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Die deutsche Prophetin der Jetztzeit – Das unverfälschte Gotteswort in der Sophia Bibliothek, der Bundeslade des freien Geistes heute

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Der Prophet

Auszüge aus der Schrift »Der Prophet«

Die vollständige Fassung sowie weitere Ausgaben dieser Zeitschrift sind kostenlos erhältlich bei Universelles Leben e.V., Haugerring 7,
97070 Würzburg, Tel. 0931/39030, Fax 0931/3903-233 oder

… gleich mir zuschicken lassen

Der Prophet

Die Stimme des Herzens,
die ewige Wahrheit, das ewige Gesetz Gottes,
gegeben von der Prophetin Gottes für unsere Zeit

Sebtember 96 erscheint unregelmäßig : Nr. 5

Das Fundamentale in unserer Zeit zum
Nachdenken und zur Selbsterkenntnis

Verfolgung wegen der Nachfolge Jesu

Das Glaubensbekenntnis der Urchristen
im Universellen Leben

Frage des Christusfreundes:

Gabriele, heute habe ich eine spezielle Frage an dich, obwohl ich weiß, daß du ungern über Menschen sprichst, sondern nur dann von ihnen redest, wenn es von Bedeutung ist oder einiges eingeleitet werden muß, um eine Sache oder Situation richtigzustellen. Nachdem ich jedoch immer wieder mit den stereotypen Ausführungen des Pfarrers Behnk, eines sogenannten „Weltanschauungsexperten“ der evangelischen Kirche, konfrontiert wurde, stieß ich in der Bibel, an die Herr Behnk glaubt, auf Psalm 7, 15: „Siehe, er hat Böses im Sinn, mit Unrecht ist er schwanger und wird Lüge gebären“. Jetzt möchte ich dich fragen, wie du über seine Kampagne gegen die Urchristen im Universellen Leben denkst, zu denen auch du dich zählst.

Antwort des Propheten:

Dazu gäbe es viel zu sagen. Über die Anschauungen und Meinungen des „Experten für Weltanschauungsfragen“, Herrn Behnk, könnte man ein ganzes Buch schreiben. Ich würde allerdings seinen Worten keine Bedeutung beimessen, wäre er nicht ein Repräsentant seiner Kirche, der in typischer und besonders gefährlicher Form eine bestimmte Seite des Luthertums widerspiegelt. Sein Reden und Verhalten gleicht auffallend dem des greisen Martin Luther. Man braucht also nur Luther zu zitieren, um Herrn Behnk kennenzulernen. Für den, der um die Reinkarnation weiß, liegt die Vermutung nahe, Herr Behnk sei nicht nur ein Nachfolger des greisen Martin Luther, sondern vielmehr dessen Abkömmling, ein unmittelbarer Ast dieses Lutheranertums, nicht nur ein Zweig.

In meinem Leben habe ich schon viele Menschen kennengelernt, doch nie einen solchen …

Der Christusfreund:

Ich merke, du ringst nach Worten. Darf ich ergänzen? … einen Menschen, der so menschenverachtend, hetzerisch und familienfeindlich vorgeht und Politiker, Minister, Journalisten, Reporter und letztlich ganze Bevölkerungsgruppen massiv in die Irre führt. Durch ihn scheint ein uneinsichtiges, wütendes Etwas zu wirken, das ich lieber nicht beim Namen nennen will.

Immer wieder denke ich darüber nach, warum er mit Lügen und geschickter Demagogie hauptsächlich labile, unkritische und gutgläubige Menschen gegen Andersdenkende aufzuhetzen vermag. So manche von diesen werden zu seinen Marionetten, die das weitergeben, was Herr Behnk zusammenphantasiert. Die Puppen, die er tanzen läßt, führen dann, abgeschwächt, das aus, was der Abkömmling des greisen Martin Luther, Herr Behnk, im Schilde führen könnte. Seine Demagogie besteht meines Erachtens darin, daß er die eigenen Phantasien über andere als Meinungsäußerungen so geschickt verpackt, daß die Gerichte sie für zulässig erklären und daß er anschließend so tut, als handele es sich um die Wahrheit. Sucht man nach der Gesinnung, aus der diese Phantasien kommen, wird man das Vorbild Behnks, Martin Luther, heranziehen müssen, der zu seiner Zeit recht unverblümt redete, wenn er z.B. sagte: „Denn die anderen, so ohne Amt und Befehl herfahren, sind nicht so gut, daß sie falsche Propheten heißen, sondern Landstreicher und Buben, die man sollte Meister Hansen befehlen und nicht zu leiden sind (ob sie auch gleich recht lehrten), … (Tomos 5, S. 470)* „Meister Hans“ hieß: der Henker. Luther gebot also, Andersdenkende umzubringen.

Über die Wiedertäufer sprach Martin Luther u.a.: „Die Wiedertäufer seien schon wegen ihrer Verwerfung des Predigeramtes und der reinen lutherischen Lehre des Todes würdig.“ (zitiert nach Mauerhofer/ Sessler. „Um des Glaubens willen“, GLV Bielefeld 1990)

Weiter sagte Martin Luther: „Dieweil man doch sieht und greift, daß grobe, falsche Artikel in der Wiedertäufer Sekte sind, schließen wir, daß in diesem Fall die Halsstarrigen auch mögen getötet werden.“ (Tomos 8, S. 383 ff.)

Wenn Luther das Vorbild Behnks ist, dann geben die Bemerkungen Luthers auch über Behnks Gesinnung Aufschluß. So wie Luther, macht auch er Andersdenkende skrupellos mit Phantasien verächtlich, die wahrlich nicht den Tatsachen und auch nicht der christlichen Lehre entsprachen und entsprechen, um auf diese Weise Andersgläubige zu diffamieren, die sein Vorbild hätte liquidieren lassen.

