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Liobani – Schule zur höheren Ethik und Moral

Radio Universelles Leben

Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral

In den Sendungen der Liobani-Schule lernen Kinder u. a. die Lebenshilfe: „Was du nicht willst, dass man dir tu´, das füg´ auch keinem anderen zu“ gegenüber Menschen, Tieren und Natur einzuüben. Die Liobani-Schule beinhaltet ganz praktische Lernhilfen: Wie können wir z.B. richtig mit unseren Mitmenschen umgehen? Darüber hinaus erfahren die Kinder von der ewigen Heimat, hören Erzählungen von Naturwesen, von Engeln und von Gott, unserem liebenden Vater, und Seiner Schöpfung.

  • Folge 1: „Jeder Tag hat eine Botschaft“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 2: „Jeder Mensch hat einen Schutzgeist an seiner Seite“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 3: „Die Bedeutung einer Einverleibung für die Seele.“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 4: „Wie begann unser Leben auf der Erde?“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 5: „Die kleinen unsichtbaren Naturwesen, die unsere Freunde sein wollen“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 6: „Wie entwickelt sich ein kleines Kind und wie kommt es auf die Erde?“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 7: „Lasst uns über eure Freunde sprechen, die Puppen und Kuscheltiere“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 8: „Die Liebe Gottes für alle Dinge“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 9: „Die Natur und die Geistwesen“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich erzähle – hörst Du zu?“
  • Folge 1: „Jeder Tag ist ein Schultag für Erwachsene und Kinder“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 2: „Woher kommen die Schwiergikeiten und wie können wir sie lösen?“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 3: „Erziehe deine Kinder zu freien Menschen!“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 4: „Die Welt unserer Sinne zeigt die Licht- und Schattenseiten unseres Lebens auf“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 5: „Wo kommt die Seele her? Wie sieht sie aus? Wo geht sie hin?“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 6: „Warum werden wir zornig oder neidisch – oftmals über dieselben Menschen?“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“
  • Folge 7: „Halte Ordnung, um zu lernen“
    Liobani-Schule zur höheren Ethik und Moral „Ich berate – nimmst Du an?“

Die großen kosmischen Lehren des Jesus von Nazareth

Folge 12: „Erkenne das Göttliche in Deinem Nächsten“

 

 
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Verfasst von - 27. März 2016 in Uncategorized

 

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IGNORO 2013 geht an Domdekan Dr. Christoph Kohl vom Bistum Speyer

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Der IGNORO 2013, die von pro iure animalis seit 2008 vergebene Auszeichnung für „Verdienste“ wider den Tierschutzgedanken, geht für das Jahr 2013 an Domdekan Dr. Christoph Kohl vom Bistum Speyer.

Domdekan Kohl ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass nach einer mehrjährigen Pause im Jahr 2013 wieder eine Hubertusmesse im Dom zu Speyer abgehalten wurde.

Informationen zu dem Protest im Vorfeld dieser Tiermordmesse finden Sie hier!

Lesen Sie hier die Laudatio zur Vergabe des IGNORO 2013:

   
Laudatio anlässlich der Preisverleihungdes IGNORO 2013

an Domdekan Dr. Kohl

Sehr geehrter Herr Dr. Kohl,

nun haben Sie es doch geschafft und müssen nicht mehr hinter Bischof Wiesemann zurückstehen. Wir freuen uns, Sie als neuen Preisträger des

IGNORO 2013

in der illustren Reihe von Personen begrüßen zu dürfen, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben, den Tierschutzgedanken mit Füßen zu treten. Bischof Wiesemann war der Auserkorene 2008, Sie erhalten die wenig geschätzte Auszeichnung für die Wiedereinführung der Hubertusmesse im Speyerer Dom anno domini 2013.

Doch eine Laudatio will tiefer begründet sein.

