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Archiv der Kategorie: Zehn Gebote

Offene Briefe an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Offene Briefe an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

Lesen Sie den offenen Brief Gabrieles, der Stiftungsgründerin und Ur-Stifterin der Internationalen Gabriele-Stiftungen vom 19. April 2018, sowie den offenen Brief der Geschäftsführer der Internationalen Gabriele-Stiftungen vom 22. Mai 2018 an den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

Auf beide Briefe kam bis heute keine Antwort. Aber keine Antwort ist auch eine Antwort. Vielleicht haben Sie eine Antwort an Ministerpräsident Söder?

 

Aktuelle Information zur Unterschriftenaktion für den Abriss der rechtswidrigen Windkraftanlage

Liebe Urchristen und Freunde der Internationalen Gabriele-Stiftungen weltweit,

Nachdem das Verwaltungsgericht Würzburg im Mai 2015 die widerrechtlich erteilte Genehmigung für die Windkraftanlage direkt an der Grenze des Landes der Internationalen Gabriele-Stiftungen aufgehoben hat und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof im Oktober 2015 den Antrag der Betreiberin auf Zulassung der Berufung abgelehnt hat (Detailinformationen finden Sie am Ende dieser Seite), steht die Windkraftanlage ohne Genehmigung und wurde trotz der Illegalität nicht abgerissen. Wir möchten, dass diese rechtswidrige Anlage nun endlich beseitigt wird.

In der Zwischenzeit haben wir erfahren, dass es sogar Bestrebungen gibt, für diese rechtswidrige Anlage wieder eine Genehmigung zu erteilen und sie in Betrieb zu nehmen, ehe die Rechtmäßigkeit dieser erneuten Genehmigung von unabhängigen Gerichten überprüft werden kann. Das soll gerade jetzt geschehen, wo besonders viele Vögel und Fledermäuse fliegen und von der Anlage mit dem Tod bedroht sind.

Dies darf nicht geschehen!

Wir möchten alle Freunde der Internationalen Gabriele-Stiftungen erneut bitten, uns mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, dass diese Windkraftanlage endlich abgerissen wird und keine neue Genehmigung erteilt wird.

Weitere Informationen zur Unterschriftenaktion, den Download von Unterschriftenlisten, sowie die Möglichkeit, Ihre Unterschrift direkt online abzugeben, finden Sie auf unserer Aktionsseite.

Wir möchten uns jetzt schon für Ihre Unterstützung bedanken

Internationale Gabriele-Stiftungen

Detaillierte Informationen zu den bisherigen Gerichtsverfahren:
Das Verwaltungsgericht Würzburg hob in seinem Urteil vom 19.5.2015 die Genehmigung der Windkraftanlage auf. Mit Beschluss vom 22.10.2015 hat nun der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den Antrag der Betreiberin der Windkraftanlage auf Zulassung der Berufung abgelehnt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg vom 19.5.2015 ist damit rechtskräftig.
Zur weiteren Information findet Ihr das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg auf der Presseseite des Gerichts.

Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg
Urteil des Verwaltungsgerichts
Würzburg
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Schilda läst grüßen