Wir Urchristen haben fortlaufend die Verdrehungen unserer religiösen Aussagen, die Herr Behnk mit Hilfe aus dem Zusammenhang gerissener und falsch interpretierter Schriftstellen machte, richtiggestellt. Doch nachdem ihm das Gericht sagte, es komme nicht darauf an, was wir mit unseren Texten meinen, sondern der „Weltanschauungsbeauftragte“ könne sie so interpretieren, wie er wolle, hält sich der lutherische Eiferer weiter an die Devise seines Vorbildes: “ Sündige tapfer“ (gegen das Achte Gebot), um bei jeder Gelegenheit seine Unwahrheiten erneut zu verkünden und in unkritische Menschen das Feindbild einzupflanzen, damit diese nicht in Versuchung kommen, ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen oder dem eigenen Augenschein zu trauen, sondern hinfort nur noch das „seelsorgende“ Wort des Pfarrer Behnk hören, glauben und danach handeln.

Es stellt sich mir immer wieder die Frage: Kann Herr Behnk seine Aussagen gegenüber uns Urchristen, die von uns immer wieder richtiggestellt werden, nicht verstehen oder will er sie nicht verstehen? Wo immer er auch gegen Urchristen auftritt, läuft trotz Richtigstellung immer wieder dieselbe Platte der Hetze und Verleumdung ab. Entweder hat diese seine „Platte“ nur eine Spur, die er – ungeachtet der sachlichen und fundierten Widerlegungen seitens der Urchristen – immer wieder abspielt; oder es ist gewissermaßen der „Tonkopf“ beschädigt – infolge von Unfähigkeit, klar zu denken, oder infolge von Böswilligkeit; oder er ist zwanghaft von bestimmten Kräften getrieben, gewissermaßen „besetzt“ …

Oder tritt bei Pfarrer Behnk nur sehr deutlich das zutage, was Friedrich Nietzsche meinte, wenn er – zitiert nach Walter Nigg – schrieb: „Wer Theologenblut im Leibe hat, steht von vornherein zu allen Dingen schief und unehrlich … Ich grub den Theologen-Instinkt noch überall aus: er ist die verbreitetste, die eigentlich unterirdische Form der Wahrheit, die es auf Erden gibt. Was ein Theologe als wahr empfindet, das muß falsch sein: man hat daran beinahe ein Kriterium der Wahrheit.“ *

Walter Nigg fährt fort: „Später gebrauchte Nietzsche den Namen ‘Priester’, den er … als jemand [bezeichnet], der bei ‘jedem Satz, den er spricht, nicht nur irrt, sondern lügt’, und zwar ‘keineswegs aus Unschuld oder Unwissenheit’.“

Antwort des Propheten:

Während ich deinen Ausführungen folgte, dachte ich an Jesus von Nazareth, der immer wieder das Dunkle in den Pharisäern und Schriftgelehrten rügte. Jesus, der größte Prophet aller Zeiten, Gottes Sohn, und der Erlöser aller Menschen und Seelen, hat dabei sicherlich das Innerste, das Reine, das Licht, das in jeder Seele und in jedem Menschen wohnt, nicht aus Seinem Herzen gelassen. Er geißelte in den Pharisäern und Schriftgelehrten das Dunkle, das Satanische, das Falsche und das Niederträchtige, das nicht der Schonung bedurfte.

Man könnte fast meinen, daß Kirchengläubige ihre Bibel nicht kennen. Deshalb möchte ich aus der Bibel der Buchstabengläubigen zitieren, was Jesus, der Chrisus, gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer vorbrachte:

„Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf des Moses Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun; sie sagen’s wohl, und tun’s nicht. Sie binden schwere Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gerne obenan bei Tisch und in den Synagogen und haben’s gerne, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemand euren Vater heißen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht lassen Lehrer nennen; denn einer ist euer Lehrer: Christus. Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr gehet nicht hinein, und die hineinwollen, lasset ihr nicht hineingehen. Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, die ihr der Witwen Häuser fresset und verrichtet zum Schein lange Gebete! Darum werdet ihr ein desto schwereres Urteil empfangen.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchziehet, damit ihr einen Judengenossen gewinnet; und wenn er’s geworden ist, machet ihr aus ihm ein Kind der Hölle, zwiefältig mehr, als ihr seid!

Weh euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt: Wenn einer schwört bei dem Tempel, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Gold am Tempel, das bindet. Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? Oder: Wenn einer schwört bei dem Altar, das gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Opfer, das darauf ist, das bindet. Ihr Blinden! Was ist größer: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heiligt? Darum, wer da schwört bei dem Altar, der schwört bei demselben und bei allem, was darauf ist. Und wer da schwört bei dem Tempel, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnt. Und wer da schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet Minze, Dill und Kümmel und lasset dahinten das Wichtigste im Gesetz, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Ihr blinden Führer, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln auswendig rein haltet, inwendig aber sind sie voll Raub und Gier! Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten, was inwendig im Becher ist, auf daß auch das Auswendige rein werde!

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid gleichwie die übertünchten Gräber, welche auswendig hübsch scheinen, aber inwendig sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: von außen scheinet ihr vor den Menschen fromm, aber inwendig seid ihr voller Heuchelei und Übertretung.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Propheten Grabmäler bauet und schmücket der Gerechten Gräber und sprecht: Wären wir zu unsrer Väter Zeiten gewesen, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden an der Propheten Blut! So gebt ihr über euch selbst Zeugnis, daß ihr Kinder seid derer, die die Propheten getötet haben. Wohlan, erfüllet auch ihr das Maß eurer Väter! Ihr Schlangen, ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Darum siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und deren werdet ihr etliche töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr geißeln in euren Synagogen und werdet sie verfolgen von einer Stadt zu der andern, auf daß über euch komme all das gerechte Blut, das vergossen ist auf Erden, von dem Blut des gerechten Abel an bis auf das Blut des Zacharias, des Sohnes Barachjas, welchen ihr getötet habt zwischen Tempel und Altar. Wahrlich, ich sage euch, daß solches alles wird über dies Geschlecht kommen.“

