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Urchristentum – Christenverfolgung durch die Kirche

Quelle: Urchristentum – Christenverfolgung durch die Kirche

DER THEOLOGE
Nr. 92


Die Nachfolger des Nazareners
Urchristliche Gemeinschaften, von den Kirche verfolgt


Einleitung

Während die Ketzer brennen, erheben die Herren der Kirche ihr KruzifixJesus, der Zimmermann aus Nazareth, brachte eine schlichte Lehre. Mit der Bergpredigt begeisterte er viele Menschen, die entschlossen waren, ihr Leben grundlegend zu ändern. Doch das Urchristentum hatte zunächst nur kurze Zeit Bestand, wie auch Theologen einräumen. „Schon im zweiten Jahrhundert hat tatsächlich eine tief greifende Veränderung stattgefunden, welche in einer bedenklichen Verflachung des Christentums-Verständnisses bestand“ – so der Theologe Walter Nigg in seinem Buch der Ketzer (Zürich 1986, S. 73). Und sein Kollege Gerhard Wehr (Esoterisches Christentum) bedauert, dass die „frei waltenden Geistesgaben“ des frühen Christentums, etwa die Prophetie oder die urchristliche Glaubensheilung, durch die „Amtsvollmacht“ der Priesterkaste beseitigt wurden: „Spätestens seit der Mitte des 2. Jahrhunderts beginnt dieser Vorgang sich mit deutlichen Konturen innerhalb der Christengemeinden abzuzeichnen: Was einst aus ursprünglichem Geist-Erleben geschöpft war, wurde nun durch feste Bekenntnisformeln verdrängt.“ (Stuttgart 1995, S. 27) 

Machtdemonstration der Kirche gegen die Katharer in Südfrankreich: Die Vorläufer der heutigen „Sektenbeauftragten“ genießen ihren Triumph: Die urchristlichen Abweichler vom „reinen“ römisch-katholischen Glauben werden gleich auf dem Scheiterhaufen verbrennen.

Während Bischöfe die Macht übernahmen, drangen äußere Rituale und Kulte meist heidnischen Ursprungs vor – so etwa das kultische Abendmahl an Stelle des gemeinsamen „Liebesmahls“ oder die rituelle Säuglingstaufe an Stelle der Geisttaufe Erwachsener.
Dieser Prozess der Verdunkelung der ursprünglichen Lehre Christi bis hin zur Verkehrung in ihr Gegenteil vollzog sich nicht ohne Kämpfe. Immer wieder leisteten Einzelne oder Gruppen von Menschen Widerstand gegen die Entstehung einer äußeren Machtkirche, die Jesus nie gewollt hatte. Dies bedeutet nicht, dass die zahlreichen „Ketzer“-Bewegungen der Geschichte immer nahtlos an das frühe Christentum anknüpften. In einzelnen Aspekten waren auch sie Missverständnissen unterworfen oder schossen, wie wir sehen werden, über das Ziel hinaus. Doch sie alle sind der Beweis dafür, dass die Sehnsucht nach einem Reich des Friedens, das schon der Prophet Jesaja ankündigte, nicht aus den Herzen und den Seelen der Menschen verdrängt werden kann.

  1)  Wie sich die Dunkelheit in den urchristlichen Gemeinden verbreitete

  2)  Markion deckt auf – Verschwörung gegen die Wahrheit

  3)  Montanus – Eine Stimme, die nie hätte verstummen dürfen“

  4)  Mani – Ein Kämpfer für die Veränderung des Menschen

  5)  Origenes – Der „Diamantene“

  6)  Die Paulikianer – Tausende „Begleiter des Volkes“ gesteinigt, verbrannt, geköpft

  7)  Die Bogumilen – Die wahre Kirche Christi ist das Herz der Menschen

  8)  Die Katharer – Das Gute durch das eigenen Leben bezeugen

  9)  Brüder und Schwestern des Freien Geistes – An einer epochalen Wende der Zeit

10)  Girolama Savonarola – eine „zu Feuer und Flamme gewordene Persönlichkeit“

11)  Waldenser, Jan Hus, „Hussiten“ – Sehnsucht nach dem wahren Urchristentum

12)  Die urchristlichen Täufer – die ersten Opfer der Ökumene

 

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Angeklagt: Der Papst – Eine Buchempfehlung – Autor: Geoffrey Robertson

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=FRdqGBB1Yso

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Toll! Willi lässt es krachen

Toll! Wili lässt es krachen

 
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Verfasst von - 14. Februar 2013 in Uncategorized

 

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Liegt auf der Kirche noch Segen?

