auch eine Portion Mut gehört.


Auch der ungewöhnliche Anlass hat sie nicht beflügelt, so wenig wie die ungewohnt drangvolle Enge im Gerichtssaal und auf den Fluren, die Fernsehkameras und Rundfunkmikrofone nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Spanien, Italien, Polen und Kroatien. Zwischen einer Baugenehmigung und einer Aufenthaltsbewilligung für einen ausländischen Mitbürger durften sie sich mit der spannenden Frage befassen: „Darf sich die katholische Kirche weiter als christlich bezeichnen?“


Durften sie? Oder mussten sie? Der Vorsitzende Richter Jens Michaelis hatte die brisante Verhandlung von vorne herein auf magere eineinhalb Stunden beschränkt, und die beisitzende Richterin war zwar gut geschminkt, trug aber demonstrative Langeweile zur Schau. Lediglich der berichterstattende Richter strahlte kurzzeitig so etwas wie Dynamik aus, als er in den Sachstand einführte und aufzählte, weshalb die sechs Kläger, allesamt „Freie Christen für den Christus der Bergpredigt“, der vatikanischen Kirche das „christlich“ absprechen wollen: Inquisition, Kreuzzüge, Hexenverfolgung, die Eroberung Amerikas kamen zur Sprache, aber auch die Rechtfertigung von Kriegen bis in die Gegenwart hinein, das zusammen geraubte Vermögen der Kirche, die unheilvolle Lehre der ewigen Verdammnis. Sexualverbrechen von Priestern wurden ebenso erwähnt wie die Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in katholischen Erziehungsheimen bis in die 70-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die Aktualität des Themas untermauerten mehrere Exemplare der am Montag zuvor erschienenen Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“, die auf dem Tisch der Kläger und im Publikum zu sehen waren. Das Titelbild zeigt einen Priester, der in der einen Hand die Bibel trägt, während er sich mit der anderen unter die Soutane fasst. Täglich melden sich in Deutschland gerade weitere Opfer zu Wort, die an kirchlichen Privatschulen missbraucht wurden, diesmal von Jesuiten.


Bestritten wurden all diese Vorwürfe während der gesamten Verhandlung von niemandem. Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, ließ sich merkwürdigerweise durch einen protestantischen Anwalt vertreten, der keinerlei Anstalten machte, den christlichen Geist der Kirche zu beschwören. Es ging ihm statt dessen nur um juristische Dinge, vor allem um die Frage: Dürfen die Kläger überhaupt klagen? Sie bezeichnen sich als „Blutsverwandte“ des Jesus von Nazareth, des großen Liebe-Weisheitslehrers der Menschheit, die diesen vor einem Missbrauch Seines Namens schützen wollen. Aber können sie das auch beweisen?


Nachdem der Vorsitzende Richter sehr einsilbig bleibt, nützen die Kläger ihre Chance, der Öffentlichkeit darzulegen, welches Anliegen sie haben. Sie versuchen, die katholische Kirche mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Sie wurden als Säuglinge getauft und sind damit nach Lehre der Kirche Teil des „mystischen Leibes Christi“ – denn so nennt sich die Kirche. „Blutsverwandter geht es nicht“, sagt der Journalist Alfred Schulte. „Mit der Taufe wird jeder Gläubige zu einem Adoptivsohn von Christus“, sagt Dieter Potzel, ein ehemaliger lutherischer Pfarrer. „Und mit jeder Kommunion erneuert er diese Verbundenheit.“ Falls das Gericht dies jedoch nicht anerkenne, so stelle es fest, dass die Kirche hier einen „falschen Zauber“ verbreite, der mit Jesus nichts zu tun habe. Dann wäre ihre Klage umso berechtigter.