Wir Urchristen vergleichen uns niemals mit Jesus von Nazareth; unser ganzes Bestreben ist, Ihm, dem großen Lehrer, dem mächtigen Propheten, dem Erlöser, nachzufolgen. Wir wenden jedoch folgende Gesetzmäßigkeit an, die auch in der Lutherbibel steht, an welche die heutigen Pharisäer und Schriftgelehrten glauben: „Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muß durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde.“

Die Stimme des Herzens offenbarte und offenbart uns, den Nachfolgern des Nazareners, daß in allen Menschen und Seelen das Göttliche wohnt, das nur dann angesprochen werden soll, auch in der Öffentlichkeit, wenn die eben dargelegten Schritte – „Gehe zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht …“ – vollzogen wurden. Wünsche deinem Nächsten jedoch nichts Böses, weder Leid noch Krankheit, noch Tod. Bemühe dich redlich, dich mit deinem Nächsten zu versöhnen, und, so dies nicht möglich ist, bleibe mit ihm in deinem Inneren versöhnt. Wir Urchristen sind bestrebt, dies so mit unseren scheinbaren Feinden zu halten. Dadurch bleiben sie lediglich scheinbare Feinde, weil wir bestrebt sind, sie als unsere Brüder und Schwestern im Herzen zu bewahren. Auch das ist ein Aspekt der Lehre Jesu, „beide Wangen“ hinzuhalten.

Wie du schon sagtest, kann oder will Herr Behnk keine Richtigstellung der Urchristen annehmen, denn jahrelang läuft dieselbe „Platte“ oder der defekte „Tonkopf“ mit den verleumderischen und diskriminierenden Hetzreden. Wer sich so verhält, besitzt sicherlich keinerlei Selbstkritik und ist daher auch kritikunfähig. Er glaubt, zu Recht Kritik üben zu müssen. Kritik aber sollte immer objektiv sein – nicht auf Lügen aufgebaut, die man sich von Gerichten als gerade noch zulässige Meinungsäußerungen bestätigen läßt.

Frage des Christusfreundes:

Herr Behnk hat neulich im Fernsehen geäußert, du hättest ihm etwas Ungeheuerliches prophezeit.

Antwort des Propheten:

Ich bin keine Kartenlegerin, die Dinge aussagt, die auf die Person bezogen sind. Ein Werkzeug Gottes, wie mich der Ewige nennt, prophezeit keinem Menschen etwas, weder Gutes noch Böses, sondern Gott spricht allgemein zu den Menschen und zur Weltlage. Ich habe also Herrn Behnk nichts prophezeit.

Was er öffentlich äußerte, ist also wieder typisch unwahr. Eine Prophezeiung ist das wohl nicht, wenn ich die Unwahrheiten, die Herr Behnk über mich ausgießt, mit der Macht der Liebe überwinden werde, denn Jesus gebot uns: Liebet eure Feinde.

Frage des Christusfreundes:

Kann man Herrn Behnk einen Feind des Propheten nennen?

Antwort des Propheten:

Herr Behnk steht sicher dem Prophetischen und dem Propheten feindlich gegenüber; der älter gewordene Martin Luther war kein Freund der Propheten. Er ließ nur seine Meinung gelten. Alle anderen, die ohne seine Erlaubnis predigen, sollten ja dem Henker anempfohlen werden. Die Stimme des Herzens spricht nie vom Töten oder Töten-Lassen. Das ist Martin Luther, jedoch nicht Jesus. Aufgrund seiner unqualifizierten und bösartigen Unterstellungen mir gegenüber könnte man Herrn Behnk als meinen Feind sehen, der jeden Beweis für seine Behauptungen schuldig bleibt und trotz der Richtigstellungen die Unwahrheiten weiter ausstreut.

Das sind Zeichen von Feindlichkeit. Doch mein Feind ist er nicht, denn seine Waffen sind nur Feuerwerkskörper, die in den immer gleichen Pirouetten aufgehen und Falschmünzerei sind, auf die nur jene hereinfallen, die ihn und sein Feuerwerk bewundern. Ein Feind ist nur der, vor dem man Angst hat. Vor Herrn Behnk habe ich keine Angst! Wer sich vor der selbstlosen Liebe ängstigt, gleich fürchtet, vor Gott also, der die selbstlose Liebe ist, der kann nur bei denen etwas erreichen, die ihm gleich sind.

Frage des Christusfreundes:

Mir ist klar, was mit den Worten „selbstlose Liebe“ gemeint ist. Vielleicht wäre es gut, wenn du die selbstlose Liebe noch einmal erklären würdest, wie sie im urchristlichen Sinne verstanden wird.

Antwort des Propheten:

Gerade die selbstlose Liebe wurde Herrn Behnk schon vielfach erklärt – wie sie von uns Urchristen verstanden wird. Doch auch hier betreibt er seine Falschmünzerei weiter.

Gott ist unveränderlich. Gott ist die ewig gebende Liebe, die sich jedem Menschen schenkt, ob Sünder oder Seliger. Die große Liebe, Gott, wägt nicht ab, ob sie einem ihrer Kinder mehr oder weniger Liebe schenkt. Gott ist in allem das Ganze. Somit schenkt Er jedem Seiner Kinder Seine ganze Liebe. Selbstlose Liebe heißt also, daß Gott Sich ganz schenkt, weil Er in allem das Ganze ist, in jeder Seele im Menschen, in den Naturreichen, im ganzen Universum. Gott ist also nicht teilbar. So teilt Er Seine Liebe auch nicht in der Weise auf: Einen Teil behalte Ich für Mich, ein Teilchen gebe Ich dir, einen größeren Anteil der Liebe einem anderen, wieder ein anderer bekommt von der Liebe nichts ab. – Gott ist das Ganze. Gott bleibt das Ganze, unteilbar. Also schenkt Er jedem Seine Liebe unteilbar. Das ist die selbstlose Liebe, die nicht auf sich bezogen ist, nichts für sich behält, nicht zuerst an sich und dann an den Nächsten denkt, sondern immer für ihr Kind da ist.