Liegt auf der Kirche noch Segen?

Es wäre eine gute Gelegenheit für Kirchenprügel gewesen. Doch der Skandal um katholische Kliniken wurde von der Politik behutsam aufgearbeitet. Man braucht die Kirche. Von Till-R. Stoldt

 Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Foto: pa/dpa/Oliver BergJoachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

Niemand warf der Kirche den Fehdehandschuh hin. Nicht die Sozialdemokraten und Grünen, nicht die Piraten, und auch nicht die Liberalen– obgleich in all diesen Parteien gelegentlich mit der Forderung geliebäugelt wird, die Trennung von Staat und Kirche mit größerer Konsequenz durchzusetzen. Nein, alle Fraktionen blieben bemerkenswert maßvoll bei der Landtagsdebatte am Mittwoch, die sich dem Skandal in zwei Kölner Kliniken widmete, die einem mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer die Behandlung verweigerten………

LINK:

http://www.welt.de/regionales/koeln/article113139630/Liegt-auf-der-Kirche-noch-Segen.html

 

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Vatikan jährlich mit 600 Missbrauchsvorwürfen konfrontiert

Vatikan jährlich mit 600 Missbrauchsvorwürfen konfrontiert

Aktualisiert um 06:06 9 Kommentare

Hunderte Fälle von Übergriffen auf Kinder innerhalb der katholischen Kirche landen pro Jahr auf dem Tisch von Chefermittler Robert Oliver. Er vertritt wie auch der Papst eine Null-Toleranz-Politik.

Die dunklen Wolken haben sich noch nicht verzogen: Der Petersdom im Vatikan. (Archivbild)

Die dunklen Wolken haben sich noch nicht verzogen: Der Petersdom im Vatikan. (Archivbild)
Bild: Keystone

 
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Verfasst von - 6. Februar 2013 in Uncategorized

 

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Arbeit: Job-Absage wegen Religion kann Diskriminierung sein – Arbeitsrecht – FOCUS Online – Nachrichten.

 
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Verfasst von - 4. Februar 2013 in Uncategorized

 

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Jesus und Urchristen waren Vegetarier

Jesus und Urchristen waren Vegetarier

Jesus und Urchristen waren Vegetarier – Christentum, Kirche, Theologie und Leid der Tiere / „Du sollst nicht töten“ gilt auch gegenüber Tieren / Die Lüge der Kirche: Jesus war kein Vegetarier (Sebastian Moll) / Metzgereien sind unchristlich.

Unsere Zeitepoche ist im kirchenchristlichen Abendland geprägt von einer großen Selbstgerechtigkeit und einem Hochmut gegenüber anderen Epochen und Kulturen. Zudem glaubt man, mit den eigenen Waffenarsenalen das Weltgeschehen im eigenen Interesse in Schach halten zu können. Und gleichzeitig gab es nie eine Zeitepoche und eine Kultur, in der die Mitgeschöpfe der Menschen, die Tiere, so bestialisch, so grausam und in solcher riesigen Zahl gequält, gefoltert und getötet werden – und zwar in nahezu allen Kulturkreisen weltweit. Die Hauptverantwortung dafür tragen jedoch die Institutionen Kirche und ihre Priester und Theologen. Denn diese maßen sich an, angeblich allen Menschen in allen Kulturen weltweit das Heil zu bringen, und sie treten weltweit mit diesem Anspruch auf. Doch stattdessen führen sie die Menschen in gefühlsmäßige Verrohung und Stumpfheit, und sie lehren, Tiere hätten keine unsterbliche Seele und wären nicht leidensfähig wie die Menschen. So können von hier aus auch keine positiven Impulse für ein notwendiges Naturverständnis im Sinne einer Einheit allen Lebens (z. B.: Alle Lebewesen haben denselben Atem) ausgehen – im Gegenteil.

 
 

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