Die Richter schweigen. „Was soll ich den Kindern sagen, die zu mir in die Praxis kommen?“, fragt Dr. Peter Thurneysen, ein Psychotherapeut. „Sie erzählen mir, wie sie unter der Vorstellung einer ewigen Verdammnis leiden, die Jesus nie lehrte. Wer verhilft ihnen zu der Klarheit, dass eine Institution, die so etwas lehrt, niemals christlich sein kann?“ „Ich war selbst Richter“, sagt Dr. Gert-Joachim Hetzel, „und ich weiß, dass ein Gericht immer einen Weg findet, wenn es möchte.“ Und der Journalist Matthias Holzbauer fügt hinzu: „Sie müssen sich entscheiden, wem Sie dienen wollen: dem Volk oder der Kirche. Sie als Richter werden von den Steuergeldern des Staates bezahlt. Die Kirche zahlt keine Steuern, sondern sie nimmt sich Geld vom Staat, Subventionen in Milliardenhöhe. Wem also wollen Sie dienen?“ Nach katholischer Lehre müsse auch ein Laie in seiner Berufsausübung den Weisungen der Kirche folgen – doch die Richter hatten sich geweigert, im Vorfeld des Prozesses anzugeben, welcher Konfession sie angehören. Sie weigerten sich – doch jeder deutsche Bürger muss auf seiner Lohnsteuerkarte seine Konfession angeben, ob er will oder nicht – eine Vorschrift von 1933, als Adolf Hitler mit dem Vatikan ein Konkordat abschloss.


Die Richter ziehen sich zur Beratung zurück. Doch jedem im Saal ist klar, dass sie ihr Urteil längst gefällt haben: Die Klage wird abgewiesen. Und so kommt es auch. Die Sensation findet nicht statt. Der Vorsitzende Richter hebt gerade an, zu erklären, dass den Klägern die „Aktivlegitimation2 fehle. Da ertönt aus dem Publikum der Ruf: „Wo bleibt hier die Gerechtigkeit? Wo bleibt hier die Wahrheit?“ Sichtlich entnervt bricht der Richter die Urteilsverkündung ab und verlässt fluchtartig den Saal. Er hat seine „Pflicht“ getan – im Sinne der Kirche, der er möglicherweise selbst angehört.


Die Kläger sind jedoch keineswegs niedergeschlagen, eher kämpferisch gestimmt. Sie haben zwar den Prozess verloren, doch dennoch haben sie gewonnen. „Niemand hat bestritten, dass die Kirche nicht christlich ist“, sagt Dr. Hetzel in die Kameras. „Sie haben es nicht einmal versucht“. „Das ist ein historischer Tag“, sagt Matthias Holzbauer. „Jahrhundertelang wurden sogenannte Ketzer vor Gericht gestellt, weil sie angeblich den falschen Glauben hatten. Und heute stand zum ersten Mal die Kirche selbst vor Gericht. Die Wahrheit kommt mehr und mehr ans Licht – unaufhaltsam.“ „Die Justiz hat sich durch ihr gezieltes Ausweichen entlarvt und gezeigt, wem sie sich noch immer verpflichtet fühlt“, sagt Dr. Christan Sailer, Rechtsanwalt und einer der Kläger. Man werde prüfen, ob eine Revision angestrebt werde. Auf jeden Fall aber gehe die Aufklärung der „Freien Christen“ weiter: Am 16. März klagen sie in Hannover gegen die deutsche Lutherkirche: Sie soll sich nicht länger „christlich“ nennen.


© 2009 Universelles Leben e.V., http://universelles-leben.org,

• E-Mail: info@universelles-leben.org

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Schilda läst grüßen

Schilda läst grüßen

Soll das größte private Biotopverbundsystem Deutschlands einen Parkplatz erhalten, damit die aus dem In- und Ausland anreisenden Besucher ihre Fahrzeuge am Rand dieses einmaligen Naturerlebnisgebietes abstellen können? Und sollen diese Besucher die Möglichkeit erhalten, nach ihrem Besuch noch eine Tasse Kaffe oder einen Tee zu trinken, um die Erlebnisse, die sie mit Wild- und Weidetieren hatten, nachklingen zu lassen?

Kein Frage, wird man sagen, das ist doch selbstverständlich! Da wird sicher ein Weg gefunden! Den zuständigen Behörden wird es sicher ein Anliegen sein, dies zu ermöglichen. Denn welcher Beamte, welcher Bürgermeister, welcher Gemeinderat ist nicht ein wenig stolz darauf, was seine Umgebung, in der er zu Hause ist, so alles zu bieten hat?