Alle Menschen sind Kinder Gottes. Sie sind und bleiben in Gott durch die Liebe zu Gott und zum Nächsten, gemäß dem obersten Gebot „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken … Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Will ein Kind seine Eigenliebe, seinen Egoismus, der besagt: „ich will geliebt werden; alles nur für mich; der Nächste – der auch ein Kind Gottes ist -, ist für mich sekundär oder ist mir einerlei; ich bin das Primäre in allem“, so wendet sich ein solcher Mensch durch die Sünde gegen die Gottes- und Nächstenliebe von der Liebe Gottes ab. Dies geschieht z.B. durch Ausbeutung des Nächsten und der Naturreiche, durch Haß, Neid, Feindschaft; der Mensch wendet sich dem Schatten, der Sünde, zu. Je mehr der Mensch sündigt, also sich von Gott abwendet, desto weniger Gottesliebe kann er auch empfangen, weil er sich in den Schatten des Egoismus, der Sünde, begeben hat.

Ein Beispiel: Die Sonne unseres Sonnensystems scheint für Gut und Böse. Unermüdlich strahlt sie. Wir können die Sonne nicht beeinflussen. Sie gibt und gibt. Wollen wir jedoch die Sonne meiden, das heißt, wenden wir uns von ihren Strahlen ab und begeben uns in den Schatten, dann strahlt sie weiter, auch wenn sie uns nicht unmittelbar bescheinen kann, da wir den Schatten bevorzugen. Ähnlich ist es mit uns Menschen. Wenn wir sündigen, gehen wir in das schattenreiche Dasein und empfangen infolgedessen weniger Strahlen der selbstlosen Liebe, obwohl sie, der Sonne gleich, beständig strahlt und nicht beeinflußbar ist. Wendet sich der Mensch von der Liebe Gottes ab, indem er immer mehr gegen das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe verstößt, sich also in den Schatten der Sünde begibt, weil er nur auf sich und sein Allzumenschliches bedacht ist, dann ist das die personenbezogene Liebe, die immer nur auf sich blickt und dabei den anderen außer acht läßt.

Das Hauptgebot Gottes für uns Menschen – „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken … du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – zeigt die verbindende, gebende Liebe auf, welche die Urchristen die selbstlose Liebe nennen. Herr Behnk ängstigt sich vor der selbstlosen Liebe, weil ich gesagt habe, daß ich ihn „mit der Kraft der selbstlosen Liebe überwinden“ würde, und bezeichnet das als unchristlich. Möge der Leser sich selbst Gedanken machen, warum sich Herr Behnk vor der selbstlosen Liebe ängstigt.

Der Christusfreund:

Die Verfassung unseres Staates sichert Glaubens- bzw. Religionsgemeinschaften eine Existenzberechtigung zu. Wird das Universelle Leben deshalb oft nicht als Glaubens- oder Religionsgemeinschaft, sondern als „Sekte“ bezeichnet?

Antwort des Propheten:

Das Wort „Sekte“ ist zu einem Schimpfwort geworden, weil die beiden Institutionen katholisch und evangelisch das so wollen.

Inzwischen neigt sich auch der Staat vor den beiden Amtskirchen und richtet im Bundestag eine Enquete-Kommission gegen sogenannte „Sekten“ ein. Wie ich das Grundgesetz unseres Staates verstehe, ist das gegen den Geist der Verfassung. Doch wer im Staate läßt sich von diesem Geist leiten, wenn die Obrigkeiten der beiden Amtskirchen es anders wollen?

Wer die Aussagen Martin Luthers und die Praxis der katholischen Kirche, insbesondere in der Zeit der Inquisition, studiert, dem wird bewußt, daß zu allen Zeiten die kirchlichen Obrigkeiten den Staat für sich arbeiten ließen und lassen. Ihre Finger blieben sauber, doch ihr Herz blieb kalt und ihre Worte hetzerisch gegen alle Andersdenkenden. Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen. So wie einst, so auch heute: Ohne die Hetze und Diffamierungen von Herrn Behnk gegen die Urchristen im Universellen Leben gäbe es in allen Gemeinden, in denen Urchristen leben, ein gutes Miteinander zwischen Protestanten, Katholiken und Urchristen. Wir Urchristen haben auf unser Banner geschrieben: Glaube ist nicht beweisbar. Deshalb kann jeder glauben, was seinem Bewußtsein entspricht. Doch wer sich christlich nennt, der sollte auch christlich leben und handeln. Die Freiheit ist für uns Urchristen eines der grundlegenden Prinzipien, was wiederum besagt: Laß deinen Nächsten glauben, was er möchte. Lehre wohl deinen Glauben, doch lege keine Überzeugungsabsicht hinein, also missioniere nicht. Unser Motto lautet: Sprich wohl von den Geboten Gottes und der Bergpredigt, doch erfülle sie noch mehr, und sei so ein Vorbild – nicht im Reden, sondern im Tun. Wer sich christlich nennt, der sollte auch Schritt für Schritt die christliche Lehre befolgen und nicht nur davon reden. Noch weniger ziemt es sich für Christen, die Lehre des Jesus, des Christus, zu verfälschen, unter anderem, indem man sogar noch einiges hinzusetzt, wie z.B. Tradition, Dogmen, Kulte und vieles mehr, wovon schon der Großinquisitor bei Dostojewski zu Jesus sprach: „Wir haben Deine Tat verbessert und sie auf dem Wunder, auf dem Geheimnis und auf der Autorität neu aufgebaut.“ Weiter heißt es dort: „Gehe hinaus und kehre nicht wieder – kehre nie wieder – nie, nie!“

Hätten sich die Vertreter beider Amtskirchen vor einem Glaubensgespräch oder einer Glaubensauseinandersetzung mit den Urchristen nicht geängstigt, so hätte jeder erkennen können, was die Amtskirchen glauben und was wir Urchristen glauben, und jeder Zuhörer hätte entscheiden können: Bleibe ich katholisch oder evangelisch, oder werde ich Urchrist?