IGNORO 2013 Ihnen ist sicher der Leitartikel des Spiegels (52/2013) „Der Glaube der Ungläubigen“ noch in Erinnerung, indem die Kirche treffend als „Dienstleister für das gehobene Ritual“ charakterisiert wurde. Neben Taufe, Hochzeit und Beerdigung werden nun mal die Kontakte zu den Gläubigen seltener, reißen ab und führen in letzter Konsequenz zu leeren Kirchen. Ursache für diese Schwäche und Distanzierung ist die, so konnte man weiter lesen, Erlebnisarmut der großen autoritären Religionen, denn das Ritual von Predigt, formelhaften Litaneien, kurz die ganze zelebrierte Weihrauchmystik, ist von geringem Erlebniswert. Der internet- und fernsehverwöhnte Konsument, also der Besucher Ihrer Veranstaltungen, sucht Steigerungen, sucht Abwechslung, sucht das große „Tamtam der Sinne“. Was also liegt näher, so dachten Sie sicher im Stillen, den Wunsch des Publikums zu erfüllen und eine Show zu liefern, die auch sporadische Kirchgänger interessiert. Hubertusmesse war das Zauberwort, Blasmusik im Dom, Hörnerklang, Totenschädel eines Hirschen, Uniformen, Musikantenstadel mit klerikaler Ermahnung getreu dem Motto: Lasset die Jägerlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht.

Das Abkommen mit der Jägerschaft war schnell geschlossen, Sie hatten ein dankbares Publikum das leicht, da intellektuell meist grob gestrickt, zu bedienen war. Für Sie als Mann des Geistes ein Heimspiel. Volle Kirche, geringer Anspruch. Aber damit wir uns nicht missverstehen, für den Blick über Kimme und Korn sind meist deutlich weniger Gehirnzellen erforderlich als für die Verinnerlichung philosophischer Moralansprüche. Der Anonymus präzisiert in seinem „Traktat über die drei Betrüger – Traité des trois imposteurs“: „Obwohl die Erkenntnis der Wahrheit wichtig für alle Menschen ist, verfügen nur sehr wenige über diesen Vorzug. Die einen können sie nicht selbständig erforschen, die anderen wollen sich nicht darum bemühen. Kein Wunder also, dass die Welt voll ist von grundlosen und lächerlichen Meinungen, die durch nichts wirksamer gefördert werden, als durch die Unwissenheit. Sie ist die einzige Quelle der falschen Vorstellung von Gott, der Seele, den Geistern und von nahezu allem, was die Religion ausmacht. Die Gewohnheit hat die Oberhand gewonnen, man begnügt sich mit den von Geburt an überkommenden Vorurteilen, und in den wichtigen Angelegenheiten verlässt man sich auf eigennützige Leute, die es sich zum Grundsatz gemacht haben, hartnäckig die hergebrachten Meinungen aufrecht zu erhalten und es nicht wagen, diese zu beseitigen, weil sie fürchten, selbst beseitigt zu werden“.

Es hätte im Dom zur Hubertusmesse so schön, so sinnentleert sein und bleiben können, wenn nicht diese unsäglichen Menschen wären, die sich Tierschützer nennen und dauernd von Ethik und Moral faseln. Gefahr war im Verzuge, das Treffen musste polizeilich geschützt werden, wo doch nur kirchliche und jagende Reaktionäre den Segen des Herrn für millionenfachen Tiermord erbitten wollten. Kurzum, die Party ging trotzdem ungetrübt und ungestört über die Bühne, d. h. über den Altar und weil es so schön war, wird die Blutandacht 2014 wiederholt.

Prof. Mynarek, ein ehemaliger Professorenkollege von Herrn Ratzinger, meinte in anderem Zusammenhang, aber deshalb nicht weniger treffend, „das Ganze zeigt erneut und zum soundsovielten Male, dass Religion, die in den öffentlichen Raum vordringt, in ihm Geltung, Reichtum und Macht beansprucht, degeneriert und sich korrumpiert.“ Etwas unfreundlicher sagt es Friedrich Schiller, wenn er bei derart eklatanten Vergewaltigungen der Wahrheit – wie es hier mit der Hubertuslegende geschah – die Protagonisten als „Affen der Gottheit, als Pharisäer und Falschmünzer der Wahrheit“ bezeichnet.

Sehr geehrter Herr Dr. Kohl, Ihr Kniefall vor der Jagdlobby, Ihre Rechtfertigung und Akzeptanz niederster Tötungsinstinkte, die in dieser Kaste vorherrschen, hat aus dem stolzen Kaiserdom, dem Mariendom, einen Dom des befleckten Verhängnisses gemacht. Was aber das Schlimmste ist und der große Philosoph Günter Anders bringt es auf den Punkt, „das Versagen ihres Gewissens verwenden sie als Beweis für ihre Integrität“. Dieser Satz betrifft Sie und Herrn Wiesemann persönlich.