Sollte man meinen. Aber was ist, wenn die Menschen, die dieses Biotopverbundsystem aufgebaut haben, weder katholisch noch evangelisch sind?
„Na und“, wird man nun einwenden. „Wir leben ja schließlich nicht mehr im Mittelalter!“ Wirklich?

Schaun wir uns den Fall mal näher an. Nahe bei dem unterfränkischen Dorf Greußenheim hat die Internationale Gabriele-Stiftung kilometerlange Hecken angelegt, Bauminseln und Feuchtbiotope gestaltet und Weideflächen angelegt für zahlreiche Rinder und Schafe, die beherzte Menschen vor dem Schlächter gerettet haben. Seltene Vögel finden sich ein, Fuchs und Hase sagen sich nicht nur gute Nacht, sondern auch Guten Tag. Auf verschiedenen TV-Sendern im In- und Ausland laufen regelmäßig Berichte über dieses kleine Paradies, übersetzt in mehrere Sprachen.

Und nun beantragten die Landwirte des Hofgutes Terra Nova, auf dessen Flächen dieses Land des Friedens entsteht, bei der zuständigen Gemeinde, ein kleines Hofcafé einrichten und dafür ein Schild an der nächstgelegenen Kreisstraße aufzustellen zu dürfen. Und außerdem möchten sie Parkplätze anlegen, damit die vielen Besucher ordentlich und sicher parken können. Die Fläche dafür besitzen sie bereits. Der Gemeinde entstehen also keinerlei Kosten, niemand will irgendwelche Gelder des Steuerzahlers. Es sollen nur die Standards erreicht werden, die für vergleichbare Gebiete, etwa Naturparks oder dergleichen, längst üblich sind. Also im Gegenteil: Die Gemeinde muss nicht nur nichts zahlen, sie hat sogar einen Vorteil: Es kommen Besucher in die Gegend, deren Image und Wirtschaftskraft dadurch steigen könnten.

Könnten. Möchten. Dürften. Doch jetzt kommt das Aber: Die großen Kirchenkonzerne Katholisch und Lutherisch haben was gegen diese Menschen, denn sie sind Ketzer! Sie sind nämlich Urchristen, die ein Leben nach den Zehn Geboten und der Bergpredigt anstreben, ein Leben in Einheit mit der Natur und den Tieren. Und weil Politiker und Journalisten noch immer meist gehorsam das tun, was die Kirchenkonzerne wollen, lehnte der Greußenheimer Gemeinderat die Anträge der Landwirte erst mal ab.

Das Hofcafé widerspreche dem Flächennutzungsplan, sagte in der fraglichen Sitzung Georg Trompeter, Leiter des Bauamtes der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt. Und das Schild beeinträchtige das „Landschaftsbild“, und zwar sogar „erheblich“. Was Beamte und Politiker eben so sagen, wenn sie etwas partout nicht wollen. Da half es dann auch weder, dass Hofcafes von den zuständigen staatlichen Behörden in Bayern ausdrücklich empfohlen werden, noch dass den Gemeinderäten ein Bericht vorgelegt wurde, in dem der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen Landwirt für sein Engagement, seine Kreativität und seinen Mut lobte, weil er ein Hofcafe eingerichtet hatte.

Und die Parkplätze? Das Wasserwirtschaftsamt (also eine Fachbehörde, die weiß, wovon sie redet), habe zwar signalisiert, dass diese „unter bestimmten Voraussetzungen möglich“ seien, so Trompeter. Aber auch diese Pläne lehnte der Gemeinderat gleich mit ab – einstimmig sogar. Bürgermeister Thomas Rützel kritisierte vollmundig die „riesige Anlage“.