Unter anderem ist diesem Vorgehen zu entnehmen, daß es den Kirchen und ihren Repräsentanten nicht um Glaubensfragen, ja letztlich überhaupt nicht um den Inhalt der Lehre, auch nicht um die Wahrheit, geht. Mißachten sie nicht deshalb die von unserer Verfassung garantierte Freiheit der Religion und verbergen ihre Intoleranz hinter dem Begriff „Sekte“, weil Machtinteressen im Vordergrund stehen? Kämpfen sie letztlich nicht um das sogenannte „Recht des (scheinbar) Stärkeren“, der neben sich nichts duldet, sondern Unterwerfung fordert?

Der Christusfreund:

Die Vertreter beider Amtskirchen starteten einen Verleumdungsfeldzug, indem sie urchristliche Aussagen aus dem Zusammenhang rissen, sie für ihre Zwecke aufbereiteten, um daran, symbolisch gesprochen, die Urchristen aufzuspießen, das heißt, den vom Sektenbeauftragten gezimmerten hetzerischen Stachel in diejenigen zu setzen, die an ihre Falschmünzerei glauben. Wie zu allen Zeiten sind dann nach Ansicht der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern nicht die kirchlichen Hetzer die Schuldigen, sondern die Gutgläubigen, die sich aufhetzen ließen und gegen die „Ketzer“, die Urchristen, vorgehen, indem sie Kinder als „Sektenschweine“ beschimpfen, Häuser mit Parolen beschmutzen, Feuer legen, Glaubenssymbole der Urchristen – auch ein großes Steinkreuz – beschädigen, den Urchristen oder gar deren Familienangehörigen den Arbeitsplatz kündigen, Plakate in ihre Geschäfte hängen „Wir wollen mit diesen nichts zu tun haben“, jede wirtschaftliche Zusammenarbeit aufkündigen und vieles mehr. Die Täter sind dann diejenigen, die angeklagt werden können.

Der Prophet:

Hierzu schreibt Oberkirchenrat Töllner, „… daß Herr Pfarrer Dr. Behnk Übergriffe, denen Mitglieder des Universellen Lebens nach ihren eigenen Angaben ausgesetzt waren, eindeutig und klar verurteilt. Uneingeschränkt verantwortlich sind die Täter.“

Der Christusfreund:

Das war zu allen Zeiten so. Die Obrigkeiten der Amtskirche hetzten, und der Staat oder die Schergen der Kirchen waren die Ausführenden. Zum Beispiel sagte Martin Luther bezüglich der Ketzer: „Also soll man hier auch nicht viel Disputierens machen, sondern auch unverhört und unverantwortet verdammen solch öffentliche Lästerung …“ Und zu den Juden äußerte sich Martin Luther: „Wenn sie aber hingingen oder blieben, da keine Christen sind, und niemand hört, wie die Juden, müßte man sie lassen lästern den Steinen und Bäumen etwa in einem Walde, ja etwa im Abgrund des Meeres oder in einem glühenden Backofen.“ (Tomos 5, S. 74 ff.) Wir erinnen uns auch an seine Worte, daß die Wiedertäufer wegen ihrer Verwerfung der „reinen lutherischen Lehre des Todes würdig“ seien. (zitiert nach Mauerhofer/S., a.a.O., S. 50)

Immer wieder stachelte Martin Luther die Obrigkeit an, wie z.B. „Daß weltliche Obrigkeit den Wiedertäufern mit leiblicher Strafe zu wehren schuldig sei.“ Oder: „Wie die weltliche Obrigkeit schuldig ist öffentliche Gotteslästerung, Blasphämie und Periuria zu wehren und strafen, also ist sie auch schuldig, öffentlicher falscher Lehre, unrechten Gottesdienst und Ketzereien in eigenen Gebieten und an Personen, darüber sie zu gebieten hat, zu wehren und zu strafen.“ Oder: „Aus diesem allem ist nun klar, daß weltliche Obrigkeit schuldig ist, Gotteslästerung, falsche Lehre, Ketzereien zu wehren und die Anhänger am Leib zu strafen.“ (Tomos 8, S. 383-385) Wie schon erwähnt, empfahl Luther, daß die „halsstarrigen“ Wiedertäufer wegen ihrer unbotmäßigen und aus seiner Sicht „falschen“ Elemente ihrer Glaubensrichtung „mögen getötet werden“ – natürlich durch weltliche Vollstreckungsorgane.

Von diesem und ähnlichen Aussagen ihres Gründers hat die Kirche, die sich „lutherisch“ nennt, bislang weder Abstand genommen noch um Vergebung gebeten für das, was daraus erwuchs. Also geben diese und andere Worte Luthers die Gesinnung der heutigen evangelisch-lutherischen Kirche wieder.

Kein Wunder, daß sich Herr Behnk verhält, wie er sich verhält!

Gabriele, bitte definiere du, was das Universelle Leben ist – eine Sekte oder eine Religionsgemeinschaft?