Natürlich kratzt das alles Sie und Herrn Wiesemann herzlich wenig. Den Fall werden sie beide kopfschüttelnd ad acta gelegt, sitzen Sie doch im sicheren Hafen der Unkündbarkeit und des unmäßigen Reichtums Ihrer Organisation gemäß dem Bibelwort: „Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch“ oder präziser, der deutsche Steuerzahler, denn er zahlt die B7 Besoldungsgruppe (8805,94 Euro brutto) des Bischofs.

Was interessiert da schon der Protest von fast 1600 Bürgern, denen man selbstverständlich keine Antwort gibt, wen juckt das Aufbegehren einiger Menschen gegen heuchelnde Moral und die daraus resultierenden Austrittswellen aus der Catholica. Aber die Zeiten könnten sich ändern.

Ihr neuer Chef, der Jesuit Bergoglio, besser bekannt als Franziskus, ist nun mal ein gewiefter Politiker. Er zieht freundlich lächelnd durch die Lande, gibt den Fernsehkameras das Futter, das die Menschen begeistert und die Kirche nichts kostet. Auch er ein Meister der hohlen Worte und leeren Versprechungen, der mit bunten Farben versucht, dem grauen und altersschwachen Gebäude der Kirche einen modernen Anstrich zu geben, ohne jedoch Grundlegendes zu verändern. So hat er sicher nicht aus Zufall den Namen Franziskus gewählt, auch wenn er die Franziskaner damit ins Mark traf, sondern hat den Namen okkupiert, der als einziger in der Catholica für den Blick über den anthropozentrischen Tellerrand steht. Aber er ist und bleibt Jesuit! „Kein Orden, keine Kongregation hat den Befehl des mittelalterlichen Papstes Innozenz III.: „Jeder Kleriker muss dem Papst gehorchen, selbst wenn er Böses befiehlt; denn niemand kann über den Papst urteilen“ derart in die Tat umgesetzt wie der Jesuitenorden auf Grund seines vierten Gelübdes. Das begann gleich mit dem Ordensgründer Ignatius von Loyola, der nach der Devise lebte und handelte: „Um zu der Wahrheit in allen Dingen zu gelangen, sollten wir immer bereit sein zu glauben, das, was uns weiß scheint, sei schwarz, wenn die hierarchische Kirche es so definiert“ schreibt Prof. Mynarek und weiter „Er wird auch keines der magischen Rituale, Sakramente genannt, aus der kirchenamtlichen, liturgischen Praxis entfernen und er wird bestimmt nicht bei all seiner zur Schau getragenen Demut auf das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes verzichten, geschweige denn auf das des universalen Jurisdiktionsprimats, wodurch die Kollegialität der Bischöfe zu einer Farce wird und sie im Grunde Handlanger und Sklaven des obersten Herrschers in Rom bleiben.“

Warum dieser kurze Exkurs? Wenn auch die alte Ratzinger-Administration verkündete, dass in der katholischen Kirche die Tiere keinen Platz haben, so könnte bei drehendem politischen Wind Herr Bergoglio, zumindest in Nebensätzen, sein Herz aus politischen Gründen, nicht aus Überzeugung, für die geschundene Kreatur entdecken und das wäre der fatale Moment, in dem Sie in Speyer feststellen müssten, aufs falsche Pferd gesetzt und eine wichtige Entwicklung verschlafen zu haben. Dann müssten Sie dem neuen katholischen Zeitgeist hinterher hecheln, denn eins lehrt uns doch die Geschichte: Die Catholica ist immer auf Seiten des politischen Opportunismus.

Sehr geehrter Herr Dr. Kohl, die Verleihung des IGNORO 2013 möge für Sie vielleicht dennoch Ansporn sein, Bemühungen um nachhaltigen Tierschutz nicht nur wegzuschmunzeln, sondern möglicherweise gar zu reflektieren, denn es liegt auch in Ihrer Hand, Leid, Elend, Qual und Pein in der Tierwelt zu verringern.