Die kleinkarierten Kommunalvertreter scheinen überhaupt noch nicht gemerkt zu haben, was sich da vor ihren Augen (oder besser gesagt: hinter ihrem Rücken, denn sie wollen es ja nicht sehen) entwickelt: ein Juwel, das im Begriff ist, internationale Beachtung und eine ebensolche Vorbildfunktion zu gewinnen. Statt zügig in ein Gespräch einzutreten, um noch anstehende Fragen des „Wie?“ zu klären, wird erst mal blockiert. Dies ist umso verwunderlicher, als die übergeordnete Behörde am Ende soundso dem geltenden Recht zum Durchbruch verhelfen muss – und das erlaubt grundsätzlich solche Anlagen, sonst gäbe es sie ja nicht überall. Aber es dauert auf diese Weise eben alles länger. Und niemand kommt in den Geruch, einem „Ketzer“ ohne Widerstand sein Recht gewährt zu haben. Das müsste man ja schließlich beichten …

Quelle:
nach oben Druckversion
© 2009 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.org
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Findet die Apokalypse jetzt doch statt?

Findet die Apokalypse jetzt doch statt?
Es tut sich Merkwürdiges in der katholischen Kirche. Da hat die Vatikankirche jahrhundertelang verkündet, die sogenannte „Endzeit“ habe längst begonnen, nämlich mit Jesus von Nazareth, und werde in Gestalt der Kirche (womit denn sonst?) ihre Vollendung finden.
Und jetzt plötzlich, just am Beginn des Jahres 2010, werden ganz andere Töne angeschlagen. Jetzt, wo die weltweite Krise nicht mehr zu leugnen ist, wird von einer „Übergangs- und Krisenzeit“ gesprochen. Und die Pressestelle des Ordinariats Würzburg gibt eine Pressemeldung heraus mit der Überschrift „Wir leben in der Endzeit“. Diese Worte stammen von keinem Geringeren als von Bischof Friedhelm Hofmann selbst, der zwar pflichtschuldigst hinzufügt: „wir leben in der Endzeit, die mit der Geburt Jesu Christi begonnen hat“. Doch er stellt ein ganzes Jahr unter das Thema „Endspiel –Würzburger Apokalypse“. Das letzte Buch der Bibel – also die Apokalypse – solle „ganz bewusst in den Mittelpunkt gestellt werden“, und zwar unter dem Motto: „Komm Herr Jesus – Maranatha“. Auch dieser Ruf stammt aus der Apokalypse des Sehers Johannes! „’Alles ist auf die Wiederkunft Christi ausgerichtet.’ Diese Erwartung solle auch das Leben und den Glauben der Christen prägen“ – so zitiert die Pressestelle ihren Bischof weiter.

Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Jahrzehntelang haben Kirchenfunktionäre, gerade auch aus dem Bistum Würzburg, Menschen verunglimpft und lächerlich gemacht, die versuchten, die Öffentlichkeit vor den Gefahren einer drohenden Klimakatastrophe zu warnen. Mit den schweren Geschützen ihrer geballten Medienmacht gingen sie gegen die Urchristen im Universellen Leben vor und insbesondere gegen Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes für unsere Zeit. Durch sie warnte der Gottesgeist bereits Ende der 70er Jahre vor den Folgen der Naturverachtung der maßgeblich durch die Theologen geprägten westlichen Zivilisation und prangerte insbesondere deren Gleichgültigkeit und Grausamkeit gegenüber den Tieren an. Als „Endzeitapostel“ wurden sie beschimpft, von Priestern beider großer Konfessionen. Von einer Umbruchszeit zu sprechen, das sei Panikmache – und das letzte Buch der Bibel, das sei ohnehin nur allegorisch zu verstehen. 
 
Und heute? Da tut die Kirche so, als ob sie schon immer etwas für die Natur übrig gehabt hätte. Rasch noch auf den Zug des Klimaschutzes aufspringen! Doch der ist längst abgefahren. Der Papst verbreitet zwar Weltfriedensbotschaften mit grünen Appellen. Doch seinen Katechismus, in dem die Verachtung der Priestermänner für Natur und Tiere schwarz auf weiß nachzulesen ist, hat er nicht geändert. Er scheint seiner Umwelt nur ein kurzes Gedächtnis zuzutrauen. 
Quelle:http://universelles-leben.org/cms/nachrichten   © 2009 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.org