Der Prophet:

Schon Jesus von Nazareth wurde von den Pharisäern und Schriftgelehrten als Sektierer verschrien. Nach 2000 Jahren setzt sich dieser Verleumdungsfeldzug fort. Die Nachfolger des Jesus von Nazareth, die Urchristen, werden wie Jesus als Sektierer verschrien. Doch eines sollten die wachen Leser bedenken: Ist eine Gemeinschaft, an deren religiöse Veranstaltungen sich viele Millionen Menschen beteiligen, um die Lehre des Jesus von Nazareth Schritt für Schritt zu befolgen, eine Sekte oder eine Religionsgemeinschaft? Wir sind keine übliche Religionsgemeinschaft, keine äußere Religion, sondern wir haben die Innere Religion, was besagt, daß wir keine Kirchen aus Stein haben, keine Zeremonien, Dogmen und Riten, keine Kulte und kirchlichen Obrigkeiten und keine verpflichtenden Abgaben für geistige Gaben fordern. Wir alle sind Brüder und Schwestern. In der Mitte ist Jesus, der Christus, der uns alle verbindet, dessen Lehre wir Schritt für Schritt befolgen, um mehr und mehr unser Herz sprechen zu lassen, die Gottes- und Nächstenliebe, die selbstlose Liebe. In schlichten Räumen beten und singen wir miteinander, halten auch das Abendmahl, indem wir miteinander speisen und uns bemühen, unser Herz zu Christus zu erheben, der in allem, in der Nahrung und im Getränk, ist. Die Innere Religion besagt auch, daß wir jeden Tag in das stille Kämmerlein einkehren, in unser Inneres – denn der Geist Gottes wohnt in allen Menschen -, um zu Dem zu beten, Der uns alle liebt.

Frage des Christusfreundes:

Ich frage mich, ob die katholische und evangelische Institution Religionen sind, wo sie doch eine Geschichte hinter sich haben, die Dostojewski dazu veranlassen konnte, in seiner Novelle „Der Großinquisitor“ diesen folgendes zu Jesus sagen zu lassen: „… Acht Jahrhunderte ist es her, daß wir das von ihm [vom Widersacher] annahmen, was Du mit Zorn zurückgewiesen hast, jenes letzte Geschenk, das er Dir anbot, indem er vor Deinen Augen die Reiche der Erde ausbreitete. Wir haben aus seiner Hand Rom und das Schwert Cäsars empfangen und uns als die Herren der Erde erklärt …“ „Und doch hättest Du damals schon das Schwert Cäsars an Dich reißen können! Warum hast Du auch dieses letzte Geschenk zurückgewiesen? Wärest Du damals seinem Rate [dem Rat des Widersachers] gefolgt, so würdest Du alles gehabt haben, wonach den Menschen auf Erden verlangt: den Gott, den er anbeten, den Herrn, dem er sein Gewissen übergeben will, und den Weg und die Weise, wie sich die ganze Menschheit endgültig zu einem einzigen, einträchtigen Ameisenhaufen vereinen kann.“

In mancher Hinsicht gleichen die Aussagen Martin Luthers inhaltlich denen des Großinquisitors, wenn Luther alle, die außerhalb des lutherischen Denkmodells für Christus wirken wollten, dem „Meister Hansen“ anempfiehlt.

Antwort des Propheten:

Jesus lehrte die Gottes- und Nächstenliebe und wandte sich vom Schwert des Cäsar“ ab, also von Rom. Es ist eine sonderbare Konstellation für die Romkirche, die das Schwert Cäsars hat und sich christlich nennen will. Es ist angesichts der Lehre Luthers, die zum großen Teil in Gegensatz zur Lehre Jesu steht, ebenfalls höchst sonderbar, daß sich die evangelisch-lutherische Institution christlich nennt. Beide Institutionen, katholisch und evangelisch, bezeichnen sich als Religion. Wird hier nicht die Religion zur Machtausübung auf den Staat und über den Staat auf das Volk und auf Minderheiten verwendet? Das Schwert Cäsars und die Aussagen Luthers sind Waffen gegen die Lehre Jesu, die aber „in Seinem Namen“ dazu benutzt werden, um Menschen zu unterjochen, sie an nichtchristliche kirchliche Lehren zu binden und Andersdenkende durch Verleumdung und Diskriminierung in „Acht und Bann“ zu ziehen. Könnte Martin Luther, so wie einst, heute noch in vollem Umfange wirksam sein, so würde sicherlich so mancher urchristliche „Ketzer“ dem „Meister Hansen“ überantwortet werden, weil er nicht in das lutherische Regime paßt.

Der Christusfreund:

In meinem Bewußtsein steht schon lange, daß nicht nur der Katholizismus, sondern vor allem auch der Protestantismus ein herrschsüchtiges Regime ist, das diktatorisch auf andere einwirkt.

Antwort des Propheten:

Was hier von dem katholischen und lutherischen Regime gesagt ist, möchte ich nicht auf die gläubigen Menschen übertragen, die ihr Leben auf die Lehre des Jesus, des Christus, ausgerichtet haben, ungeachtet dessen, ob sie sich katholisch oder evangelisch oder anders nennen. Die Worte „katholisch“ und „evangelisch“ haben nichts mit christlich zu tun, wenn auch die katholische und lutheranische Kirche sich auf Jesus berufen. Den Beweis, daß beide Institutionen wohl katholisch und evangelisch sind, aber nicht christlich, kann jedermann in den vielen Büchern über die Geschichte beider kirchlichen Institutionen lesen.

Der Christusfreund:

Jetzt verstehe ich auch, warum der Abkömmling oder Nachfolger Martin Luthers, Herr Behnk, entsprechend um sich schlägt. Er ruft zwar nicht nach dem „Meister Hansen“ für Andersdenkende; aber seine Gesinnung ähnelt der Martin Luthers, denn auch er läßt Dritte gegen Andersgläubige Untaten ausführen. Passiert etwas Schlimmes, heißt es dann bei ihm und seinem Oberkirchenrat Töllner allerdings: „Uneingeschränkt verantwortlich sind die Täter …“ Da war Luther noch ehrlicher.