Lassen Sie uns gewohnheitsgemäß das Schlusswort – diesmal durch ein Philosophengenie – sprechen, heute aus den „epistulae morales“ des Seneca. Es ist wie geschaffen für den unsäglichen Brauch der Hubertusmesse:
„Die Gunst der Menge gewinnt man durch schlechte Praktiken. Man muss sich ihr anpassen: Sie erkennt nur an, worin sie sich wieder erkennt. Dem wahren Sinn entspricht es aber viel mehr, wie man über sich selbst denkt als über andere; die Zuneigung schlechter Menschen kann man nur durch schlechte Mittel gewinnen.“

Landau, den 10. Januar 2014

Laudatio und Urkurde als PDF

 
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Verfasst von - 11. Januar 2014 in Uncategorized

 

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pro iure animalis – „Lasset uns totbeten!“

pro iure animalis – „Lasset uns totbeten!“.

 

„Lasset uns totbeten!“ Drucken E-Mail

Heike Heinze, Berlin

 

Im tristen, farblosen Monat November ist es soweit: Hubertusmessen und -jagden finden statt. Jäger holen sich den Schutz eines Pfarrers. Dieser bemüht den Heiligen Hubertus, schiebt diesem Schutzpatron der Jäger feige die Verantwortung zu, bemüht, dem Fegefeuer zu entkommen und seine Hände in Unschuld zu waschen. Nach den Gebeten heißt es schließlich: „Feuer frei aus allen Rohren!“ Wie kann etwas so fromm beginnen und sich zu einem Drama zuspitzen, dessen Ende, die Hinrichtung der Wildtiere, Gottes Schöpfung, einen naturliebenden Menschen bis ins Mark erschüttern? Ist es nicht ein Widerspruch, einerseits Liebe zu predigen, auf der anderen Seite Waffen und deren Träger zu segnen? Aber so und nicht anders hat die Kirche die Geschichte überlebt. Wie beim Jüngsten Gericht über die Gräueltaten an unseren Tieren entschieden wird, wissen wir nicht, denn kein Pfarrer oder Jäger, die sich an blutrünstigen Spektakeln beteiligten und das Zeitliche segneten, sind je zurückgekehrt. Vermutlich hatte Gott als Schöpfer der Welt und der Natur kein Auge zugedrückt und seine vermeintlichen Vertreter und deren Nutznießer angesichts der Vernichtung seiner Kreaturen – in jedem Jahr sage und schreibe 5 500 000 Wildtiere – mit einem Tritt in die Hölle befördert. Wird doch sein Ansehen in der Öffentlichkeit voranschreitend ruiniert.

Die Jägerlobby ist eine der politisch und wirtschaftlich mächtigsten Minderheiten in Deutschland, deren skandalöse Gesetzesprivilegien teilweise aus dem Mittelalter stammen und für einen modernen Rechtsstaat untragbar sind. Aber Staat und Kirche arbeiten Hand in Hand. Einem Siamesischen Zwilling gleichend sind sie unter Führung einer christlich – liberalen Regierung untrennbar miteinander verbunden. Kameraderie, Opportunismus und Traditionsbewusstsein der Einflussreichsten lassen keine Veränderung zu.

Wie die Lichtgestalt des Kreuzes Hubertus einst den Weg gezeigt habe, solle man diesen rechten Weg unter und mit dem Kreuz Jesu auch heute gehen. Aber kann es rechtens sein, Baujagden zu veranstalten, bei denen Fuchswelpen ausgegraben, erschlagen, vom Bauhund abgewürgt oder anderweitig getötet werden? Ist der rechte Weg, bei Treib – und Drückjagden reihenweise auf Wild zu schießen, das mit zerfetzten Gliedmaßen in seiner Todesangst zu fliehen versucht? Aber ich vergaß, in der katholischen Kirche haben ja Tiere keinen Platz und schon gar keine Seele. Eine Fuchsfähe dürfte somit emotionslos zusehen, wenn ihr Nachwuchs von einer nach Gottes Ebenbild geschaffenen Spezies gemeuchelt wird, der laut Kirche eine Seele zusteht.

Was für ein Hochmut einer solchen Kirche! Emotionen wie Angst und Panik sowie das Empfinden von Schmerzen sind bei Mensch und Tier identisch. Das komplizierte Paarungsverhalten der Tiere, das Zusammenleben in Gruppen und Familien, die Fähigkeit vorzusorgen und die Verständigungsmöglichkeiten untereinander ähneln den unseren. Die Unterschiede zwischen uns und ihnen sind keineswegs prinzipieller Natur. In vielem sind Tiere dem Menschen sogar weit überlegen. Der Seh-, Hör- und Tastsinn ist bei den meisten Säugetieren höher entwickelt als bei uns. Ich bewundere das geniale tierische Navigationssystem und die Feinheiten der Brutpflege.