Schilda läst grüßen


Soll das größte private Biotopverbundsystem Deutschlands einen Parkplatz erhalten, damit die aus dem In- und Ausland anreisenden Besucher ihre Fahrzeuge am Rand dieses einmaligen Naturerlebnisgebietes abstellen können? Und sollen diese Besucher die Möglichkeit erhalten, nach ihrem Besuch noch eine Tasse Kaffe oder einen Tee zu trinken, um die Erlebnisse, die sie mit Wild- und Weidetieren hatten, nachklingen zu lassen?
Kein Frage, wird man sagen, das ist doch selbstverständlich! Da wird sicher ein Weg gefunden! Den zuständigen Behörden wird es sicher ein Anliegen sein, dies zu ermöglichen. Denn welcher Beamte, welcher Bürgermeister, welcher Gemeinderat ist nicht ein wenig stolz darauf, was seine Umgebung, in der er zu Hause ist, so alles zu bieten hat?
Sollte man meinen. Aber was ist, wenn die Menschen, die dieses Biotopverbundsystem aufgebaut haben, weder katholisch noch evangelisch sind?
„Na und“, wird man nun einwenden. „Wir leben ja schließlich nicht mehr im Mittelalter!“ Wirklich?
Schaun wir uns den Fall mal näher an. Nahe bei dem unterfränkischen Dorf Greußenheim hat die Internationale Gabriele-Stiftung kilometerlange Hecken angelegt, Bauminseln und Feuchtbiotope gestaltet und Weideflächen angelegt für zahlreiche Rinder und Schafe, die beherzte Menschen vor dem Schlächter gerettet haben. Seltene Vögel finden sich ein, Fuchs und Hase sagen sich nicht nur gute Nacht, sondern auch Guten Tag. Auf verschiedenen TV-Sendern im In- und Ausland laufen regelmäßig Berichte über dieses kleine Paradies, übersetzt in mehrere Sprachen.
Und nun beantragten die Landwirte des Hofgutes Terra Nova, auf dessen Flächen dieses Land des Friedens entsteht, bei der zuständigen Gemeinde, ein kleines Hofcafé einrichten und dafür ein Schild an der nächstgelegenen Kreisstraße aufzustellen zu dürfen. Und außerdem möchten sie Parkplätze anlegen, damit die vielen Besucher ordentlich und sicher parken können. Die Fläche dafür besitzen sie bereits. Der Gemeinde entstehen also keinerlei Kosten, niemand will irgendwelche Gelder des Steuerzahlers. Es sollen nur die Standards erreicht werden, die für vergleichbare Gebiete, etwa Naturparks oder dergleichen, längst üblich sind. Also im Gegenteil: Die Gemeinde muss nicht nur nichts zahlen, sie hat sogar einen Vorteil: Es kommen Besucher in die Gegend, deren Image und Wirtschaftskraft dadurch steigen könnten.
Könnten. Möchten. Dürften. Doch jetzt kommt das Aber: Die großen Kirchenkonzerne Katholisch und Lutherisch haben was gegen diese Menschen, denn sie sind Ketzer! Sie sind nämlich Urchristen, die ein Leben nach den Zehn Geboten und der Bergpredigt anstreben, ein Leben in Einheit mit der Natur und den Tieren. Und weil Politiker und Journalisten noch immer meist gehorsam das tun, was die Kirchenkonzerne wollen, lehnte der Greußenheimer Gemeinderat die Anträge der Landwirte erst mal ab.
Das Hofcafé widerspreche dem Flächennutzungsplan, sagte in der fraglichen Sitzung Georg Trompeter, Leiter des Bauamtes der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt. Und das Schild beeinträchtige das „Landschaftsbild“, und zwar sogar „erheblich“. Was Beamte und Politiker eben so sagen, wenn sie etwas partout nicht wollen. Da half es dann auch weder, dass Hofcafes von den zuständigen staatlichen Behörden in Bayern ausdrücklich empfohlen werden, noch dass den Gemeinderäten ein Bericht vorgelegt wurde, in dem der bayerische Landwirtschaftsminister Brunner einen Landwirt für sein Engagement, seine Kreativität und seinen Mut lobte, weil er ein Hofcafe eingerichtet hatte.
Und die Parkplätze? Das Wasserwirtschaftsamt (also eine Fachbehörde, die weiß, wovon sie redet), habe zwar signalisiert, dass diese „unter bestimmten Voraussetzungen möglich“ seien, so Trompeter. Aber auch diese Pläne lehnte der Gemeinderat gleich mit ab – einstimmig sogar. Bürgermeister Thomas Rützel kritisierte vollmundig die „riesige Anlage“.
Die kleinkarierten Kommunalvertreter scheinen überhaupt noch nicht gemerkt zu haben, was sich da vor ihren Augen (oder besser gesagt: hinter ihrem Rücken, denn sie wollen es ja nicht sehen) entwickelt: ein Juwel, das im Begriff ist, internationale Beachtung und eine ebensolche Vorbildfunktion zu gewinnen. Statt zügig in ein Gespräch einzutreten, um noch anstehende Fragen des „Wie?“ zu klären, wird erst mal blockiert. Dies ist umso verwunderlicher, als die übergeordnete Behörde am Ende soundso dem geltenden Recht zum Durchbruch verhelfen muss – und das erlaubt grundsätzlich solche Anlagen, sonst gäbe es sie ja nicht überall. Aber es dauert auf diese Weise eben alles länger. Und niemand kommt in den Geruch, einem „Ketzer“ ohne Widerstand sein Recht gewährt zu haben. Das müsste man ja schließlich beichten …

Quelle: © 2009 Universelles Leben e.V. • E-Mail: info@universelles-leben.org