Viele Brüder und Schwestern, die den „Propheten“ lesen, wissen sicherlich nicht in allen Details, was Urchristen glauben. Kannst du den Glauben und das Leben der Urchristen kurz beschreiben, vielleicht als eine Art Glaubens- und Lebensbekenntnis?

Antwort des Propheten:

Das will ich gern tun. Ich nehme deine Worte:

Das Glaubens- und Lebensbekenntnis
der Urchristen

Wir glauben an Gott, den Ewigen Geist, der die Unendlichkeit durchströmt und in allem und in allen unteilbares, gegenwärtiges Leben ist.

Wir glauben, daß Gott die mächtige Schöpferkraft und Schöpferquelle ist, der Strom, in dem alle Wesen des Lichtes und die Naturreiche leben.

Wir glauben, daß die mächtige Schöpferkraft, die Quelle allen Seins, in allen Bausteinen der Naturreiche, in den Mineralien, Pflanzen und Tieren ist.

Wir glauben, daß die mächtige Schöpferkraft, die Quelle allen Seins, das Licht und das Leben in allen Gestirnen des Universums ist.

Wir glauben, daß die mächtige Kraft, der herrliche Geist Gottes, die Liebe in allem, die allgegenwärtige und pulsierende Kraft ist in allen Seelen und Menschen.

Wir glauben an den Einen, Einzigen, an Gott, unseren ewigen Vater der Liebe, dessen Kinder alle Wesen, Seelen und Menschen sind.

Wir glauben, daß Gott-Vater das personifizierte Wesen der Liebe ist, das wir alle als reine Wesen wieder schauen werden von Angesicht zu Angesicht.

Wir glauben, daß Christus, der Sohn Gottes, der Mitregent der Himmel ist, der zur Rechten des Vaters sitzt.

Wir glauben, daß wir als reine und freie Wesen von Gott geschaffen wurden, von denen sich einige durch den Fallgedanken belastet haben und weitere lichte Wesen mit in die Belastung zogen, wodurch sich die lichten Geistkörper mehr und mehr mit Sündhaftem verschattet, ummantelt und verdichtet haben und schließlich ganz allmählich Menschen wurden.

Wir glauben an die Präexistenz der Seele, die über feinerstoffliche Reinigungsbereiche wieder zurückkehrt und wieder reines Wesen wird, da sie als reines Wesen von Gott geschaffen wurde und sich durch den Fall belastet hat.

Wir glauben an das ewige Leben und daß alle Seelen Schritt für Schritt in das Reich Gottes zurückkehren werden, durch Jesus, den Christus, unseren Erlöser.

Wir glauben, daß alle Menschen und Seelen Brüder und Schwestern sind, alle eingebettet in den großen Geist der Liebe in Gott, unserem Vater.

Wir glauben, daß alle Menschen Tempel Gottes sind und in allen der Geist des Christus Gottes wohnt, der ein Geist der Freiheit ist.

Wir glauben an Jesus, den Christus Gottes, den Sohn des ewigen Vaters, welcher der Erlöser aller Seelen und Menschen ist.

Wir glauben an die unbefleckte natürliche Zeugung des Menschen Jesus.

Wir glauben an die Worte Jesu, des Christus, daß wir wieder zu Ebenbildern unseres Vaters werden, der uns als reine Wesen geschaut und geschaffen hat und Den wir wiedersehen werden, wenn unser Geistleib rein und vollkommen erstrahlt als Ebenbild des ewigen Vaters, der auch das Prinzip der Mutter verkörpert, da Gott, der allgegenwärtige Strom, beide Prinzipien enthält, sowohl das Vater- als auch das Mutter-Prinzip.

Wir glauben, daß Jesus, der Christus, unser Erlöser, schon vor 2000 Jahren mit der Rückführung aller Seelen und Menschen begonnen hat und daß wir alle wieder zurückkehren werden durch Christus, unseren Erlöser.

Wir glauben, daß wir ohne den Erlöser aller Seelen und Menschen nicht zum ewigen Vater gelangen und daß die Erlöserkraft, die in allen Seelen und Menschen wirkt, jeder Seele und jedem Menschen Stütze, Halt und Führung ins ewige Vaterhaus ist. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Wir glauben an die Reinigungsebenen, wo belastete Seelen leben, um entweder allmählich einzugehen in das Reich Gottes oder wiederzukehren auf die Erde, um Mensch zu werden.

Wir glauben an die Reinkarnation, an die Einverleibung von schwer belasteten Seelen oder von Seelen, die als Menschen in der Kürze der Jahre vieles bereinigen und wiedergutmachen können, was für sie als Seelen erst in langen Zyklen möglich gewesen wäre; wir glauben an die Inkarnation lichter Seelen, die Mensch werden, um auf Erden Dem zu dienen, Dem alle Ehre, Lob und Preis gebührt.

Wir glauben an das Gesetz von Saat und Ernte: Was der Mensch sät, wird er ernten.

Wir glauben an die große Gnade und Barmherzigkeit Gottes, die uns beisteht und hilft, unsere Sünden rechtzeitig zu erkennen, zu bereuen, zu bereinigen und nicht mehr zu tun, bevor unsere Sünden als Schicksale auf uns zukommen.

Wir glauben, daß wir dann, wenn wir mit der Hilfe unseres Erlösers die Tage nützen, indem wir Sündhaftes bereuen, bereinigen und nicht mehr tun, ohne weitere Inkarnationen in unsere wahre Heimat, in das ewige Sein, zurückkehren können.

Wir glauben, daß es keine Zufallsfügungen gibt, daß durch die Reinkarnation unser irdisches Dasein an Bedeutung gewinnt und daß es uns die Fragen beantwortet, warum wir in dieser Welt sind und war-um dieses und jenes so ist, wie es ist. Wir erkennen die Ursachen, wenn wir auch das Gesetz von Saat und Ernte in die Reinkarnationsabläufe mit einbeziehen, wobei einer dem anderen die Last tragen helfen soll.