Während im späten Mittelalter viele Handwerkszünfte am Namenstag des Heiligen Hubertus zu dessen Ehren Messen abhielten, ist dieser Brauch allmählich gänzlich verschwunden. Nur Jäger sind dieser Tradition treu geblieben. Ein Missverständnis? Denn es war ein Hirsch, zwischen dessen Geweihstangen das Kreuz Christ erschien und sich dem Heiligen Hubertus, der bis zum legendären Zeitpunkt ein Jäger war, zuwandte, ihn eindringlich zur Rückkehr bat und dieser die Waffen für immer niederlegte. Offensichtlich lesen Jäger die überlieferte Geschichte, eine Sage, nicht zu Ende, huldigen sie doch alljährlich den ersten berühmten Jagdgegner. Zu groß ist ihr Bedürfnis, in Wald und Flur zu richten, zu entscheiden, was willkommen ist, leben darf oder nicht. Das Ammenmärchen auf die Fahne schreibend, ein Gleichgewicht in der Natur schaffen und halten zu wollen, ziehen sie legal bewaffnet in den Kampf. Führen einen einseitigen Krieg gegen Wehrlose, die keine Stimme haben. Tatsächlich allerdings hat es dieses besagte Gleichgewicht niemals gegeben und wird es auch nicht. Kein Tier, sondern ausschließlich der Mensch zerstört im großen Stil den Lebensraum, in dem die Schöpfung noch existiert – er beseitigt die Regenwälder, die Lunge der Erde. Er verpestet die Luft, vergiftet die Flüsse, beraubt die Meere. Und er tötet aus purer Lust.

In einer Fürbitte beim Hubertus – Gottesdienst heißt es: „Wir bitten für Jägerinnen und Jäger…Lass sie in allem, was sie tun, das Tier als lebendiges Geschöpf erkennen.“ Widersprüchlicher kann es wohl nicht sein. Es grenzt an Sarkasmus, „Lasset uns totbeten!“ wäre treffender. Man säuselt, dass die Jagd einen positiven Beitrag zum Schutz und zur Bewahrung der Schöpfung leiste. Dieser Aspekt würde bei der Gestaltung der Hubertusmessen im Vordergrund stehen. Angesichts dieser Scheinheiligkeit möchte man sich übergeben, wird doch bei diesen Messen und beim Beweihräuchern dieses Brauchtums aus Sympathie mit der lodengrünen Zunft nur ein nichtmenschliches Geschöpf überhaupt geduldet: der Jagdhund.

Jagd, die stets mit den Qualen und Leid der Tiere verbunden ist, kann weder Schutz noch Bewahrung der Schöpfung und nie Naturschutz sein. Niemals. Der Mensch, nur ein Teil der Natur, ist Leben inmitten von Leben, das auch leben will. Der Schutz der Natur ist Verständnis für all ihre Vielfalt, Respekt vor der Einzigartigkeit ihrer Werke, ihrer grandiosen Kunst. Bei der Jagd erkenne ich nichts Dergleichen, sondern ausschließlich Befriedigung einer abnormen Neigung und kaltblütigen Mord.

Dass man so in den Himmel kommt, wage ich zu bezweifeln.

 

 
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Verfasst von - 28. Oktober 2013 in Uncategorized

 

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Jägerlatein und Wildbiologie – Die Jagd reguliert nicht! – Vortrag von Prof. Dr. Josef H. Reichholf

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Verfasst von - 22. Oktober 2013 in Uncategorized

 

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Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Protestieren Sie mit uns!

Hubertusmesse im Dom zu Speyer: Protestieren Sie mit uns! Drucken E-Mail

Hier geht’s zur Protest-E-Mail …


T i e r w u n s c h. –  Herr vergib ihnen nicht, 
denn sie wissen, was sie tun.

(Gunter Bleibohm)

In diesem Jahr soll es, nach dreijähriger Pause, wieder eine Hubertusmesse im Dom zu Speyer geben. Dazu zunächst ein Blick zurück:

Nach unseren Protesten im Jahr 2008 hatte das Bistum Speyer beschlossen, keine Hubertusmessen mehr abzuhalten. Ein Entschluss, der von vielen begrüßt und als ein Schritt – vielleicht ein wegweisender Schritt – in die richtige Richtung angesehen wurde. 