Wir glauben an die Zehn Gebote Gottes durch Mose und an die Bergpredigt Jesu.

Wir glauben, daß ausschließlich der aktive Glaube, das heißt, die Erfüllung der Zehn Gebote und der Bergpredigt, uns mit Christus eins werden läßt.

Der aktive Glaube, der mit Christus zum Leben führt, bedeutet für uns Urchristen, auch unsere Sünden zu erkennen, mit der Hilfe unseres Erlösers zu bereuen, um Vergebung zu bitten, unseren Nächsten zu vergeben, einen Schaden wiedergutzumachen, so dies noch möglich ist, und diese von uns erkannten und bereinigten Sünden nicht mehr zu tun.

Im Nicht-mehr-Tun der Sünden liegt die schrittweise Erfüllung des Willens Gottes, den der Ewige uns in den Zehn Geboten aufzeigte und Jesus in der Bergpredigt.

Wir glauben an das tiefe, innige Gebet im stillen Kämmerlein und an die Hilfe des Christus Gottes durch das Gebet.

Wir glauben, daß sich alles Verdichtete auflösen wird, um dann wieder feinstofflich zu sein, so wie es im ewigen Sein ist von Urbeginn.

Wir glauben, daß Jesus, der Christus Gottes, das Reich des Friedens auf der Erde errichtet und daß die gereinigte und immer lichter werdende Erde allmählich als Lichtsubstanz in das ewige Sein eingehen wird.

Wir glauben, daß Gott das einzige Leben ist, Dem wir durch Christus und mit Christus zustreben durch die Verwirklichung Seiner Lehre, denn Er forderte uns als Jesus mit folgenden Worten dazu auf: „Wer diese Meine Lehre hört und sie tut, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein, denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese Meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.“

Wir streben nach dem Leben in Gott, indem wir tun, was Jesus wollte, um durch Christus und mit Christus aufzuerstehen, um einzugehen in das Herz Gottes, in das Reich des Friedens.

Wir glauben, daß nur durch den Frieden miteinander auch Friede unter den Völkern sein kann, nicht durch Waffen.

Glaube und Leben sind für uns Urchristen eine Einheit. Ohne den aktiven Glauben, also die schrittweise Erfüllung der Zehn Gebote und der Bergpredigt, gibt es kein Leben in Gott.

Der Christusfreund:

Gabriele, würdest du hier auch wiedergeben, woran die Urchristen nicht glauben?

Antwort des Propheten:

Woran die Urchristen
nicht glauben

Wir glauben nicht, daß der Heilige Geist eine Person ist.

Wir glauben nicht an einen strafenden Gott.

Wir glauben nicht, daß Gott die Seele erst bei der Zeugung eines Kindes schafft.

Wir glauben nicht an einen Ort, der als Hölle oder ewige Verdammnis bezeichnet wird.

Wir glauben nicht an die Auferstehung des Fleisches.

Wir glauben nicht an die übernatürliche Zeugung durch den Heiligen Geist.

Wir glauben nicht an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel.

Wir glauben nicht an eine allein seligmachende Kirche.

Wir glauben nicht an die Institutionen Kirche, ob sie sich katholisch oder evangelisch nennen.

Wir glauben nicht an Dogmen, Sakramente und Kulte.

Wir glauben nicht, daß man allein durch den Glauben – ohne Erfüllung der Gebote Gottes – selig wird.

Wir glauben nicht, daß Gott in Häusern aus Stein zu finden ist, denn jeder Mensch ist der Tempel Gottes.

Wir glauben nicht an die Säuglingstaufe, da doch Jesus selbst sprach: „Zuerst lehret, dann taufet.“

Wir glauben nicht, daß zum Abendmahl Hostie und Wein notwendig sind; Jesus nahm mit Seinen Aposteln und schlichtes Mahl ein und sprach sinngemäß: Tuet dies zu Meinem Gedächtnis.

Wir glauben nicht an den „Heiligen Vater“, den Papst, und nicht an die Hierarchie und die Titel von Kardinälen, Bischöfen, Pfarrern und Priestern. In der Bibel, an die ja Protestanten und Katholiken dem Wortlaut nach glauben sollten, steht: „Jesus sagte: Und ihr sollt niemand euren Vater heißen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist … Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.“ Die Bibel, an welche Protestanten und Katholiken glauben, gibt selbst Antwort, warum wir nicht an Titel wie Kardinäle, Bischöfe, Pfarrer, Priester und dergleichen glauben. Dort steht: „… die Pharisäer … sandten zu Jesus ihre Jünger samt des Herodes Leuten. Die sprachen: Meister, wir wissen, daß Du wahrhaft bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn Du achtest nicht das Ansehen der Menschen.“

Wir glauben nicht an die Unfehlbarkeit eines Menschen.

Wir glauben nicht an Heilige.

Wir glauben nicht, daß durch die sogenannte Krankensalbung („Letzte Ölung“) oder durch die Beichte auf dem Sterbelager alle Sünden in letzter Minute getilgt werden können.

Wir glauben nicht an die Vergebung der Sünden durch Priester.

Wir glauben nicht an von Priestern geweihte Gegenstände.

Wir glauben nicht, daß man durch ein klösterliches Leben und durch die Abgeschiedenheit von seinen Mitmenschen zu Gott finden kann.

Wir glauben nicht an Wallfahrten und Wallfahrtsorte.

Wir glauben nicht an Reliquien- und Bilderverehrung.

Wir glauben nicht, daß man sich durch den Erwerb eines Ablasses von Schuld freikaufen kann.

Wir glauben nicht, daß wir durch das Stiften von Kerzen und durch das Anzünden dieser oder durch Geld das Herz Gottes bestürmen können.

Wer Gott, den ewigen Vater, und Christus, Seinen Sohn, liebt, der tut, was Gott will und nicht, was Menschen wollen.


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