Diese Entscheidung hat natürlich der Jägerschaft wenig gefallen und hat ihrerseits Protest hervorgerufen. So ist der Landesjagdverband Rheinland Pfalz an Bischof Wiesemann herangetreten und hat gebettelt. Bischof Wiesemann und das Bistum ließen sich erweichen:

http://www.jagderleben.de/hubertusmesse-jaeger-zurueck-dom 
http://blog.natuerlich-jagd.de/ein-heiliger-wird-versteckt/ 
http://www.djz.de/447,2373/ 

Nun soll es wieder Hubertusmessen in Dom zu Speyer geben, eben die Messe, bei welcher der Schutzheilige der Jäger, der Heilige Hubertus von Lüttich, geehrt und die Hubertussage pervertiert wird. Der Schulterschluss der Kirche mit dem perfiden System der Jagd, bei der das lebensverachtende Tun und Handeln der Jägerinnen und Jäger kirchlich sanktioniert wird!

Im September hat dazu ein Gespräch zwischen Domdekan Dr. Kohl und pro iure animalis stattgefunden. In diesem Gespräch zwischen Herrn Dr. Kohl und Harald Hoos wurde zunächst auf die gängige Praxis der Jagd mit allen daraus resultierenden Problematiken eingegangen. Dr. Kohl gab zu verstehen, dass er erkenne, dass bei der Jagd an sich sehr viel im Argen liegt. Doch sieht er letztendlich keinen Grund der Bitte nach einer Hubertusmesse nicht nachzukommen. Er setzt in die Messe auch die Hoffnung, mit ermahnenden und kritischen Worten bei der Jägerschaft den einen oder anderen Denkprozess in Gang setzen zu können und Positives zu bewirken. Diese Auffassung teilen wir nicht.

Im Nachgang zu diesem Gespräch haben wir nochmals schriftlich gegenüber Dr. Kohl und Bischof Dr. Wiesemann Stellung bezogen. Daraus entwickelte sich dieser Schriftwechsel: 

http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/schriftwechsel_dr_kohl_2013.pdf

Lesen Sie dazu auch die Korrespondenz aus dem Jahr 2008:
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/hubertusmesse_wiesemann.pdf 
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=557&Itemid=101 

Aus dieser Entwicklung heraus starten wir nun die ersten beiden Stufen unseres Protestes. Folgender Flyerwird ab Mitte Oktober im Raum Speyer in die Verteilung gehen:

flyer_speyer_titel.jpg

Parallel dazu läuft eine E-Mail-Protestaktion an Herrn Bischof Dr. Wiesemann und Domdekan Dr. Kohl.

Dazu bitten wir um Ihre Unterstützung – protestieren Sie mit uns gegen diese 
antianimalistische und lebensverachtende Veranstaltung!

Hier geht’s zur Protest-E-Mail … 

 

 
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Verfasst von - 17. Oktober 2013 in Uncategorized

 

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Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte

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Verfasst von - 1. August 2013 in Uncategorized

 

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Lebe mit mir

» Tiere und Natur  » Lebe mit mir

 

Lebe mit mir

Grafik Lebe mit mir
Ich bin ein Bewusstseinsaspekt in deiner Seele 

Dieser Bildband lädt dazu ein, die Schönheit und Vielgestaltigkeit der Schöpfung auf sich wirken zu lassen und sich selbst als Teil der Schöpfung zu begreifen. Es ist der freie universale Geist, der All-Geist, der alles durchwirkt und der als Lebensodem jedes Wesen durchpulst. Daher strahlt uns das Göttliche durch jeden Baustein der Natur zu: 
Lebe mit mir – ich bin ein Bewusstseinsaspekt in deiner Seele!
Die Bilder von Tieren, Pflanzen oder Mineralien können helfen, in ruhigen Augenblicken diesen Leitgedanken auf sich wirken zu lassen. 

Gebundene Ausgabe: 200 Seiten

Gabriele Stiftung

ISBN 978-3-00-040922-6

Die Motive dieses Buches stammen von dem Land des Friedens, das die Internationale Gabriele-Stiftung im Herzen Deutschlands aufbaut. Sie möchten uns eine Ahnung vermitteln – von der Einheit allen Lebens, allen Seins. 

 

35,00 EUR

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